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AkkordeonSteirisches MIDIPEDIA
Was wir über MIDI (nicht) wissen !
Ein Leitfaden für (uneingeweihte) Musiker, Anfänger und Fortgeschrittene MIDI Ersatzteile und Fehlersuche für Musiker Händler und Werkstätten
LIMEX - EXCELSIOR - Musictech - BlueLine - HDS - TOTTER - Roland - Hohner - Kärntnerland - Hemgesberg - Gwerder - Merki - Stoppacher - ASA - MidiRig - Cavagnolo - Master
Die Bilder zeigen nur einen Teil unsers Lagers, der Teilebestand wechselt ständig
Bei den Angeboten auf dieser Webseite handelt es sich um GEBRAUCHTE Komponenten die fachmännisch sauber aufbereitet und funktionsgeprüft sind ! Wir sind eine FREIE und UNABHÄNGIGE, professionelle Akkordeon Fachwerkstatt mit Elektronikkompetenz und jahrzehntelanger Erfahrung, die sich mit dem professionellen Einbau von MIDI Systemen, der Reparatur, Umbau, Nachrüstung, Anpassung und Programmierung von Midisystemen und Mikro für Akkordeon und Steirische beschäftigt. Dabei arbeiten wir HERSTELLERUNABHÄNGIG. Unser Ziel ist bestehende Midisysteme nicht - wie allgemein üblich - herauszureißen um Neue zu verkaufen, sondern bewährte Midisysteme zu BEWAHREN und zu ERHALTEN, fachkompetente Reparaturen auszuführen, Midisysteme nachzurüsten, optimieren, mit modernen Komponenten zu koppeln, aufzurüsten und zu veredeln. Wir reparieren ALLES und bieten wiederaufbereitete und funktionsgeprüfte Ersatzteile, Komponenten, Module und Einbaukits an ! In unserer Akkordeon Fachwerkstatt beherrschen wir nicht nur das professionelle Stimmen von Steirischen und Akkordeons bis zum Konzertbayan sondern auch alle elektronischen Ausstattungssysteme. Und zwar Herstellerübergreifend ! An- und Verkauf von Midi + Mikro Ersatzteilen, diese können von JEDEM erworben werden und müssen NICHT in der Einbauwerkstatt eingebaut werden. Unser Teilebestand wechselt ständig. Der Unterschied zwischen einer MIDI Einbauwerkstatt und einer MIDI Fachwerkstatt ist schnell erklärt. Die Einbauwerkstatt baut alte Systeme aus um neue einbauen zu können. Die Fachwerkstatt repariert alte Systeme und tauscht sie erst dann aus wenn sie wirklich kaputt sind und nichts mehr zu retten ist. Und dieser kleine Unterschied macht bekanntlich ein paar tausend Euro aus !
In unserer professionellen Akkordeon Elektronik Fachwerkstatt bieten wir - Akkordeonreparatur und professionelle Akkordeonstimmung vom Schüler- übers Folkloreakkordeon und Steirischer Harmonika bis zum Konzertbayan - MIDI Reparatur aller Marken, Einbau, Umbau, Nachrüstung und Upgrade - Begutachtung und Funktionsprüfung von Midisystemen - Funktionsprüfung von ausgebauten MIDI + Mikro Einbausätzen für die Wiederverwendung mit Ergänzung von Teilen aus unserem Lagerbestand
- Ankauf von Midi + Mikro Einbausätzen, gebrauchte Limex Kits,
Einzelteile, Soundmodule, Wireless Funk, Zubehör, Kabelsätze, auch
defekte
Teile - Umfangreiche Online MIDI FAQ zur Selbsthilfe, Hilfestellung und Tips zur Fehlersuche für Musiker, Elektroniker und MIDI Einbauwerkstätten - Fachgerechter Ausbau von gebrauchten MIDI Systemen und Wiedereinbau in ein anderes Akkordeon / Steirische - Gebrauchte und funktionsgeprüfte Limex Einbaukits zum Selbst Einbau mit Programmieranleitung - Verkauf von gebrauchten, funktionsgeprüften MIDI Komponenten und Modulen - Reparatur aller "Reedless" Akkordeons und Harmonikas, LIMEX, Musictech, EXCELSIOR MIDIVOX, ROLAND FRX, KORG und andere
>>> WICHTIG ! WAS WIR - N I C H T - MACHEN ! BITTE LESEN <<< - Wir versenden KEINE Ersatzteile zum Ausprobieren - Wir machen ohne Termin KEINE Sofortreparaturen zum Schnellschnell drauf warten - Wir nennen KEINE Reparaturpreise ohne das Instrument in unserer Werkstatt gesehen zu haben - WICHTIG : Auf komplexe Fragen gibt es keine einfachen Antworten ! Deswegen lesen Sie - auch wenn Sie kein Elektroniker sind - diese Webseite VOLLSTÄNDIG durch BEVOR Sie uns anrufen, um auf entsprechenden Wissensstand zu kommen. Sie werden feststellen daß zwischen "Wissen" und "Können" der Grand Canyon liegt. - Selbstverständlich stehen wir Ihnen telefonisch zur Verfügung. Wir machen aber KEINE "Online - Echtzeit - (Video) Fehlersuche" für Schlaumeier und Selbstreparaturfanatiker die bereits alles ausprobiert haben, diese Seite schon hundertmal durchgelesen haben, trotzdem nicht weiter kommen aber unbedingt alles selbst machen wollen um auch noch die letzten Reparaturkosten zu sparen. Diese Webseite bietet Ihnen einen einzigartigen ! K O S T E N L O S E N ! MIDI Fehlersuche, Reparatur und Erfahrungsschatz den Sie garantiert nirgendwo sonst im Netz finden ! Falls Sie damit nicht weiterkommen stimmen Sie mit uns einen Reparaturtermin ab - Reparaturanfragen NUR telefonisch !
Diese Sätze haben Sie schon oft gehört ! Sonst hätten Sie nicht gezielt nach dieser Webseite gesucht und würden diesen Text nicht lesen. Die Aussagen sind immer die gleichen. Das funktioniert nicht, läßt sich nicht zusammenschalten, sonst erlischt die Garantie, die Bedienung wird zu kompliziert, die Elektronik paßt nicht zusammen, sowas baue ich Ihnen nicht ein weil.. das gibt es nicht mehr, das kann man nicht mehr reparieren, dein Auto und dein Handy ist ja auch irgendwann mal kaputt, bei 10 Jahre alten Modellen gibt es keine Ersatzteile mehr.. Also jetzt passen Sie mal gut auf ! Bei uns ist es so : Unsere Akkordeon- und Elektronikkompetenz fundiert auf einer soliden Ausbildung und jahrzehntelanger Praxis. Das Beste aus unserer Erfahrung bieten wir unseren Kunden an. Wenn Ihnen wieder mal jemand sagt "Das geht nicht" rufen Sie doch einfach bei uns an.
Wo sich die MIDI Geister scheiden ... MIDI Einbauer sind Individualisten und darin unterscheiden sie sich nicht im geringsten von ihren Kunden. Jeder ist natürlich von seinem Konzept überzeugt und beargwöhnt das Treiben der Konkurrenz mehr oder weniger kritisch. Das eigene Midi ist logischerweise das allerbeste und das einzig wahre. Ansichten klaffen dabei weit auseinander, wobei dies meist von finanziellen Aspekten geleitet ist. Nein - das ist bestimmt nicht überspitzt dargestellt wenn man so manche Meinung eines "Tüftlers" über das Treiben des Anderen hört. Als Midi Einsteiger sollten Sie sich aber von in blühenden Farben geschilderten Vorteilen und ohrenzerreißenden Oberkrainersound Demos nicht verrückt machen lassen. Es ist wie wenn man mit einem Zipperlein verschiedene Ärzte konsultiert : Der Naturheilkundler greift ins Kräuterregal, der Orthopäde will einrenken und der Chirurg greift sofort zum Skalpell. Und am Ende ist man doch nicht schlauer. Aber vielleicht ohne all diese Hilfe schon kuriert ! Na hoffentlich ohne Skalpell ...
MIDI Beratung - Einseitig oder Zweiseitig ? Ständig berichten unsere Kunden daß ihnen in vermeintlich neutralen Beratungsgesprächen gesagt wurde mit dem alten Midi könne man die verschiedenen Samples und Klänge von anderen Soundmodulen nicht ansteuern oder die Bedienung wäre zu kompliziert, oder sonst was, und deswegen müßte das alte Midi ausgebaut und durch ein neues ersetzt werden. Das sind die typischen Beispiel für einseitige, unprofessionelle Beratungen und die vielen Versuche das eigene System an den Mann zu bringen. Also Klipp und Klar : Die MIDI Schnittstelle ist weltweit genormt ! Das heißt Sie können mit jedem MIDI, jeden Expander und jedes midifähige Keyboard ansteuern. Wenn das nicht klappt hat ein Hersteller seine Entwicklungsarbeit nicht richtig gemacht, vielleicht sollen dem Kunden auch "Systemhandschellen" verpaßt werden von denen er zunächst mal gar nichts merkt.
>>> !!! ALSO JETZT HÖREN SIE MAL GANZ GENAU ZU !!! <<< Es ist doch schon seit Jahrzehnten bekannt daß - entschuldigen Sie - natürlich ist niemand persönlich gemeint - bestimmt nicht alle - aber sehr viele - Einbauwerkstätten es als sportliche Herausforderung betrachten und den Triumph genießen wenn sie es wieder einmal geschafft haben das Konkurrenzsystem eines Mitbewerbers aus dem Kundenakkordeon herauszureißen um ihr eigenes einzubauen !!! Im obigen Beispiel wäre das dann "Der Chirurg". Und schwupps schon sind 1000 Euro weg. Wenns reicht ! Denn Ihr MIDI hat das einst gekostet aber weil es Ihnen niemand mehr einbaut und programmiert kriegen Sie nicht mal mehr den Ersatzteilwert. Ihr altes MIDI mit den abgezwickten Kabeln (es ging halt nicht anders) bekommen Sie dann hoffentlich im Karton mit nach Hause. Aber vielleicht landet es ja auch neben anderen MIDI Trophäen an der Wand - im Jägerzimmer. Würden Sie bei Ihrem Auto den Motor wechseln lassen nur weil die Wasserpumpe kaputt ist oder weil es kein Update mehr gibt und die "Nutzungszeit" abgelaufen ist ? Es ist doch überhaupt kein Geheimnis daß manche MIDI Beratungen recht einseitig ablaufen. Sobald Sie Argumente hören wie Inkompatibilität, das paßt nicht zusammen, das funktioniert nicht, das geht nicht weil... unreparierbar ... sollten die Alarmglocken klingeln. Und bei Preisen jenseits von 1000 Euro für ein abgespecktes Basismodell sollte man sich nicht einseitig beraten lassen, besser zweiseitig. MIDI Einbau ist Vertrauenssache ! Midi Beratung auch ! Und vor allem die Reparatur ! Und auf die kommt es an, wie wir später am amüsanten Beispiel einer Autowerkstatt noch lesen werden. Bedienen wir uns doch einer tiefsinnigen Analogie aus dem Tierreich. Was macht das Eisbärmännchen wenn es auf ein Eisbärweibchen mit einem Jungen trifft ? Nicht zuletzt deswegen gibt es diese Webseite.
Kann ich mein MIDI selbst einbauen ? Viele sagen das geht nicht. Und das hat auch seinen Grund ! Aber die Möglichkeiten sind heute vielfältiger als man "Uneingeweihten" lange Zeit zugestanden hat. Es geht sehr wohl ! Wenn man weiß wie ! Man kann das Midi aus seinem alten Instrument ausbauen und in ein neues Akkordeon einbauen oder einen bereits ausgebauten, gebrauchten Midikit zum Selbsteinbau erwerben. ABER VORSICHT ! Bevor Sie sich an den Einbau wagen oder einen gebrauchten Einbausatz kaufen, sollten Sie DIESE WEBSEITE AUFMERKSAM KOMPLETT DURCHLESEN und vor allem sicherstellen daß Sie auch uneingeschränkten Programmierzugriff auf die CPU haben, sonst brauchen Sie gar nicht erst anzufangen. Und ganz nebenbei bemerkt : Sie werden außer dieser Webseite garantiert keine andere finden auf der vergleichbare Midi Einbau Informationen und bisher für "Uneingeweihte" lange unter Verschluß gehaltenes Insider Geheimwissen preisgegeben wird. Sie können froh sein daß sie diese Seite unter den vielen Verkaufsangeboten überhaupt gefunden haben. Der technische Umbau ist zwar nicht schwer, aber meist scheitert es an der Neuprogrammierung der CPU. Natürlich - an was sonst ? Für den Selbst - Einbau ist idealerweise Erfahrung im MIDI Einbau erforderlich. Falls diese nicht vorhanden ist können Sie nach gemeinsamer Absprache in unserer Werkstatt am Instrument den Teil- oder Kompletteinbau selbst ausführen. Programmierung : Falls Sie nicht selbst programmieren können, kommen Sie mit dem eingebauten System in unsere Fachwerkstatt zur Programmierung inklusive Endjustierung, abschließender Funktionskontrolle und Einweisung. Mit technischen Kentnissen, im Idealfall einer elektronischen oder mindestens einer (fein) mechanischen Ausbildung kann man mit gesundem technischen Menschenverstand nicht viel falsch machen. Zwei linke Hände sollten Sie natürlich nicht haben.
Wie entferne ich den gräßlichen Heißkleber ? Auweia ! Wir wissen : Bei High End- und Konzertakkordeons ist es definitiv instrumentengerechter und auch sinnvoller Kabeldurchführungen mit Stimmplattenwachs zu vergießen und auf den allseits beliebten, schrecklichen Heißkleber tunlichst zu verzichten. Warum wohl ? Heißkleber härtet zwar schnell aus, der Einbau kostet weniger Zeit, er kann aber aus dem Instrument nicht so einfach entfernt werden ohne Beschädigungsspuren zu hinterlassen ! An einem Ferrari findet man auch keine Konstruktionselemente wie Kabelbinder, Lüsterklemmen, Einschneidverbinder und Blindnieten, sondern nur technisch saubere Lösungen. Es ginge doch viel einfacher, aber Heißkleber ist ja auch schwer zu entfernen und dieser durchaus gewünschte Ankereffekt wird oft durch territoriale Superklebermarkierungen noch verstärkt, damit das MIDI beim Ausbau auch garantiert kaputtgeht... Manchmal kann man schon froh sein wenn der Balg nicht auch noch mit Heißkleber ans Gehäuse geschweißt wurde.. Dabei gibt es heute Kleber die gut halten und schonend zu entfernen sind, wenn man sein Akkordeon vielleicht doch einmal wechselt und das MIDI ausgebaut werden muß. Wenn wir jetzt zusammenfassend den Begriff "MIDI Einbauqualität" in einer mathematischen Funktion darstellen wollen, bei der auf der Y-Achse die Menge von Heißkleber und auf der X-Achse die MIDI Einbauqualität dargestellt ist, dann ergibt sich folgende resultierende Kurve : "Mit zunehmender Verwendung von Heißkleber nimmt die MIDI Einbauqualität exponentiell ab" ! Ach übrigens - Es gibt doch tatsächlich noch MIDI Spezialisten der alten Schule die Ihre Kabeldurchführungen schonend mit Stimmplattenwachs vergießen. Ende der Einleitung. Und jetzt zur Beantwortung Ihrer Frage. Klebestellen der Diskant- und Bassdurchführungskabel die mit Heißkleber oder Wachs verklebt sind, können mit einem EINSTELLBAREN Heißluftgebläse mit Punktstrahldüse vorsichtig erwärmt und die Kabel schonend ausgebaut werden. Heißkleberreste an Kabeln, Steckern, Gehäusen und Platinen vereist man mit Kältespray oder legt sie ins Gefrierfach und knipst den Heißkleber bruchstückweise mit einem kleinen Elektronikseitenschneider vorsichtig ab.
Ausbau eines gebrauchten MIDI Systems und Vorbereitung für den Wiedereinbau in Kurzform : Akkordeon / Steirische zerlegen und Stimmstöcke ausbauen. Alle Sensorplatinen, CPU und MIDI Komponenten vorsichtig ausbauen. Klebestellen der Diskant- und Bassdurchführungskabel die mit Heißkleber oder Wachs verklebt sind, können mit einem einstellbaren Heißluftgebläse und kleiner Düse vorsichtig erwärmt und unbeschädigt ausgebaut werden. Heißkleberreste an Kabeln, Steckern und Platinen vereist man mit Kältespray und knipst die Bruchstücke mit einem Elektronikseitenschneider vorsichtig ab. Beschädigte, abgezwickte Kabel sind für einen qualifizierten Elektroniker leicht zu reparieren. Abgerissene Stecker kann man mit handelsüblichen Steckverbindungen überbrücken oder direkt anlöten, defekte Kabel durch neue ersetzen. Balgkabel die starke Knicke haben kann man zur Wiederverwendung recht einfach glätten, dazu erwärmt man das Kabel etwas mit einer Heißluftpistole und streift es dann gerade.
Selbst - Einbauanleitung für MIDI / Mikro Systeme in Akkordeon und Steirische : Nach der Reinigung das ausgebaute MIDI System zusammengesteckt auf den Tisch auslegen und einen Funktionstest durchführen. Zum Einkleben der Magnete fertigen wir uns jetzt ein Multifunktions - Spezialwerkzeug an. Zum polrichtigen Einbau der Magnete brauchen wir einen MIDI Magnetpolprüfer, also ein Referenzmagnet - Werkzeug. Die Hallsensoren mit einem Magneten ansprechen so daß ein Midi Ton ausgelöst wird, dabei die Polung des Magnets ermitteln und festhalten. Dann einen Magneten mittels Kunststoffadapter auf einen kleinen Griffstab aufkleben so daß der Polprüfer den auf die Mechanik aufgeklebten, also dem Gesicht (der Beschriftungsseite) des Hallsensors zugewandten, Magneten abstößt. Mit unserem Polprüfer können wir jetzt die Hallsensoren ansprechen um Midi Töne auszulösen, die Einzelmagnete zum Einbau aufnehmen um sie mit Kleber zu benetzen, und die richtige Polung der in Diskantmechanik und Bassmechanik aufgeklebten Magnete durch Abstoßen überprüfen. Wenn unser Polprüfer vom aufgeklebten Magneten abgestoßen wird dann stimmt die magnetische Polung und der Hallsensor wird richtig angesprochen. Zur späteren Orientierung beim Midi Einbau ein Foto des komplett verkabelten Systems machen. Wenn Sie großes Glück haben passen die Sensorplatinen in das neue Instrument, meist passen sie aber nicht. Bei uns gibt es passende Sensorplatinen. Lesen Sie dazu auch "Welche Sensorplatinen gibt es" Hallsensoren lötet man vorsichtig mit einem Elektroniklötkolben aus, indem man die 3 Anschlüsse schnell mit Zinn benetzt, zusammen erhitzt und dabei den Sensor mit einer Pinzette abzieht. Dann mit dem Lötkolben und einer kleinen Lötsaugpumpe die Lötaugen der Sensoranschlüsse von Zinn befreien. Achtung - diese Arbeit ist nur etwas für routinierte Elektroniker, es können Leiterbahnen abgeschossen werden. Das Auslöten der Sensoren mit Lötsauglitze ist NICHT zu empfehlen denn bei zu langer Hitzeeinwirkung kann sich die Leiterbahn ablösen. WICHTIG : Beim Lösen der kleinen weißen LIMEX Stecker nicht am Kabel ziehen, es reißt sehr leicht ab ! Diese Miniaturstecker sitzen sehr fest und dürfen nur mit einem kleinen Schraubenzieher ausgehebelt werden. Die Positionen für Sensorplatinen und Magnete im Instrument ermitteln und mit einem Stift markieren. Dann die Magnetklebestellen im Instrument reinigen und die Oberfläche vorbehandeln. Vor dem Aufkleben der Magnete das Gehäuse mit einem Tuch oder Plastikfolie gegen Beschädigung durch Klebespritzer abdecken. Magnete einzeln unter Zuhilfenahme unseres Polprüfer Werkzeugs aufnehmen, mit Klebstoff benetzen und in richtiger Polarität (so daß sie vom Polprüfer abgestoßen werden) mit Cyanacrylat Sekundenkleber (und Aktivator) aufkleben. Am besten im gut belüfteten Raum (mit Absaugung) oder im Freien, denn Cyanacrylatkleber greift die Schleimhäute der Atemwege an. Ein richtig eingebauter Magnet muß den Polprüfer abstoßen und den Hallsensor auslösen. Wenn alle Magnete fertig aufgeklebt sind mit dem Polprüfer nochmals prüfen ob die Polung stimmt und alle eingebauten Magnete abgestoßen werden. Bis der Kleber vollständig ausgehärtet ist das Instrumentengehäuse und Tastaturen abgedeckt lassen, denn Cyanacrylatkleber hinterläßt beim Aushärten auf Zelluloid und Kunststoffen eine häßliche weiße Schicht. Sensorplatinen im Instrument elektrisch isoliert und mechanisch stabil befestigen, sie dürfen nicht schwingen. Dann die Hallsensoren auf der Bestückungsseite (der Beschriftungsseite) der Sensorplatine so einlöten, daß die Beschriftung (das Gesicht) der Sensoren vom Platinenrad weg nach außen zum Magneten hin zeigt. Beim Einbauen von MIDI Komponenten müssen abhängig von den Platzverhältnissen im Instrument technisch saubere und genau passende Einbaulösungen getroffen werden. Vor Inbetriebnahme nacheinander alle Tasten und Knöpfe betätigen und das Sensorgesicht zum Bewegungsverlauf der Magnete hin ausrichten. Der Rest ist leicht. Jetzt müssen Sie mit der passenden Software nur noch die Midi CPU neu programmieren indem Sie den Sensoren die richtigen Noten zuweisen, die Steuerfunktionen und Midikanäle programmieren. Wenn jeder Sensor die richtige Note bringt die Sensorpositionen nochmals feinkorrigieren. Zur Justierung der Ansprache bei Digitalsensoren durch Biegung des Sensors den Abstand zum Magnet einstellen und bei Analogsensoren softwareseitig Sensortest und Tastenabgleich durchführen. Instrument zusammenbauen, Dichtigkeitsprüfung, prüfen ob alle Stimmzungen kommen, Midi Funktionsprüfung. Fertig !
Alles klar ? Keine Angst - es hört sich schwieriger an als es ist - wie wir später noch sehen werden ! Verschiedene gebrauchte Programmieradapter mit Programmieranleitung gibt es bei uns - auch für die älteren Systeme. Sie können aber zum Programmieren auch vorbeikommen. Denn - Sie werden es nicht glauben : Wir beherrschen auch noch die älteren MIDI Systeme wie zum Beispiel das Hohner Midi, das Limex MIDI Professional 1 (MPR1) Midi 2000, MPR2 und MPR3 und viele weitere.
Ja, das geht ganz einfach. Wenn Sie keine aufwendige Programmierung machen wollen oder Software und Programmieradapter nicht haben können Sie das MIDI "genauso wie es eingebaut war" in ein anderes Instrument umbauen. Idealerweise sollte das MIDI in ein ähnliches oder baugleiches Instrument eingebaut werden. Das MIDI muß gleichen oder größeren Tonumfang haben, bei Steirischen müssen die Tonarten (GCFB) stimmen. Prüfen ob es Öffner oder Schließerkontakte sind und die Sensorplatinen auf die Mechanik passen, falls nicht die Sensoren mit Drähten versehen und mit Adapterplatinen mechanisch anpassen. Das MIDI "trocken" aufbauen, mit einem Magnet die Diskantsensoren ansprechen, die Noten ermitteln und zum Sensor auf die Platine schreiben. Im Akkordeon Standardbass müssen immer 3 Akkordsensoren gleichzeitig angesprochen werden um einen Akkord auszulösen, mit der Harmonielehre über das Kombinations - Ausschlußverfahren können die Noten der Akkordsensoren ermittelt werden, bei der Steirischen reicht 1 Sensor für den Akkord. Die Akkord- und Bassnoten ebenfalls zum Sensor auf die Platine schreiben. Dann eine Einbauposition für die Sensorplatinen suchen bei der die MIDI Noten an den Sensoren mit den Noten der Mechanik des Instruments möglichst übereinstimmen. Natürlich werden nicht alle Sensoren passen. Falls die akustische Note des Instruments (der Mechanik) nicht zur MIDI Sensornote paßt, zwickt man den Ausgangsfuß (Output) am Sensor ab, lötet ein dünnes Kabel an und verlötet dieses mit dem Eingang der passenden MIDI Note auf der Sensorplatine. Nicht benötigte Eingänge bleiben offen. Funktioniert garantiert und spart mindestens 1000 Euro - wenns reicht ! Sensorplatinen, Magnete und Ersatzteile gibts bei uns.
Make sure the sensor boards will fit
mechanically, MIDI tonal range must be equal or higher, so it should be
an almost similar instrument. To install in a Diatonic or Steirische the
MIDI must have similar keys (GCFB). First of all,
check if it´s a diatonic or chromatic MIDI.
Kann ich in mein altes Akkordeon ein MIDI selbst einbauen und das als Zweitinstrument verwenden ? Das haben Sie doch schon längst entschieden, sonst hätten Sie ja nicht gezielt nach dieser Webseite gesucht und würden diesen Text nicht lesen. Viele Feinmechaniker, Elektroniker, Uhrmacher, Feinwerktechniker beschäftigen sich mit Akkordeonreparatur und dem Einbau von MIDI und MIKRO Systemen in Akkordeon und Steirische. Durch Selbsteinbau können Sie ihre eigene Einbauqualität herstellen, Sie müssen Ihr Instrument nicht aus der Hand geben, es nicht versenden und auch das damit verbundene Transportrisiko nicht in Kauf nehmen. Wollen Sie sich sich für Ihre Auftritte ein leichtes "Reedless" MIDI Akkordeon ohne Stimmplatten als "Schweineorgel" Zweitakkordeon selbst aufbauen und dabei nicht gleich 1000,- Euro für die Grundausstattung ausgeben ? Durch Selbsteinbau sparen Sie die Einbaukosten und nicht zuletzt den Gewinnaufschlag. Mit einem gebrauchten Midikit sind technisch versierte Kunden in der Lage ein Midisystem völlig unabhäng in Ihr Akkordeon SELBST einzubauen. Somit sparen Sie die Einbaukosten und bei manchen Produkten einen deutlichen Handelsaufschlag auf den Grundpreis des Einbausatzes.
Ich will in meine Concerto / Lucia / Atlantic / Zupan / Beltuna einen gebrauchten MIDI Einbausatz einbauen. Wie nehme ich die Bässe ab ? Mit der passenden Bassensorplatine. Die alte Hohner "DRP"Cassetten Bassmechanik in Holzrahmenbauweise und auch die neuere goldeloxierte Hohner Cassetten Bassmechanik hat Clavishebelschieberabstände von 22mm. Zur Abnahme brauchen Sie eine Sensorplatine mit 24 Sensoren,12 für die Bässe und 12 für Akkorde und mit Sensorabständen von 8mm. Die Magnete kleben Sie hinter der einstellbaren U - Lasche der Clavishebelschieber auf, die Sensoren zeigen mit dem Gesicht (mit der Beschriftung) zum Magneten hin. Bei Zupan, Hohner Alpina und Beltuna Bassmechaniken werden die Bässe hinten, unter dem Akkordrechen abgenommen. Zur Abnahme der Akkorde haben viele Folkloreakkordeons eine mechanische Midivorbereitung, das sind rechts und links von der Bassmechanik je 6 längere Wellenstifte auf denen man die Sensormagnete anbringen kann. Man kann auch an den 12 Wellenstiften die mit Filzdämpfer als Rückschlagdämpfer der Akkordwellen dienen abnehmen. Falls keine seitlichen Wellenstifte herausgeführt sind muß man die Akkorde oben zwischen Bassdeckel und Mechanik abnehmen. Da ist sehr wenig Platz, deshalb findet man auch immer wieder Bassmechanikblockierer die durch Einbaupfusch entstehen, weil der Einbauer zu faul oder nicht in der Lage war eine saubere mechanische Lösung zu finden. Convertorinstrumente sind deutlich komplexer - das ist eine ganz andere Geschichte... In jedem Fall braucht man die passenden Sensorplatinen. Bass- und Akkordsensoren sind i.d.R. als Öffner programmiert. Im Ruhezustand ist der Sensor geschlossen, bei Betätigung eines Knopfes öffnet dieser und löst das MIDI Signal aus. Im Diskant ist es umgekehrt, hier wird meist eine Schließerfunktion programmiert.
Ich habe bei meinem Akkordeon das Balgkabel gewechselt und mir dabei das MIDI einmal genauer angeschaut. Mir scheint der Einbau wurde nicht besonders sorgfältig gemacht. Gibts denn keine Einbaustandards ? Auweia - das ist ein recht heikles Thema. Zur Einleitung wollen wir uns einmal beim guten alten Wilhelm Busch bedienen : "Ach was muß man oft von bösen - Kindern hören oder lesen" - Sie wissen genau wies weitergeht. Also : Es gibt wie bei den Akkordenreparaturwerkstätten wie bei den MIDI Einbauwerkstätten eine sehr große Bandbreite. Und die reicht von der seriösen Fachwerkstatt mit fairen Preisen bis zum "Selbstlernpraktiker" mit Pfusch und Schweinepreisen. Midi Hersteller geben zwar Einbauhinweise und Empfehlungen, aber in der Werkstatt vor Ort müssen technische Lösungen passend für das Instrument getroffen werden und am Ende baut halt jeder so ein wie ers am besten hinbringt... (oder meint zu können). Wenn Sie das Midi neu kaufen merken Sie noch nichts. Erst im Langzeitbetrieb zeigt sich gnadenlos : Das beste Midi kann nicht besser sein als die Einbauqualität mit der es installiert wurde ! Programmieren ist halt doch nicht alles ! Damit Sie sich zumindest etwas orientieren und den Begriff "Einbauqualität" besser einschätzen können, hier eine Auflistung DER HÄUFIGSTEN MIDI EINBAUFEHLER UND DEN PFUSCH der irgendwann garantiert wieder in der Werkstatt landet. 1.) Kaufmännische Aspekte : Je schneller ein Midi eingebaut ist umso mehr wird daran verdient. Nicht alle "Systemspezialisten" - haben eine solide Berufsausbildung in "Grundlagen der Elektronik", und eine Wochenend Kaffeetrinker Schulung kann das auch nicht ersetzen. Bei nicht wenigen Herstellern hängt die sogenannte "Bereitschaft" neue Einbausätze überhaupt liefern zu wollen von den Abnahme- und Einbaustückzahlen (dem Umsatz !) ab. Und das hat wiederum gravierende Auswirkungen auf die grundsätzliche Bereitschaft ältere Midisysteme überhaupt noch reparieren zu wollen. 2.) Technische Fehler : Kabel werden mechanisch nicht sauber verlegt sondern mit (auweia - doppelseitigem) Klebeband fixiert, das gibt mit der Zeit einen schmierigen Klebefilm der Staub anzieht und die Mechanik blockieren kann. Das gleiche gilt für das "Schnelle Anhängen" von Platinen mit Klebeband, Klebepads und krückenhaften Heißklebestelzen zum provisorischen Abstützen. Das Gepfriemel hält mal eine Zeit lang - zumindest bis zum Ortsschild. Sekundenkleber wird übermäßig gerne an Stellen verwendet daß ein Ausbau des Systems ohne Zerstörung fast unmöglich ist, natürlich um die Wiederverwendung in einem anderen Instrument zu verhindern. Heißklebereste werden nicht sauber entfernt, Klebefäden sind kreuz und quer im Instrument verteilt - besonders dort wo sie nicht hingehören. Weiße Schlieren auf Gehäuse und Tastatur und matte Zelluloidoberflächen verraten daß beim Kleben mit Cyanacrylatkleber nicht abgedeckt wurde. Zungenblockierer entstehen durch unsauber verlegte Kabel. Magnete werden mit falscher Vorbereitung der Klebeflächen oberflächlich aufgepappt, der Kleber hält nicht richtig, Magnete springen irgendwann ab und wenn überhaupt der falsche Kleber verwendet wurde ist das derselbe Pfusch. Und sogar mancher Midihersteller klebt beim Einbau die Magnete einfach auf das Wachs (!) der Diskantklappen auf weil das Midi dann halt schneller drin ist. Übrigens : Die einzige korrekte Stelle für die Diskantsensorplatine ist zwischen Registermaschine und Diskantachse ! Warum ? Weil hier der Weg am kürzesten ist, die Hebel nicht nachschwingen und die Sensoren am exaktesten zu justiern sind. Als Faustformel gilt : Je weiter bei Ihrem Akkordeon die Sensorplatine vom Achsendrehpunkt weg in Richtung Tonklappe montiert ist desto stümperhafter und unprofessioneller wurde der Einbau durchgezogen. Denn Richtung Tonklappe wird der Hebelweg länger und vergrößert sich noch weil die Klappenfilze sich setzen und Klavishebel sich über die Zeit verformen, spätestens dann schlagen die Magnete am Sensor an. Und dann hilft auch die hochgelobte Tastenjustierung der Analogsensoren nichts mehr. Zeit ist Geld und beim "Schnellen Einbau" ist halt mehr verdient, dafür bekommt man wenigstens Sensoraufschläge, Prellsignale durch Überschwinger und eine Neubefilzung der Tonklappen wird später einmal viel teurer weil das "Katastrophenmidi" zuvor ausgebaut und dann erst wieder richtig eingebaut werden muß. Bei der Generalüberholung eines älteren Akkordeons wird nicht selten das Midi ganz ausgebaut weil ein Wiedereinbau zu aufwendig ist, bei qualitiativ hochwertigen Midi Installationen kommt das nicht vor. Und ein Midiakkordeon hat doch im harten Bühneneinsatz sowieso eine geringere Halbwertszeit (neudeutsch "Produktnutzungsdauer") als ein Konzertakkordeon. Clavishebel schlagen beim harten Anschlag an der Platine an weil die zu nah an den Tonklappen montiert wurde. Mikrofonplatine in den Grill eingepappt verursacht Kurzschlüsse, genauso wie Platine ohne Isolationsscheiben verschraubt. Und jetzt kommt der Klassiker : Die Mikrofonplatine wird doch zu gerne an die Registermaschine angehängt weil man so mit dem Einbau schneller fertig ist. Dafür "rumst" es jedesmal kräftig in der Box wenn ein Register geschaltet wird - ja wers nicht anders kennt meint halt das ist normal. Und kommen Sie mir jetzt blos nicht mit "Gummiaufhängung" ! Gehäuse verbohrt, verschnitten, verklebt, Lack- und Zelluloidoberflächen mit Klebeband ruiniert. Beim Bohren der Durchführungskabel wird durch die Registerlamellen gebohrt, die Mechanik mit "Durchrutscher" beschädigt. Undichte Kabeldurchführungen lassen Luft entweichen. Ausgebrochene Bassrechen durch Grobschrauberei bei der Befestigung der Bassensorplatine. Nach dem Midi Einbau blockiert die Bassmechanik ausgelöst durch - ich weiß nicht wie ichs sonst machen soll - auf die Wellenstifte aufgepfriemelte Magneten. Altes Midi wurde abgezwickt aber nicht sauber ausgebaut, nur soweit um Platz fürs neue zu schaffen, alte Miditeile wurden im Instrument belassen und das Neue einfach darübergepappt. Grillöffnungen für das Controllerkabel werden mit Schlosserwerkzeugen scharfkantig herausgebissen und das bekannte LCD Displaykabel wird übrigens nur dann kaputt wenn der Grillausschnitt nicht sauber herausgearbeitet und entgratet ist und vor allem das Kabel einfach "hindurchgelegt" aber nicht fixiert wurde. Da ist man natürlich schnell fertig ! Ja wenn Akkordeons und unsere Steirischen aus Plexiglas durchsichtig wären würden viele Midi Einbauten erst dann bezahlt werden wenn Kundenbeanstandungen und Reklamationen sauber abgearbeitet sind.
Ich habe ein Midi in der Einbauwerkstatt einbauen lassen. Seit dem Einbau bleibt bei meinem Akkordeon der f ° Akkord hängen, zuvor war das nicht, was ....... ? Mein lieber Herr Gesangsverein ! Glauben Sie mir - Ich weiß haargenau wie Ihre Frage weitergeht. Alles dazu steht in der Antwort oben. Wissen Sie - es muß natürlich nicht so sein, aber erfahrungsgemäß wurde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Mechanikblockade durch den MIDI Einbau verursacht. Und da sind Sie nicht der Einzige. Andere berichten daß sich nach einem Midi Einbau die Register nicht mehr schalten lassen. Mancher sollte sich halt besser überlegen wo man durchbohrt, draufpappt und seine Schrauben reinmurkst ! Und übrigens : Lassen Sie sich bloß nicht erzählen daß Sie sich mit Mechanikblockaden nach einem Midieinbau wegen Garantieansprüchen an den Akkordeonhersteller wenden sollen. Was vielen nicht klar ist - und was Ihnen beim MIDI Verkauf auch nicht gesagt wird : Der Einbau eines Midisystems in ein Handzuginstrument stellt eine Produktveränderung dar ! Instrumentenhersteller und Fachhändler sind demzufolge berechtigt Ihnen die Gewährleistung zu verweigern. Um es einmal klipp und klar auf den Punkt zu bringen. Das eigentliche Dilema ist doch : Nicht alle - aber leider sehr viele - kompetente Akkordeonwerkstätten beherrschen zwar technisch das akustische Instrument aber haben entweder überhaupt keine oder bestenfalls durchschnittliche Elektronikkenntnisse und möchten deswegen mit Midi und Mikrosystemen möglichst nichts zu tun haben, weil man nach einer Reparatur verantwortlich ist falls am MIDI etwas nicht mehr funktionieren sollte. Nicht selten wird deswegen eine Generalüberholung midifizierter Instrumente aufgrund der elektronischen Komplexität nur eingeschränkt ausgeführt, grundsätzlich abgelehnt oder empfohlen bei einer Generalüberholung das Midi gleich mit auszubauen. Im anderen Extremfall treffen wir bei vielen Einbauwerkstätten auf "selbstgelernte Akkordeonpraktiker" mit Midi Systemkenntnissen aus Wochenendkursen die das akustische Instrument technisch und stimmungsseitig bestenfalls durchschnittlich oder überhaupt nicht beherrschen und es als notwendigen "Kontaktgeber" zum Einbau ihres Midis betrachten. Nein - das soll bitteschön KEINE Wertung oder Beurteilung sein ! Aus Sicht der Werkstätten ist das absolut verständlich, natürlich liefert jede Werkstatt die "bestmögliche" Arbeit ab. Aber für den Kunden beginnt nach dem Midieinbau nicht selten das Hin- und Herlaufen zwischen Akkordeon- und Elektronikwerkstatt, mit all den unvermeidlichen Begleiterscheinungen... Bitte entschuldigen Sie - niemand ist persönlich gemeint - aber es soll doch einmal deutlich gesagt werden : Die Fachleute mit fundierter Elektronikausbildung und Elektronikkompetenz die ZUSÄTZLICH auch noch das akustische Instrument reparaturtechnisch und STIMMUNGSSEITIG vom Schülerakkorden über Folklore bis zum Konzertbayan in Personalunion beherrschen, können Sie in Deutschland an EINER Hand abzählen !
Gebrauchtes MIDI Akkordeon kaufen ?
Der große traurige MIDI Gebrauchtkauf - Leitfaden
Traurig aber wahr - Nach einstimmiger Erfahrung unserer autorisierten Fachhändler und
Akkordeontechnik Spezialisten im seit über 25 Jahren gut organisierten PIGINI
+ EXCELSIOR Akkordeon Vertriebsnetzwerk sind von allen
gebrauchten Akkordeons und Steirischen die in den Akkordeonwerkstätten
ankommen, midi(n)fizierte Instrumente diejenigen, die am meisten verbohrt,
verklebt, verschustert und vermurkst
sind ! Noch schlimmer sind gebrauchte Akkordeons und Steirische aus denen ein MIDI
ausgebaut wurde. Ein midifiziertes Akkordeon (Steirische) kommt
erfahrungsgemäß nicht deswegen in die Werkstatt weil am akustischen
Instrument etwas repariert werden muß sondern häufig weil am MIDI
wieder mal was nicht funktioniert. Oft wird in unterschiedlichen
Werkstätten repariert, die Stimmer stimmen (nur) und die Systemtechniker bringen
(nur) ihr
Midi in Ordnung - mit all den unangenehmen Begleiterscheinungen.
Und die Werkstattbesuche wegen Updates nur damit das Akkordeon wieder
auf dem neuesten Stand ist wollen wir erst gar nicht erwähnen.
Spätestens nach ein paar Besitzerwechseln mit unterschiedlichen
Reparatur- und zweifelhaften Rettungsversuchen ist das Instrument vermurkst und
bei der Überholung müssen erst mal die alten Einbaufehler
korrigiert werden, wie z.B. mit Klebeband verlegte,
durchgescheuerte Kabel, Löcher abgedichtet und Heißkleberfäden die sich durchs ganze
Instrument ziehen entfernt werden. Der Begriff "MIDI Footprint"
beschreibt das recht deutlich. Das ist der durch den Einbau des MIDI Systems verursachte "Fußabdruck" im Akkordeon - Im Sinne von
"Umweltschaden" - oft sind es Wanderstiefel mit
Spikes... Wie viele Löcher wurden zusätzlich gebohrt, wo wurde
gefeilt, Sekundenkleber + Heißkleber verpatzt, Komponenten ausgeschnitten
und gesägt um Platz für den Einbau zu schaffen und sonstwo rumgemurkst ? "Achte auf Dinge die Du nicht sehen kannst" (Konfuzius). Was sich vermurksen läßt ist vermurkst. Was verschleißen kann ist verschlissen. Was altern kann ist gealtert. Was ermüden kann ist ermüdet. "Alles gemacht" heißt in vielen Fällen "Alles kaputt gemacht". Nur an der Programmierung - da fehlt sich nichts. Ja - und dazu lassen wir jetzt noch unseren guten alten Wilhelm Busch das Schlußwort sprechen : Als man das im Dorf erfuhr, war von Trauer keine Spur ! Witwe Bolte mild und weich, sprach "Sieh da ich dacht es gleich" ! Also sprach der Lehrer Lämpel "Dies ist wieder ein Exempel" !
Ich habe mir ein gebrauchtes Akkordeon mit MIDI gekauft, aber das MIDI läuft nicht und ich habe kein Anschlußkabel und Netzteil. Meine Midi Werkstatt rät dazu es auszubauen. Welches MIDI ist das eigentlich, funktioniert es noch, ist ein Mikro mit eingebaut, wo finde ich Handbücher, Anschlußkabel und jemanden der es mir prüft und zum laufen bringt ? Also das ist nichts Neues ! Die Tendenz gebrauchte Instrumente vorschnell zu "entorgeln" und ein MIDI komplett herauszureißen ist oft sehr hoch, besonders dann wenn ein Neues verkauft werden soll... Und das ist ja fast immer der Fall ! Im Grunde dreht es sich wieder mal nur um eine andere CPU mit anderen (vermeintlich besseren) Funktionen, denn die Sensorplatinen und Kabelsätze sind bei den meisten Midisystemen technisch sehr ähnlich und bei vielen Herstellern sogar identisch aufgebaut. Sie haben sich ein gebrauchtes Akkordeon / Steirische mit eingebautem Midi System gekauft und möchten wissen ob das Midi noch funktioniert ? Fehlen Ihnen Ersatzteile ? Ist das System unvollständig weil die Anschlußkabel fehlen ? Sie haben kein Netzteil mehr ? Buchsen und Kabel sind abgerissen. Treten Fehlfunktionen auf ? Möchten Sie bei den früheren Midisystemen Steuerbefehle oder Program Changes umprogrammiert haben ? Sie können es nicht bedienen weil Sie kein Handbuch dazu haben ? Oder noch schlimmer : Das MIDI wurde durch zweifelhafte Umbauten verändert, abgezwickt, oder ein Mikrofonsystem einfach mit "draufgelötet". Man sollte gar nicht glauben welche kuriosen Verschaltungen man unter Zuhilfenahme von Hauselektrik Komponenten und verzweifelten Dachrinnenlötkolben Installationsversuchen man in manchen Steirischen und Akkordeons vorfindet, bei denen sogar 2 Spannungsquellen parallelgeschaltet sind und permanent Ausgleichsströme fließen. Aber solange beim Spielen kein Rauch aus dem Balg kommt brennts noch nicht ! Auch da können wir weiterhelfen.
Ich habe mir ein gebrauchtes MIDI gekauft das aus einem Akkordeon ausgebaut wurde und will es in mein Akkordeon einbauen. Geht das ? Muß ich es nach dem Einbau neu programmieren ? Viele gebrauchte Midisysteme die aus Akkordeons ausgebaut wurden funktionieren meist noch gut und werden im Ebay im Vergleich zu neuen Midisystemen sehr günstig angeboten. Meist wird ein MIDI deswegen ausgebaut weil das alte Akkordeon und das ausgebaute Midi nicht zusammen, sondern natürlich extra, verkauft werden sollen oder weil im alten Akkordeon kein MIDI mehr gebraucht wird. Der Ausbau eines gebrauchten Midis wird nicht selten als notwendige "Rückbaumaßnahme" zum schnellen Weiterverkauf betrachtet. Und beim sogenannten "Entorgeln" ist man (im Gegensatz zum Einbau) oft nicht zimperlich. Deswegen ist es sehr wichtig genau hinzusehen und einen fehlerfreien, funktionsgeprüften KOMPLETTAUSBAU des Midisystems ohne Beschädigungen zu kaufen. Und die Frage ob das Midisystem nach dem Ausbau funktionsgeprüft wurde und auch einwandfrei funktioniert sollte man dem Verkäufer grundsätzlich immer stellen ! Finger weg von den "zusammengewürfelten" Midikits, die aus Komponenten verschiedener MIDI Modellgenerationen bestehen. MIDI Kits aus "Sammel - Entsorgungsaktionen" laufen nicht ! Bei ausgebauten Midisätzen fehlt oft das Diskant- und das Bassdurchführungskabel, denn die Kabel sind verklebt und werden beim Ausbau nur zu gerne abgezwickt oder beschädigt. Versierte Elektroniker können diese Kabel problemlos durch eine Nachfertigung ersetzen. Ein komplettes System sollte also CPU, Sensorplatinen, Mikrofonplatinen, alle Anschluß- und Verbindungskabel, Bedienteil, Controller, Instrumentenanschlußkabel mit Netzteil, Bedienungsanleitung und evtl. ein optionales Display mit Schwanenhalsmikro und ein Echo / Hallmodul enthalten. Fehlende Teile können Sie aus unserem Ersatzteilbestand ergänzen. Wenn in Ihrem Einbausatz kein Mikrofonsystem enthalten ist können wir das ergänzen. Nach dem Einbau des Midikits ist eine Programmierung notwendig, um die Midi CPU auf wechseltonig (diatonisch) für die Steirische, oder gleichtönig (chromatisch) für das Akkordeon einzustellen, den Sensoren die richtigen Noten und Steuerfunktionen zuzuweisen, den Drucksensor der Balgdynamik zu justieren, und festzulegen auf welchen MIDI Kanälen gesendet wird. Ja - UND GENAU DA LIEGT AUCH DER HAKEN ! Denn Sie werden (fast) keine Midispezialisten und Einbauwerkstätten mehr finden, die bereit sind Ihnen diese Arbeit zu machen. Deswegen werden auch viele noch gut funktionierende, ausgebaute Midis für ein paar Euro recht günstig angeboten. WICHTIG : Klären Sie VOR dem Kauf eines gebrauchten Midi Akkordeons, ob das System noch programmiert werden kann, und vor allem wer Ihnen das System programmieren will. Sie werden nicht viele finden.
Ich habe ein gebrauchtes MIDI aus einer Steirischen. Kann ich das in eine andere Steirische einbauen ? Muß es neu programmiert werden ? Mit etwas Glück klappt das ! Bei einer Steirischen ist es viel einfacher ein gebrauchtes Midi umzubauen als beim Akkordeon, denn die Mechaniken sind bei den meisten Steirischen sehr ähnlich oder sogar identisch. Im günstigsten Fall können Sie bei einer 4reihigen Steirischen die Sensorplatinen 1:1 wiederverwenden und genauso einbauen wie sie im alten Instrument eingebaut waren. Die Sensorplatinen passen fast immer, oft ohne einen einzigen Sensor umzulöten. Man muß nur die Position der Sensoren und Magneten anpassen. Meist stimmen sogar die Positionen der internen Steuerfunktionen überein. Wenn die Steirische jetzt noch die gleichen Tonarten, die gleichen Bässe und Akkorde wie die Alte hat brauchen Sie nicht einmal umzuprogrammieren ! Einen fehlenden X-Bass kann man nachrüsten. Das Midisystem vor dem Einbau auf dem Tisch auslegen, auf Funktion prüfen, mit dem Handy ein Foto machen zur Orientierung beim Einbau, und wenn alles läuft das MIDI genauso einbauen wie es im alten Instrument eingebaut war. Für eine Steirische als Zweitinstrument, Ersatzinstrument oder für Notfälle wenn beim Auftritt mal was kaputtgehen sollte reicht ein MPR1 oder MPR2 vollkommen aus ! Programmierwünsche jeglicher Art werden bei uns gerne erfüllt.
Ich will mein altes MIDI im Ebay verkaufen, was kann ich da noch verlangen / erzielen ? Hoffentlich recht viel ! Aber nehmen Sie sich zuerst mal Zeit und lesen diese Webseite gründlich durch. Dann wissen Sie schon mal worauf es wirklich ankommt. Auf die Bereitschaft der Werkstätten das auch einzubauen. Und vor allem zu programmieren ! Keiner ist daran interessiert seinen Neuverkauf mit Gebrauchtware auszubremsen ! So werden zum Beispiel herausgerissene Limex MPR1 234undsoweiter - Kits bei Ebay im Preisbereich zwischen 1,- Euro bis zu sphärischen Preisvorstellungen von ein paar hundert Euro angesetzt. Meist kann man aber davon nur das Display und den Controller gebrauchen. Und auch nur wenn die top in Ordnung sind, (Displayscheibe verkratzt, Kabel angefressen, Taster und Potis setzen aus). Ausgebaute Komplettkits sind nur für Techniker und Werkstätten interessant die diese auch wieder einbauen, Ersatzteile und Programmierzugriff haben. Und da gibt es wahrhaftig nicht viele ! Dagegen kann man alleine nur für eine gebrauchte CPU der aktuellen Modellreihe zum Selbsteinbau OHNE Programmierung im Gebrauchtmarkt locker einen Preis erzielen der sich ganz nah am Listenpreis des aktuellen Midis oriertiert. Warum ? Weil die - wenn überhaupt - nur mit Programmierung und Einbau erhältlich ist. Schließlich sind da die begehrten topaktuellen Features und Gimmicks drin. Ein MIDI bleibt halt trotzdem immer noch ein MIDI. Das Einzige was sich ändert ist die Bedienung.
Ich bin im Ebay an einem super billigen MIDI Kit dran, was halten Sie davon ? Soll ich den kaufen ? Nur zu ! Fast alle ausgebauten Ebay Midis sind unmittelbar vor dem Verkauf NICHT funktionsgeprüft ! Bestenfalls werden sie mit Versprechen wie "hat einmal einwandfrei funktioniert als es noch im Akkordeon eingebaut war..." oder "wurde im super funktionierenden Zustand ausgebaut" angeboten. Wenn der Kit überhaupt vollständig ist... Und bei Privatverkauf ist die Rücknahme bekanntlich ausgeschlossen. Bevor Sie jetzt z.B. ein supergünstig ausgeschlachtetes MIDI wie z.B. ein Limex Schnäppchen kaufen, sollten Sie wissen daß Sie das nicht so einfach programmieren können. Nur um einen alten Rechner mit serieller Schnittstelle einzurichten brauchen Sie locker einen Tag - wenns reicht. Wie das genau geht, steht weiter unten. Und dann haben Sie noch keinen Programmieradapter um Zugriff auf die CPU zu bekommen. Welches MIDI System mit welcher Software programmiert wird steht weiter unten. Der Knackpunkt ist also nicht wie günstig man einen Midikit ersteigert, sondern ob Sie auch einen vollständigen Programmierzugriff auf alle CPU Funktionen bekommen, sonst brauchen Sie gar nicht erst anzufangen. In den Verkaufsangeboten steht das natürlich nicht drin, denn die meisten Gebrauchtverkäufer wissen es selbst nicht. Also - ich will mal versuchen es Ihnen so zu erklären : Wissen Sie - man kann einem kleinen Kind nicht erklären was "heiß" ist. Man kann es zwar sagen, aber ein kleines Kind wird das mit Worten allein so nicht verstehen (wollen). Wenn Sie einem kleinen Kind erklären wollen was "heiß" ist, dann müssen Sie es einmal mit der Hand auf die Herdplatte langen lassen. - Dann weiß es was "heiß" ist. Dann hat es diese Erfahrung selbst gemacht. Manches können wir mit unserem Verstand begreifen, manches müssen wir ERFAHREN. Entschuldigen Sie, dieser Vergleich soll Sie als Kunden bestimmt nicht entmündigen, aber die Entscheidungsfindung unter dem Einfluß der Versuchung ist in beiden Fällen doch sehr ähnlich. Wenn es unbedingt sein muß dann versuchen Sie halt wenigstens die Hand von der Herdplatte möglichst schnell wieder runterzukriegen... Und kommen Sie jetzt bloß nicht mit Paypal... Ihr gesunder Menschenverstand hat Ihnen ja bestimmt schon eine ähnliche Antwort gegeben, lange bevor Sie diese Webseite gefunden haben. Ich hoffe Sie sind bis hierher einigermaßen ohne Schrammen durch diesen Text gekommen. Aber Spaß beiseite, ich will gerne Ihre Frage beantworten was ich davon halte : Abstand !
Ich habe noch einen gebrauchten Midi Controller und ein Display. Kann ich meine Teile zum Einbau mitbringen ? Das können Sie. Denn wir beabsichtigen nicht alles Alte sofort herauszureißen und wollen Ihnen auch nicht um jeden Preis mit Gewalt etwas Neues verkaufen. Argumente wie das paßt nicht mehr zusammen, das funktioniert nicht miteinander, das ist zu alt, geht nicht, hört man immer wieder. Alle Teile die Sie haben können Sie zum Einbau mitbringen. Vor dem Einbau wird In unserer Elektronikwerkstatt das Midisystem auf dem Tisch "trocken" in "fliegender Schaltung" aufgebaut. Gemeinsam mit Ihnen prüfen wir die Funktion Ihrer Teile und ergänzen damit das Midisystem. Evtl. fehlende oder defekte Teile werden aus unserem Sortiment ergänzt. Erst wenn das Midi auf der Werkbank einwandfrei läuft und funktionsgeprüft ist, wird es ins Instrument eingebaut. Und zwar genau in der Ausstattung und mit den Komponenten die Sie haben wollen. Und da wir sehr flexibel sind können auch auf Sonderwünsche eingehen. Denn wir sind nicht auf Serienkits beschränkt.
Ein Akkordeon ist ein Akkordeon und eine Steirische ist eine Steirische Und damit ist eigentlich alles gesagt ! Musiker die gut spielen können pfeifen auf Schnickschnack
Neues MIDI - aufgebläht - abgehoben - zuviel Technik ? Ein MIDI das zur Bedienung einen Workshop braucht gehört eher zur Gattung "Abgehobene Komplexität". Wenn es mit jeder weiteren Ausbaustufe noch viel komplexer wird weil immer noch mehr hineingepackt wird, ist es irgendwann so kompliziert daß es keiner mehr bedienen kann (will). Empfehlungen wie ein Midiakkordeon müsse mindestens einmal im Jahr zum Service in die Werkstatt nur wegen der Updates, damit es auch richtig funktioniert, sind der eindeutige Beweis dafür, daß man sein eigenes Produkt scheinbar nicht richtig im Griff hat. Im Vergleich sieht ein Akkordeon ohne Midi die Werkstatt viele Jahre überhaupt nicht. Dagegen bietet ein älteres MIDI unaufgeregte Kontinuität, Zuverlässigkeit, Unabhängigkeit und bekommt mit gutem Service und neuer Außenbeschaltung wieder ein größeres Einsatzspektrum.
Die Forderungen an ein ausgereiftes MIDI liegen doch klipp und klar auf der Hand ! Es darf den Musiker bei der Bedienung nicht mehr als nötig beanspruchen und überfordern indem es seine Aufmerksamkeit stiehlt. Vielmehr muß der Musiker in der Lage bleiben seine gesamte Aufmerksamkeit und Konzentration der eigentlichen Kernaufgabe zu widmen. "Dem Akkordeonspiel" (dem Spiel auf der Steirischen). Denn nur damit kann er überzeugen ! Je komplexer ein System zu bedienen ist, desto stärker wird das Orientierungs- und Koordinationsvermögen des Musiker bei seinem hochkonzentrierten Spiel beeinträchtigt. Entführungen ins Reich der Digitalisierung sind Irrwege auf denen viele Musiker nach einer bestimmten Zeit nicht mehr verstehen warum sie plötzlich spieltechnisch eingeschränkt sind und überhaupt nicht gemerkt haben daß sie ihre eigene musikalische Weiterentwicklung bereits eingestellt haben. Noch deutlicher ? Wer beim Autofahren zu lange auf den Bordmonitor schaut weil er die Heizung einstellen muß kann darauf warten bis es kracht !
Wie schnell muß ein MIDI sein und welche Funktionen brauche ich überhaupt ? Das ist eine recht müßige Diskussion, bei der mancher Hersteller damit wirbt ein paar lumpige Gigahertz würden heute den Unterschied zwischen einem besseren oder schlechterem Midisystem ausmachen. Blödsinn. Tatsache ist doch : Der menschliche Körper besitzt überhaupt kein Sinneswahrnehmungsorgan das schneller als ca 1/50 bis 1/60 Sekunde ist ! Im Klartext : Der Mensch kann pro Sekunde maximal 50 bis 60 Informationen aufnehmen und verarbeiten, das entspricht in etwa biologischen 50 - 60Hz ! Und viele ältere Midisysteme, die vor Jahrzehnten einmal weit über 2000 DM gekostet haben, laufen auch heute noch absolut zuverlässig wie am Schnürchen. Für ein MIDI mußte man damals richtig viel Geld hinlegen. Zur Erinnerung : Ein LIMEX MIDI Professional 2 Vollmidi stand in der Preisliste von 1998 mit 2690 DM (!) und der Midi Funk kostete 2859 DM. Ältere Midis haben natürlich nicht die neuesten Gimmicks, aber auch virtuose Akkordeonisten und Steirerspieler merken bei hoher Spielgeschwindigkeit keine Ansprechverzögerung. Wenn Sie wissen wollen wie schnell Ihr MIDI wirklich ist und ob es verzögert dann machen Sie einen Bellowshake, da verzögern auch top aktuelle Midis noch deutlich spürbar. Aber das brauchen die wenigsten - bei Oberkrainer schon gar nicht - deswegen fällt es auch fast keinem auf. Dafür funktionieren viele ältere MIDI Systeme einfach gut und zuverlässig. Eben "old school". Und Ersatzteile gibt es genügend am Gebrauchtmarkt denn diese Systeme sind zu hunderten verkauft worden. Man muß eben nur wissen was zusammenpaßt und wie man es richtig programmiert. Aber vor allem sind ältere Midisysteme noch UNKOMPLIZIERT. Und zur Bedienung braucht man noch keinen Programmierkurs. Die nächste Midi Generation der Zukunft speichert dann ja vielleicht in Echtzeit die gespielten Stücke, Spielzeit und GPS Position ab und meldet das online gleich dem Finanzamt, der Künstlersozialkasse und der GEMA .... Nein - Spaß beiseite - Die Frage ist doch nicht was das allerneuste Midisystem heute alles kann und mit welch tollen Funktionen es den Kunden wieder neu begeistern will, sondern umgekehrt - was der Akkordeonist wirklich braucht und was er mit seinem Midi überhaupt machen will ! Probieren Sie doch einmal auf einem PIGINI SUPER KING High-End Akkordeon, mit einem Tastenhub von ca 4mm, mit der Midifunktion "Tastenanschlagsdynamik" zu spielen ? Sie werden sich wundern ! Um es einmal ganz deutlich zu sagen : Das modernste Midisystem ersetzt eben auch keine gute Akkordeonausbildung ! Und mancher wäre recht gut beraten wenn er sich das Geld für das neue Midi Upgrade sparen würde und besser in qualifizierten Akkordeonunterricht investierte... Ein Akkordeonist / Steirerspieler mit einer guten Ausbildung (entschuldigen Sie bitte, aber das Kommentar muß an dieser Stelle einfach kommen) - DER ALS SOLIST AUCH OHNE MIDI SAUBER SPIELEN KANN - kann auch mit einem älteren Midi noch sehr gute Live Auftritte und Soloparts abliefern und beherrscht es, sein Publikum zu begeistern. Wer aber seinen Auftritt zuhause am PC vorprogrammieren will und sich gerne als Karaoke Animateur und digital-discjockey betätigt, für den gibt´s ja die neusten Systeme... Und dann gibt es ja auch noch Keyboards... Entschuldigen Sie bitte das absichtlich provokative Kommentar, aber wenn Sie meinen daß ein Akkordeon Midisystem heutzutage nach ein paar Jahren schon veraltet ist, dann brauchen Sie ab hier gar nicht mehr weiter zu lesen.
In der Szene ist doch längst bekannt daß sich nicht wenige kartellartig abgesprochen haben Reparaturen, wenn überhaupt, nur noch an Vorgängermodellen auszuführen und ältere Systeme einstimmig für tot zu erklären um den Neuverkauf anzukurbeln. Mitbewerbersysteme ausbauen um sein eigenes einzubauen hat den Stellenwert einer "Jagdtrophäe" und Instrumente die solche Systemwechsel erlitten haben sind dementsprechend vermurkst. Die Tatsache daß bei einigen MIDI Herstellern die Händlerliste seit Jahren ständig weiter schrumpft und bei anderen die Zusammenarbeit mit Händlern komplett eingestellt wurde, um sich als alleinige "Herstellerinsel" zu präsentieren ist ein weiterer Beweis dafür daß die MIDI Umsätze zurückgehen, und man sich Händler nicht mehr leisten kann. Kein Wunder ! Ein über 10 Jahre altes MIDI wie ein MPR3 mit PC Zugang ist ja bereits schon sehr leistungsfähig und MIDIs werden nicht jedesmal neu erfunden sondern immer nur in einer schöneren Verpackung mit neuer Bedienung und trendigen Features (die man unbedingt braucht...) präsentiert. Nur schade daß an den schönen Instrumenten ständig herumgemurkst wird. Und wer sich ein neues Akkordeon gekauft hat und sein altes MIDI einbauen lassen will hat seine Rechnung ohne die Einbauwerkstätten gemacht - Einbau$werkstätten$ sind eben keine Umbauwerkstätten. Doch das schlaue Marketingprinzip "Heute gekauft - morgen veraltet" haben die Musiker längst verstanden.
Akkordeonvortrag oder MIDI Show ? Durch ständig fortschreitende MIDI Soundperfektion ergibt sich für den Hobbymusiker noch ein ganz anderes Problem. Je perfekter und attraktiver der MIDI Sound, umso einfacher, traditioneller, unattraktiver und langweiliger steht diesem das akustische Akkordeonspiel gegenüber. Die schleichende Gefahr besteht darin, daß der Musiker der nach Orientierung sucht (und das tun wir doch alle irgendwie..) diesen Vergleich zunehmends meidet, denn sein akustisches Spiel kann eben niemals so perfekt sein wie das MIDI Spiel (mit Files+Styles). Was passiert ? Er konzentriert sich zunehmend auf das MIDI Spiel um sich nicht durch schlechteren Akkordeonvortrag blamieren zu müssen. Beim akustischen Akkordeonspiel heißt es übrigens "Vortrag" beim Midiakkordeon spricht man von "Performance". Akkordeonvirtuosen sind natürlich auch Midivirtuosen. Bei allen Anderen besteht die Gefahr das Fundament, das Akkordeonspiel, schrittweise zu vernachlässigen und durch Midisound zu ersetzen, um später festzustellen daß man sein Akkordeon ohne MIDI solistisch nicht mehr so sauber wie früher spielen kann. Musikpädagogik : Das ist ein psychologischer Vorgang der tatsächlich so stattfindet. Aber das lesen Sie auch nur hier - und nur hier ! - weil Sie sich eben nicht auf einer weichgespülten Midi Vermarktungsseite sondern auf der Seite von PIGINI befinden. Den Marktführer von Konzertakkordeons. Wer schon einmal das seltene Erlebnis hatte einen im Zenit seiner Auftrittsperformance agierenden (entschuldigen Sie den Ausdruck) "MIDI Akkordeonisten" zuzuhören der durch plötzlichen Stromausfall gezwungen wurde akustisch weiterzuspielen, der kennt das schreckliche Gefühl wenn man schon nach 2 Takten nicht mehr ruhig sitzen kann und sich die Fußnägel nach hinten aufrollen... Im heißgelaufenen Getriebe des "MIDI Kapitalismus" knirschen schon die ersten Sandkörnchen im Überfluß von immer neuen "spielerleichternden Ersatzfunktionen" des vermeintlichen Heils- und Glücksversprechens. Da mutet Ausmisten, Entrümpeln und Downsizing wie ein Befreiungsschlag an, aber wie schwer es ist loszulassen davon können MIDI Junkies ein Lied singen. "Midi Power" ist eben auch Statussymbol, Vorzeigebedürfnis und Identitätsstiftung. Leider verlieren sich bei manchen Zeitgenossen Liberalsimus und Toleranz gegenüber Anderdenkenden und Andersmusizierenden in die Schmalspurigkeit eingefahrener MIDI - Ideologien und die notorische Bedürftigkeit nach "Missionarismus" d.h. andere vollmundig von seiner Meinung und (Oberkrainer) Einstellung zu überzeugen findet sich an vielen Stellen. Ja ich weiß das wollen Sie jetzt bestimmt nicht hören aber es muß doch einmal klipp und klar gesagt werden : WER NICHT GUT SPIELEN KANN DEM HILFT EIN MIDI AUCH NICHTS !!! Auch die beste Programmierung kann fehlende Akkordeonausbildung nicht ersetzen und wenn schon das Fundament des Spiels wackelt dann hilft auch keine spielerleichternde Ersatzfunktion. Downshifting zu den "Akkordeon Basics" ist dagegen eine Vernunftsentscheidung. Und viele Erwartungen die man vordergründig für seine eigenen hält sind doch nur die von der Unterhaltungsindustrie anerzogenen Erwartungen des Publikums. Eine äußerst bedenkliche Entwicklung der Akkordeonszene ! Hoffen wir nur daß viele Akkordeonisten der nächsten Generation auch ohne MIDI solistisch, auftrittssicher und vortragsstabil live ohne Noten sauber spielen können. NEIN - das ist bestimmt kein Feldzug gegen Midi. Midi Akkordeonisten (Steirer) sollen hier bestimmt NICHT heruntergekanzelt werden !!! Selbstverständlich hat Midi seine Berechtigung ! Als Spielhilfe ! Es soll aber ganz absichtlich ein bischen wachrütteln, und verdeutlichen daß es möglich ist, ein traditionelles Musikinstrument fast umbemerkt zu einem digital überzüchteten, nach Updates lechzenden Monster aufzurüsten, bis dessen Kerncharakter komplett verschwunden ist. Das Akkordeon (die Steirische) dient dann nur noch als Technikträger. Ein anderes Beispiel ? Ganz früher hatten die Mobiltelefone eine Zehnertastatur. Ein Smartphone heißt zwar heute noch so, hat aber mit "Telefonieren" fast nichts mehr zu tun. Das Telefonieren wurde lediglich als Beiwerk erhalten. Noch eins ? Stellen Sie sich vor Sie sind leidenschftlicher Motorradfahrer. Ihr Freund, ein Versicherungsvertreter, hat Ihnen kürzlich eine Lebensversicherung verkauft. ( - Aahhh jaa > jetzt beginnen Sie schon nachzudenken.. ; - ) Um Sie zu überraschen schraubt er Ihnen am Tag vor Ihren Geburtstag heimlich einen Beiwagen dran. (Sie ahnen schon was kommt ..) Morgens gratuliert er Ihnen und wünscht Ihnen viel Spaß mit dem tollen Gerät. Sie freuen sich und fahren munter drauflos. Bis zu Nachbars Gartenzaun. Also - weiter wird das hier nicht kommentiert. Jeder weiß schließlich, daß Gespannfahren mit Motorradfahren aber auch nicht das geringste zu tun hat. Die tiefere Erkenntnis aus diesem Gleichnis möge jeder für sich selbst gewinnen. Fazit : Der Akkordeonist selbst steht doch in der Verantwortung die passende Technik auszuwählen, sinnvoll einzusetzen und er sollte vor allem auch haargenau wissen wie er sich präsentieren will.
Was klingt gut ? Ich will mir hier bestimmt keine Deutungshoheit anmaßen - das soll jeder nach seinem Geschmack entscheiden. Musik befindet sich ja nicht erst seit Bach im ständigen Wandel infolgedessen ändern sich auch die Hörgewohnheiten fortlaufend. Gerade deshalb ist es interessant einige Entwicklungen näher zu betrachten denn manch abstrakt - virtuelle Midi Klänge haben mit ehrlicher Musik gar nichts mehr zu tun weil sie in der Realität nicht existieren, werden aber trotzdem als volkstümliche top-up-to-date Sounds propagiert. Ein im Kettensägensound knarzend abgehackter Midi Bariton, den man sofort mit einer niederfrequenten Lautäußerung des menschlichen Körpers assoziiert, kann auf dem Bariton so überhaupt nicht gespielt werden, wird aber von manchen Hörern als "nicht unattraktiv" eingestuft. Die abstrakten Sounds des "Virtual Mainstreams" sind vom Instrumenpool der neusten Soundmodule und den abspielbereiten Songs der Soundpakete geprägt und finden in der volkstümlichen Unterhaltungsbranche gerade bei "ungeübten Ohren" besonderen Anklang. Die Kehrseite ist daß anspruchsvolle Musik, auf traditionellen Instrumenten live und sauber gespielt irgendwann nicht mehr verstanden wird, besonders dann wenn sich "angebliches Können" hinter Soundpaketen versteckt und Auftritte mit einer Animations - Choreografie von Status, Ausschweifung und Protzerei präsentiert werden. Und spätestens jetzt merken Sie daß Sie sich auf einer PIGINI Webseite befinden. Wohlklingende Bekenntnisse zu den neuesten "Soundpaketen" sind mittlerweile eine kaum hinterfragte Auftrittspraxis und anstrengungsloser Konsum bedeutet daß alles leicht und sofort zugänglich ist. Einen vorgefertigten "Song" auf dem Akkordeon abzuspielen ist genauso wie einfach den CD Player einzuschalten. Ein Ausflug in die "Anspruchsvolle Musik" ist aber kein Abstecher ins Schlaraffenland in dem süße Früchte reif zum Pflücken von Bäumen über Flüssen hängen in denen Milch und Honig fließt. Die im vermeintlich allgemeingültigen Zeitgeist des Trompetenechos verfangene "Akkordeonsteirische Analphabetisierung" schreitet unaufhaltsam voran weil man sich bei der Nachahmung von Identifikationsfiguren mit vorgefertigter Musik und Null Aufwand eben wunderschön schmücken kann. Doch das Wissen auf einem Spezialgebiet ist nicht mit musikalischer Bildung gleichzusetzen. Zum Wachrütteln : Alle großen Künstler sind unbeirrbar und kompromißlos gegen alle Widerstände ihre eigenen Wege gegangen ! Wir wissen es nicht aber vielleicht hätte Arnold Schönberg in seinem Ansinnen gegen die "musikalische Gewöhnlichkeit" die Entwicklung dieser Hörgewohnheiten auch als " Allerweltsvolkstümlichkeit " bezeichnet ...
Jetzt reichts mir aber !!! - sagen Sie mal - warum hacken Sie denn auf manchen Themen so herum ??? Aus Ihren Beiträgen geht doch eindeutig hervor daß Sie von bestimmten Dingen nichts halten ! Müssen Sie denn alles kritisieren ? Gehts noch ??? Ihre Frage zeigt zwei Dinge auf ! Erstens : Wenn man wirklich etwas mißverstehen will dann bekommt man das auch hin ! Und wenn man andere Argumente, die sich nicht am Mainstream orientieren, als Angriff auf sich und seine eigene Musik betrachtet, dann muß man Kritik einfach persönlich nehmen ! Meine etwas ironische Reaktion zeigt daß Sie - wie viele andere auch - Schwierigkeiten damit haben mit Kritik sinnvoll umzugehen. Lesen Sie den Text noch einmal genau durch ! Der Zweite Punkt den Sie aufzeigen ist leider viel genereller und weit verbreitet : Man identifiziert sich so sehr mit einer Sache daß man jede Form von Kritik an der Sache als persönlichen Angriff mißversteht. Ein Arzt bekämpft doch nicht den Patienten sondern die Krankheit ! Sie sollten sich weniger mit sich selbst und Ihrem Instrument, sondern viel mehr mit der Musik beschäftigen, über jede neu entdeckte Schwachstelle freuen und neue, brauchbare Erkenntnisse dazu verwenden um Ihre eigene musikalische Weiterentwicklung voranzubringen. Wer die subjektive Komponente nicht ausklammern kann wird sich sowieso nur mit Seinesgleichen und den Ja - Sagern umgeben. Glauben Sie denn Sie kommen weiter wenn Sie von Ihrem Akkordeonlehrer nur gelobt werden ? Diese Beiträge verstehen sich nicht als allumfassendes Lexikon sondern fassen praxisnah genau die Themen zusammen denen die Akkordeonisten (Steirer) in ihrer täglichen (MIDI) Musizierpraxis begegnen und natürlich sollen sie auch - manchmal absichtlich etwas provokativ - aber immer mit einem Augenzwinkern - Wachrütteln und zum Nachdenken anregen. Selbstverständlich ist niemand persönlich gemeint.
Ich komme bei der Programmierung des Rhytmus nicht weiter weil ... Halt ! Bitte formulieren Sie diese Frage erst gar nicht ! Also wissen Sie - wenn Sie beim Rhytmus wiklich weiterkommen wollen dann ziehen Sie jetzt den Stecker raus und nehmen sich "Ravels Bolero" vor. Ich garantiere Ihnen : "Sie werden schon beim allerersten Takt merken warum ich den Bolero empfehle" !
Als "Shattern" bezeichnet man den akkordeontypischen Oberkrainer Begleitryhtmus.
Bei der 2/4 Polka besteht dieser pro Takt aus staccatoartig gespielten Akkorden
von zwei gleichen Notengruppen, zwei Sechzehntel und einer Achtelnote,
bei Walzern aus sechs Achtelnoten.
Soll ich mir ein MIDI Akkordeon kaufen oder lieber ein rein akustisches Instrument ? Zur Erinnerung : Sie befinden sich hier auf der Webseite von PIGINI ! Einem Hersteller von akustischen High End Akkordeons und dem Weltmarktführer von Bayan und Konzertakkordeons. Auf einer MIDI Vermarktungsseite bekommen Sie garantiert eine ganz andere Antwort. Also dann : Wer gut Akkordeon spielen kann, der kann auch gut MIDI spielen. Umgekehrt ist das nicht der Fall. Zuerst kommt das Akkordeonspiel. Das ist das Fundament. Darauf können Sie dann das MIDI Spiel aufbauen. Die meisten versierten Akkordeonisten benutzen MIDI nicht ausschließlich, sondern als zusätzliche Spielhilfe und wenn Sie ein Reedless Akkordeon besitzen, dann als Zweitinstrument. Viele MIDI Systeme werden (mit lautstarken Oberkrainervorführungen) über das gigantische Sounderlebnis verkauft. Klicken und wischen kann jeder. Deswegen können Sie aber bestimmt nicht besser Akkordeon spielen ! Wenn Sie schnell viel Geld verdienen und wenig üben wollen, dann bedienen Sie bei Ihren Auftritten eine App und versuchen sich als Discjockey und Karaoke Animateur. Wenn Sie dagegen viel Geld ausgeben wollen, dann kaufen Sie sich ein schönes High End Akkordeon, suchen sich unbedingt einen guten Akkordeonlehrer und nehmen sich viel Zeit für qualifizierten Akkordeonunterricht. Das ist dann das wahre und ehrliche Akkordeonspiel ! Darauf können Sie alles andere aufbauen. So mancher Digifreak kommt nach vielen Midifile Downloads und dem soundsovielsten Softwareupdate auch noch dahinter... Ah - dazu fällt mir ein Zitat eines befreundeten Konzertakkordeonisten ein : "MIDI Akkordeon ist wie S.. mit K....." (er meinte damit, es sei eben nicht das reine, pure und wahrhaftige Akkordeonvergnügen). Den Unterschied zwischen wahren Akkordeon und MIDI Akkordeon können nur Akkordeonisten verstehen, dem Publikum ist das egal.
WARNHINWEIS >>> ZUVIEL MIDI KANN SÜCHTIG MACHEN <<< Programmierst du noch oder spielst du schon ? Oder wie lange willst du noch programmieren bevor du endlich einmal mit dem Spielen angfängst ??? Üben Sie mit Ihrem Akkordeon regelmäßig und können Sie Ihr Publikum auch noch ohne Strom überzeugen ? Oder programmieren Sie nur noch ? Ach ... das Leben kann ja so bequem sein. Die MIDI Sucht beginnt schleichend, sobald der Musiker merkt daß er sich den Auftritt viel einfacher machen kann, und sie führt zu einer digitalen Abhängigkeit aus der die meisten nicht mehr herauskommen. Sie programmieren immer mehr bis Sie am Ende Ihr komplettes Repertoire für alle Auftritte im PC haben und ablaufen lassen. Und dann ?? Mit Akkordeonspiel hat das nichts mehr zu tun. Mit Live Musik auch nicht. Mit zunehmender MIDI Sucht steigt die Abhängigkeit des Musikers von elektronischen Spielhilfen und umso stärker schrumpft seine Fähigkeit ohne Elektronik zu musizieren. Das wahre, echte und ehrliche live Akkordeonspiel nimmt ab und verkümmert, es klingt ja im MIDI Vergleich auch trocken und altbacken. Spielen Sie hauptsächlich Files und Styles ab und klimpern ein wenig dazu ? DAS WOLLEN SIE JETZT ÜBERHAUPT NICHT HÖREN - Aber wenn Sie wissen wollen ob Sie schon süchtig sind und wie tief Sie wirklich drinstecken dann machen Sie den MIDI Abhängigkeits Selbsttest. Und der geht so : Schalten Sie beim nächsten Auftritt alle elektronischen Spielhilfen ab, gehen Sie auf die Bühne und spielen Sie rein akustisch. Vorausgesetzt Sie können das noch und trauen sich das zu. Wenn dann Applaus kommt und vor allem SIE SELBST mit der Qualität Ihres eigenen Vortrags zufrieden sind, ist es noch nicht zu schlimm. Falls nicht können Sie davon ausgehen daß Sie ohne fremde Hilfe aus der MIDI Sucht nicht mehr herauskommen. Warum ? Ein Süchtiger kann sich nicht selbst entwöhnen ! Das neue Soundmodul muß man unbedingt haben und das nächste Update lockt bestimmt... Der neue Trompetensound vom Stefan Scholz und der knackige Bariton vom Franz Wadlbeißer sind schnell programmiert. Wenn Sie dagegen Trompete richtig lernen wollen - dann spielen Sie erst mal 2 Jahre. Aber nur für das gröbste ! Wenns reicht ! Deswegen die dringende Empfehlung : FRAGEN SIE IHREN ARZT UND MACHEN SIE EINE ENTWÖHNUNGSTHERAPIE BEI EINEM GUTEN AKKORDEONLEHRER / HARMONIKALEHRER ! Und kommen Sie mir jetzt blos nicht mit "Dem Veranstalter ist das egal und die Leute wollen doch beschissen werden". Sie wissen doch aus eigener Erfahrung ganz genau daß Musiker die Ihnen beim Imitieren zusehen dies verurteilen. Oder meinen Sie ernsthaft Sie können mit eigenem Sound, charakteristischem Alleinstellungsmerkmal, unverwechselbarem Ausdruck und absoluten Wiedererkennungswert Ihr Publikum begeistern wenn jeder das gleiche Soundmodul hat und sein Repertoire mit vorgefertigten Files, Styles und Patches im Einheitsbrei abspielt ??? Wenn Sie bei einer Fastfood Kette essen wissen Sie auch zuvor schon genau wie es schmeckt. Weltweit überall gleich ! Durchschnittliches Geleier hört man doch an jeder Ecke. Ein neues Soundmodul kostet 1000 Euro. Eine Unterrichtsstunde für Akkordeon oder Steirische kostet ungefähr 50 Euro - bei einem qualifizierten Akkordeonlehrer vielleicht noch mehr. Die Frage wie man sich positioneren will und welches Bild man von sich abgibt muß doch jeder Musiker für sich selbst beantworten. Nebenwirkungen : Wie alle vermeintlich wirksamen Arzneimittel die teuer sind und nicht viel bringen, kann auch MIDI unangenehme Nebenwirkungen haben die aber nicht bei allen Musikern auftreten müssen. Es sind Einzelfälle bekannt bei denen gute Akkordeonisten / Harmonikaspieler das akustische Spiel komplett verlernt haben weil sie zuviel auf die Spielhilfe vertraut haben und als Folge sich das traditionelle Spiel in einer monatelangen Rückgewöhnungsphase mühevoll wieder aneignen mußten. Die Therapie ist erst dann abgeschlossen wenn der Musiker ohne Strom wieder ein Akkordeon Solokonzert auf der Bühne abliefern kann. Wie ist das Suchtmittel MIDI aufzubewahren ? Am besten unerreichbar von Kindern die Musikunterricht im Harmonika oder Akkordeonspiel haben. Bei unbeaufsichtigter Einnahme und zügellosem Gebrauch ist die musikpädagogische Ausbildung von Kindern besonders in der Prägungsphase gefährdet. Ende der Suchtberatung. Augenzwinkern Bitte verzeihen Sie meine absichtliche Provokation - aber im Ernst : Der Applaus nach einem richtig guten, live gespielten und ehrlichen Akkordeonauftritt ist doch viel größer und bringt eine viel höhere Anerkennung und Zufriedenheit als das Abspielen eines Files. Ja warum wohl ? Weil Sie ganz genau wissen daß alle Fehler ehrliche Fehler waren, daß Sie nicht beschissen haben und weil Sie spüren daß Ihre Leistung vom Publikum ehrlich anerkannt und hoch geschätzt wird und weil Sie auch keine Angst mehr haben müssen beim Imitieren erwischt zu werden, weil jeder gemerkt hat daß Sie ja selbst gar nicht gespielt haben.
Ich spiele mit meinem MIDI schon seit vielen Jahren und habe mich sehr an die Bedienung gewöhnt. Es funktioniert gut und ich bin zufrieden. Jetzt muß es repariert werden aber ich finde keinen der mir das macht. Zuerst wollte ich wechseln, habe auch schon verschiedene neue Midis ausprobiert, aber die Bedienung gefällt mir bei keinem. Außerdem will ich mich nicht umstellen ! Am liebsten möchte ich mein altes MIDI weiterspielen. Was soll ich mit meinen ganzen Soundeinstellungen und Presets machen ? Wie lange muß ich programmieren bis alles läuft ? Das mit der "Umstellung" ist so eine Sache. Die meisten Musiker bekommen da recht schnell Schweißausbrüche. Und das nicht nur bei der Umstellung auf ein neues MIDI. Bei vielen reicht schon der Wechsel auf ein neues Akkordeon aus, weil eben alles anders ist und man sich wieder komplett neu orientieren muß. Um Ihre Frage zu beantworten : Da gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder Sie kaufen sich ein neues Midi und stürzen sich in die Programmierung oder Sie finden jemanden der Ihr Altes repariert. Die Dinge die wir gewohnt sind empfinden wir ja normalerweise als sehr angenehm. Play and enjoy ! Never change a running system !
Das sind aber sehr deutliche Worte, wieso findet man sowas nicht auf anderen Webseiten ? Weil das keine weichgespülte Einheitswebseite ist. Und Sie haben erst die Hälfte durch. Wenn Sie es mit dem Lesen bis hierher geschafft haben und Ihr Blutdruck dabei noch einigermaßen normal geblieben ist, rate ich Ihnen dringend meine FAQ zu lesen. Aber machen Sie zuvor eine Pause und ziehen sich warm an, denn da gehts nochmal kräftig zur Sache, da wird mit dem Halbwissen erst richtig aufgeräumt.
Bei meinem Limex MIDI ist das Netzteil kaputt, kann ich ein günstigeres Zubehörnetzteil nehmen ? Ja klar ! Davon raten zwar viele Hersteller ab weil das Midi dann angeblich nicht richtig läuft, aber ein Netzteil ist eben auch nur ein Netzteil. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn es die richtigen elektronischen Eigenschaften hat dann ist es auch austauschbar. Viele legen sich ein MIDI Netzteil auf Reserve, falls beim Auftritt doch mal eins ausfällt. Im Zubehörhandel gibt es für alle Midis passende Netzteile mit einstellbarer Ausgangsspannung, die man mit Adaptersteckern auf die genau richtige Polung konfigurieren kann. Beim Austausch eines Limex Midi Netzteils durch ein Zubehörnetzteil muß dies folgende Daten haben : Ausgangsspannung 9V DC stabilisiert, 600mA, kurzschluß- und überlastsicher. Einen passenden Hohlstecker zum Anschluß an das Limex Peitschenkabel mit Außendurchmesser = 5,5mm und Innendurchmesser = 2,1 mm. WICHTIG : Am Außenring liegt der Minuspol (0V), am Innenstift der Pluspol (+9V DC). Zum Schutz vor Verpolung bei Netzteilen mit Steckadaptern sollte man diesen mit Sekundenkleber einkleben. Ein sehr günstiges Netzteil das bei allen Limex Systemen nachweislich absolut einwandfrei funktioniert und genau paßt, ist das Pollin Netzteil Quatpower XY0900500-E55.21 Best Nr 352253, 100-240V, 9VDC, 500mA mit passendem Anschlußstecker für das LIMEX Midi, zu einem wirklich sehr attraktiven Preis.
Ich habe im Jahr nur einen einzigen Auftritt wo ich mit Midi in den Weinbergen spielen muß. Weil dort kein Strom ist habe ich mir eine Akku Verstärkerbox gekauft. Ich möchte mir aber wegen dem einen Auftritt nicht noch einen teuren Midi/Audio Funk kaufen. Kann ich mein Limex Midi über das serienmäßige Anschlußkabel mit 9V über einen Akku versorgen ? Ja. Das funktioniert am besten mit unserem 12V/9V KFZ Midi Adapter. Der wird (evtl. mit KFZ Verlängerungskabel) am Auto in die Zigarettenanzünderdose gesteckt und hat einen passenden Hohlstecker zum Anschluß an das Limex Peitschenkabel mit stabilisierter 9V Gleichspannung. Näheres in der Tabelle ganz unten, unter "Netzteil + Stromversorgung".
ACHTUNG !!! Manche Musiker versorgen ihr Midisystem für Funkbetrieb mit einem Akku oder Powerbank und schalten "schnell mal was zusammen"... Einen 9V Akku oder Powerbank steckt man in eine kleine Textiltasche, (z.B. eine Handyhülle oder Schlüsselmäppchen mit Klettanschluß), platziert dies an der Unterseite des Bassriemens zwischen Gehäuse und Bassriemen und fixiert es mit einem Klettband. Der Anschluß dieses externen Akkus kann von außen mit einem Adapterkabel zur Anschlußbuchse oder von innen mit einem durch den unteren Bassriemenausschnitt herausgeführten Kabel mit Akkuclip erfolgen. Wer sein Midi vor Zerstörung schützen will sollte gegen versehentliche Verpolung am Akku eine Verpolungsschutzdiode einbauen denn zuerst wird die CPU abgeschossen ! Mache bauen sich einen Akku ins Bassgehäuse ein. ABER - man darf dabei den Akku nicht mit dem Midinetzteil laden und das Midisystem nicht mit dem Akkuladegerät betreiben. Ein Akku darf keinesfalls ohne vorgeschaltete und zum Akkutyp (NiCd, NiMh, Lion..) genau passende Ladeelektronik geladen werden und das Midisystem kann durch die höhere Spannung eines Ladegeräts zerstört werden ! ACHTUNG WICHTIG : Werden an ein Akkordeon Midi/Mikrosystem gleichzeitig eine Batterie, Akku oder Powerbank UND ein Netzteil angeschlossen kommt es zur Parallelschaltung von Spannungsquellen ! Es fließen Ausgleichsströme von der Spannungsquelle mit höherer Spannung zur Niedrigeren, also vom Netzteil in die Batterie oder umgekehrt und das kann zu Überhitzung und Brandgefahr führen ! Wenn es plötzlich aus dem Bassgehäuse herausqualmt oder das Netzteil verschmort ist dann wissen Sie jetzt warum. Zur Vermeidung von Ausgleichsströmen bei (unbeabsichtigt) gleichzeitig angeschlossenen Spannungsquellen (und das kommt in der Bühnenhektik vor !) muß an jede Spannungsquelle unbedingt eine Diode in Flußrichtung geschaltet werden damit der Rückstrom in die Spannungsquelle gesperrt ist ! Und daraus folgt : Am Verbraucher wird die Betriebsspannung um 0,7V Diodenschwellspannung reduziert, man braucht zum Akkuladen unbedingt einen separaten Anschluß, das Midi darf nicht an die höhere Ladespannung gelegt werden (Achtung Impulsladung !) und muß VOR dem Ladevorgang zuverlässig vom Akku getrennt werden und beim Laden kann das Midi nicht mit dem Akku betrieben werden. Je mehr man also ohne Fachwissen unbedarft "mal schnell zusammenschaltet" umso gefährlicher wird es. Wenden Sie sich im Zweifelsfall unbedingt an einen kompetenten Elektroniker, alles andere ist fahrlässiger Pfusch !
Und wenn wir schon bei Eigenschaltungen mit "fliegender Verkabelung" sind : Manche Musiker bohren sich in den Bassdeckel eine Klinkenbuchse hinein (schrecklich) damit sie ein Mischpult oder einen Gitarrenfunk direkt an ihrer "AkkordeonBox" anstecken können. Auf diesen "Notausgang" werden dann intern alle Signale die man so braucht mit Kabeln einfach schnell mal "draufgeschaltet". Dazu folgendes : Es gibt im Akkordeon folgende NF (Audio) Signale : Diskant, Bass, Gesangsmikro und falls ein Soundmodul im Akkordeon ist einen Stereo Midi Audio Ausgang. Diese NF Signale werden zwar über die Auskoppelkondensatoren der Verstärkerschaltungen gleichspannungsseitig von der Elektronik getrennt aber man darf sie trotzdem nicht direkt zusammenschalten sondern muß sie über einen Widerstandsteiler summieren. Viel eleganter als die "Akkordeonmißhandlung" mit "Notausgangsbuchse" ist ein handgefertigtes Adapterkabel von der Akkordeon Ausgangsbuchse zum Funksender. Die korrekte Schaltung dazu finden Sie in unserer Akkordeonmikro Selbst - Einbauanleitung.
Ich habe ein MIDI Akkordeon ohne Anschlußkabel und will testen ob es noch funktioniert, kann ich ein beliebiges Anschlußkabel verwenden ? Natürlich nicht. Jeder Hersteller hat eigene Anschlußkabel, diese sind untereinander nicht kompatibel, auch dann nicht wenn die Stecker zufällig passen sollten. Machen Sie keine Experimente, die Elektronik kann durch Verpolung zerstört werden.
Mir ist das Anschlußkabel abgerissen und die Buchse im Bassgehäuse ist dabei geplatzt. Ich kann das selbst reparieren, Stecker und Buchse erneuern und die Kabel wieder anlöten. Ich weiß aber nicht wo die abgerissenen Kabel hingehören. Meine Einbauwerkstatt rückt die Anschlußbelegung der Steckerpins nicht raus, ein Hersteller gibt mir die blöde Auskunft "ähnlich wie Limex" ?? Wo krieg ich die Anschlußbelegung der Pins her ?
Auf dieser Webseite und sonst nirgends ! Bei hektischen Spielbewegungen
auf der Bühne kann es passieren daß das Anschlußkabel abreißt und dabei
die Instrumentenbuchse ausbricht.
WICHTIG : Wenn Sie ein MIDI bei dem die Buchsenkabel abgerissen sind oder Sie die Anschlußbelegung nicht kennen auf Funktion testen wollen verwenden Sie NICHT das Steckernetzteil sondern ein Labornetzteil damit die Elektronik durch Verpolung nicht zerstört wird ! Stellen Sie die Strombegrenzung auf ca 120mA ein, regeln sie die Spannung von 0V aus langsam hoch und beobachten dabei den Stromanstieg, sobald dieser wesentlich über ca 120mA ansteigt können Sie davon ausgehen daß höchstwahrscheinlich eine Verpolung / Fehlschaltung vorliegt. Als Beispielwert liegt bei einem LIMEX MPR3 Vollmidi mit Mikro ohne Soundmodul die Stromaufnahme bei ca 95mA. ACHTUNG ! Schaltung, Verdrahtung, Programmierung, Umbau und Anpassung von Midi, Mikro und Elektronikkomponenten führen Sie in eigener Verantwortung durch. Diese Arbeiten sollten nur von fachkompetenten Spezialisten und Elektronikern mit entsprechenden Kentnissen und Fertigkeiten, idealerweise einer qualifizierten Ausbildung in "Grundlagen der Elektronik", vorgenommen werden !
Welche Pinbelegung hat die Limex Ausgangsbuchse am Instrument ? Alle Limex Systeme haben eine EXAKT GLEICHE Steckerbelegung mit einer 6 poligen DIN Ausgangsbuchse mit Mittelstift. Das heißt : Das MIDI Anschlußkabel (Steuerkabel) kann an jedes Instrument angesteckt werden das mit einem Limex MIDI oder Mikrosystem ausgestattet ist. Pinbelegung : Pin 1 = +9V (Betriebsspannungsversorgung Pluspol), Pin 2 = Audiosignal 2 (Klinkenstecker schwarz), Pin 3 = Masse (Minuspol), Pin 4 = Audiosignal 1 (Klinkenstecker Peitschenkabel alt=schwarz, Neu=Grau), Pin 5 = Midi Out (Midi Datensignal), Pin 6 = Audiosignal 3 (Klinkenstecker Peitschenkabel alt=rot, Neu=Lila)
Welches SIgnal kommt an den 3 Klinkensteckern des Adapterkabels raus ? Auweia - Das ist leider ein sehr komplexes Thema das manche Musiker wahnsinnig macht weil zu viele Mikrofonkonfigurationsvarianten in zu wenig Audiokanäle hineingequetscht sind und infolgedessen die einzelnen Mikrofone nur zusammengemischt, und nicht wie man es sich wünschen würde separat verfügbar sind. Die unsinnige Aufteilung des Diskantsignals in 2 Kanäle R+L ist unnötiger Marketingschnickschnack der die Mikrofonkonfigurationen zusätzlich verkompliziert und obendrein auch noch das Klangbild verfälscht weil ein akustsches Instrument rechts eben nicht in Stereo sondern in Mono klingt. Die Klinkenstecker des neueren Adapterkabels ab MPR3 haben mit grau, schwarz und lila lediglich andere Farben bekommen, der elektrische Anschluß ist der gleiche wie beim älteren Adapterkabel mit zwei schwarzen und einem roten Klinkenstecker. Die beiden Adapterkabel sind untereinander austauschbar. Die drei Klinkenstecker führen die Audiosignale der 3 Mikrofone Diskant, Bass + Vocal und ab MPR3 zusätzlich das Audioausgangssignal des optionalen internen Soundboards. Die Signalbelegung hängt von der MIDI Generation und der Mikrofonkonfiguration ab.
Beim MPR1 : Die zwei schwarzen
Klinkenstecker sind mit dem Stereosignal der beiden Diskantmikro Kanäle
belegt. Das Bassmikro wird auf diese beiden Signale mit
aufgemischt, mit dem Poti am MPR1 Mikrofonmodul kann man den
Pegel des Bassignals einstellen. Ein Vocalmikro gibt es nicht, der rote
Klinkenstecker ist nicht belegt. Beim MPR2 + MIDI 2000 : gibt es drei Mikrofonkonfigurationen, zum ändern muß das Mikrofonmodul umgelötet werden. 1.) Mikro D+B = Diskant in Stereo und Bass in Mono. Die zwei schwarzen Klinkenstecker sind mit dem Stereosignal der beiden Diskantmikro Kanäle belegt. Der rote Klinkenstecker führt das Bassmikrosignal. Das ist die Standardbelegung beim Mikro ohne Controller. 2.) D+B+V = Diskant + Bass + Gesang (Vocal) in Mono. Ein schwarzer Klinkenstecker ist mit dem Monosignal des Diskants belegt, der andere schwarze Klinkenstecker mit dem Bassignal. Der rote Klinkenstecker führt das Gesangsmikrosignal. 3.) D+B+V+R = Diskant in Stereo + Bass + Gesang + Effektausgang. Die beiden schwarzen Klinkenstecker enthalten das Stereosignal der Diskantseite und mittig dazugemischt das Signal von Bass- und Gesangsmikro. Der rote Klinkenstecker führt das Effektsignal (Hall oder Echo) der Diskantseite und des Gesangsmikros. Für die Auskopplung des Effektsignals am roten Klinkenstecker muß ein Echo- oder Hallmodul angeschlossen sein. Ab MPR3 : kann die Mikrofonkonfiguration nur softwareseitig programmiert werden. Die Standardkonfiguration der drei Stecker ist : Der graue und schwarze Stecker führt die Audiosignale der Diskantmikros, Bassmikros und des Vocalmikros, der lila Stecker führt das Effektsignal, es gibt mit Soundmodul aber 6 Konfigurationsvarianten, Beschreibung in der MPR3 Bedienungsanleitung 2.96 auf Seite 32. Die Schaltungsvarianten welcher Stecker welches Audiosignal führt kann mit der LIMEX Software mit Passwortfreischaltung eingestellt werden, siehe weiter unten : Wie wird ein MIDI programmiert ? > Programmieren von MPR3 ohne Programmieradapter.
Wenn ich den Balg bewege kracht es, Mikro, Midi, Controller und Display setzen aus, ist das Balgkabel kaputt ? Höchstwahrscheinlich ja ! Ein defektes Balgkabel ist von allen MIDI Fehlern der Häufigste ! Typische Fehler bei defektem Balgkabel sind Mikrofon Krachgeräusche im Lautsprecher bei Balgbewegung, hängenbleibende Midi Töne, Tonaussetzer bei Mikro und Midi, Fehlfunktionen am Controller und Fehlanzeigen im Display. Fehlersuche : Wenn bei Balgbewegung Aussetzer oder Störungen auftreten, muß immer zuerst das Balgkabel überprüft werden ! Am besten durch Erneuern ! Durch ständige Balgbewegungen und andauerndes Knicken brechen irgendwann die Kupferadern. Bei italienischen Midis sind Einzellitzen in Strängen verlegt die so gut wie nie unterbrechen. Aber besonders die älteren, mattschwarzen LIMEX Balgkabel ab MPR2 bekommen häufig Aderbrüche. Die schwarz glänzenden Limex Balgkabel ab MPR3 sind etwas steifer, brechen im Langzeitbetrieb aber genauso. Die Frage ist nicht ob - sondern wann. Für unsere MIDI Kunden fertigen wir neue Balgkabel an.
Das original Limex Balgkabel im Bild ist 120cm lang, 6,5mm breit (für Helikonbassakkordeons zu breit - deswegen scheuert es), es hat drei separat abgeschirmte, dreiadrige Leitungen und zwei 12polige herstellerspezifische Stecker. Das Balgkabel paßt für die Limex Midisysteme MIDI 2000, MPR2, MPR3 und MPR4 (MIDI Professional 4) und ist für diese exakt baugleich. Das Balgkabel ist das Verschleißteil Nummer 1. Die Frage ist nicht ob es bricht - sondern wann !
LIMEX BALGKABEL SELBST ERSETZEN / REPARIEREN : Ein defektes Balgkabel kann man leicht selbst auswechseln. Man stellt das Instrument auf die Bassfüße, zieht alle Balgnägel heraus, hebt den Diskantteil vorsichtig ein Stück ab und steckt das Balgkabel ab, nimmt den Diskantteil ab, das gleiche macht man mit dem Bassteil und nimmt dann den Balg ab. Am ausgebauten Balg läßt sich das defekte Balgkabel leicht ersetzen. Achtung - beim Abziehen der alten Klebestreifen wird meist der Balgkarton aufgerissen. Die schonende Methode ohne den Balg zu beschädigen ist die Klebestreifen mit einer Heißluftpistole mit schmaler Düse vorsichtig anzuwärmen und mit der Pinzette das Klebeband im spitzen Winkel langsam nach oben abzuziehen. Klebereste mit Spiritus entfernen und trocknen lassen. Das neue Balgkabel verlegt man mit Gewebeklebeband Streifen, dabei auf die richtige Position der Steckanschlüsse achten. Panzertape ist nicht zu empfehlen da beim Abziehen der Balg beschädigt wird. Das neue Balgkabel in weiten Bögen verlegen und die Kurven nicht zu stark knicken um keine Sollbruchstellen zu erzeugen. Die Stecker mit Heißkleber zu verpatzen ist unnötig, es reicht aus diese mit Gewebeband gegen Abzug zu sichern. In unserem "Akkordeonmikro Einbauvideo" sehen Sie eine genaue Anleitung wie man das Balgkabel richtig verlegt. Abschließend die Freigängigkeit des Balgkabels im Instrument prüfen und unbedingt auch die beiden Anschlußstecker des Balgkabels auf Wackelkontakt prüfen und evtl. nachlöten. Instrument zusammenbauen - Funktionsprüfung - Fertig.
>> Der Weltraum - unendliche Weiten << Wir schreiben das Jahr 2023. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Sternenzeit 2023 - Erster Offizier Mr Spock an Captain Kirk : " Die Klingonen sind in unsere Galaxie eingedrungen und haben auf dem Planeten der Midianer das Balgkabel mit ihren Laserkanonen zerschossen ! " >> faszinierend <<
BALGKABEL ALS ERSATZTEIL ? Das schwarze Limex Balgkabel im Bild wurde 2023 aus dem Ersatzteilprogramm gestrichen und ist nicht mehr lieferbar. Tick - Tack - seitdem läuft die Uhr ! Das bedeutet daß die Limex Midisysteme MIDI 2000, MPR2, MPR3 und MPR4, sobald das Kabel bricht nicht mehr repariert werden können (sollen ;-). Es ist also nur eine Frage der Zeit bis es durch ist, dann muß man aber nicht gleich ein neues MIDI kaufen. Ein gebrauchtes Balgkabel kann man zur Wiederverwendung mit Spiritus reinigen, wärmt es zum Ausrichten mit der Heißluftpistole an, glättet es beim Abkühlen und verlegt beim Einbau die vormals geraden Stellen an den Kurven. Das ist aber nur eine Übergangslösung und hält - mit etwas Glück - vielleicht noch eine Zeit lang. Die dauerhafte Lösung ist sich besser gleich ein neues Balgkabel anzufertigen, indem man das Kabel an den Steckern ablötet und durch ein Neues ersetzt. ACHTUNG : Zu dick darf das Kabel aber nicht sein sonst wirds eng und es schleift am (Helikon) Basstimmstock. UND VORSICHT BEIM LÖTEN ! Wer keinen temperaturgeregelten Elektroniklötkolben mit feinster Spitze hat braucht gar nicht erst anzufangen ! Zwei linke Hände sollten Sie nicht haben denn die Limex Balgkabelstecker im Bild sind herstellerspezifisch und - wenn sie verbrannt werden - im Elektronikhandel NICHT erhältlich ! Beim Austausch in der Einbauwerkstatt sollte man sein defektes Balgkabel mitnehmen weil man sich damit ein Ersatzkabel anfertigen kann.
> UNSER DRINGENDER RAT < : Jeder Musiker der ein Limex MIDI 2000, MPR2, MPR3 oder MPR4 Midisystem spielt, sollte sich unbedingt - mindestens - ein Balgkabel als Reserve anschaffen ! Präventiv zur Vorsorge ! Damit er beim Auftritt im Notfall ein Ersatzkabel zur Hand hat ! Denn es bricht garantiert irgendwann ! Falls nicht ist der erste Schritt zum neuen Midi und die Verschrottung des Alten schon gemacht...
Diesen Fehler findet man sehr häufig bei Beltuna und Zupan Helikonbassakkordeons. Denn Helikonbassakkordeons haben einen Winkelbasstimmstock der bis auf ein paar Millimeter fast den gesamten Balginnenraum ausfüllt. Zwischen Basstimstock und Balgfalten hat das schwarze 6,5mm breite Limex Balgkabel viel zu wenig Platz um betriebssicher zu laufen. Trotzdem sehen wir bei der Fehlersuche sehr oft, daß es beim Einbau genauso verlegt wurde - weil es halt nicht anders geht - bei jeder Balgbewegung am Stimmstock schleift und sich bis zur Unterbrechung aufscheuert. Im Bild sehen Sie Schleifspuren am Stimmstock. Das neue Balgkabel hält dann wieder mal eine Zeit lang - kein Wunder - das Balgkabel ist ja bekanntlich ein Verschleißteil..;- Eigentlich eine glatte Fehlkonstruktion denn ein Midisystem muß doch so konstruiert sein daß es unkompliziert einzubauen ist und betriebssicher läuft... Was kann man da machen ? 1.) Bei manchen Winkelbasstimmstöcken kann man die Stirnseite um ein paar mm kürzen um Platz für das Balgkabel zu schaffen. Dazu die äußere Helikonbassplatte abnehmen und die Randdicke messen. Falls genügend Materialstärke da ist die Stirnseite auf der Hobelmaschine oder Bandschleifmaschine kürzen und die Kanten zum Balgkabel hin abrunden. 2.) Wenn das nicht geht kann man den Basstimmstock seitlich etwas versetzen. Das beeinflußt zwar die Stimmung, wirkt sich bei Helikonbassinstrumenten aber durch relativ große Tonlochquerschnitte nicht so stark aus, falls doch muß nachgestimmt werden. Zuerst die Versetzungsmöglichkeit prüfen : Stimmstock ausbauen, das Auflageleder mit dem Pinsel glätten, Stimmstock einsetzen, anschrauben und wieder abnehmen. Jetzt sieht man den Stimmstockabdruck auf dem Leder und kann einschätzen ob eine seitliche Versetzung sinnvoll ist. Falls ja am Stimmstockstiefel die Stirnseite etwas abschleifen, auf der gegenüberliegenden Seite eine Distanzschraube anbringen und den Stimmstock neu ausdistanzieren. WICHTIG : Die Stimmung prüfen, alle Bässe müssen nach der Versetzung noch oktavrein klingen. Balgkabel verlegen, den Balg ans Bassgehäuse montieren und aufziehen um die Freigängigkeit des Balgkabels zu prüfen. 3.) Falls kein Platz durch Stimmstockumbau zu schaffen ist verlegt man das Balgkabel in einer einzigen großen "V" Form, in Spielhaltung vertikal, durch den Balg, bringt an der V - Spitze eine weiche Spiralfeder an welche am Balgrahmen und am Kabel fixiert ist, es in Position hält und die Balgbewegung ausgleicht. Dabei muß das Balgkabel so montiert werden daß es keine Kollisionen gibt und bei geschlossenem Balg nicht zwischen Diskant- und Basstimmstöcken eingeklemmt wird. 4.) Die einzig richtige und saubere Lösung ist natürlich nicht ständig an den Auswirkungen herumzudoktern und einer Fehlkonstruktion "hinterherzureparieren" sondern die Ursache zu beheben und gleich von vorneherein ein passendes Kabel einzubauen weil man eben an seinem Akkordeon nicht unnötig herumschnitzen sollte ! Deswegen haben wir ein Balgkabel für Limex MPR2/3/4 zum Einbau in Helikonbassakkordeons mit einer Breite von nur 4mm entwickelt, das sind 2,5mm mehr Platz als beim Original Balgkabel mit 6,5mm.
BALGKABEL VERKAUF - REPARATUR - SONDERANFERTIGUNG Wir reparieren in unserer Elektronikwerkstatt Ihr defektes Balgkabel und fertigen Neue an. Wir haben Lagerbestände von originalen Limex MPR2/3/4 Balgkabeln. Wir stellen eigene Balgkabel Neuanfertigungen und optimierte Nachfertigungen her. Wir haben ein spezielles Balgkabel für Limex MPR2/3/4 zum Einbau in Helikonbassakkordeons mit einer Breite von nur 4mm entwickelt, das sind 2,5mm mehr Platz als beim original Balgkabel mit 6,5mm.
Wackelkontakt am Stecker des Balgkabels : Beim schwarzen Limex Balgkabel für MPR2/3/4 tritt der Wackelkontakt oft nicht als Aderbruch im Balgkabel sondern an dessen Steckern auf. Und an den beiden Anschlußsteckern das Balgkabels, dem Diskantdurchführungskabel (Diskant-Balgkabel) und dem Bassdurchführungskabel (Bass Balgkabel). Wenn ein neues Balgkabel eingebaut wurde und der Wackelkontakt immer noch auftritt ist dieser höchstwahrscheinlich an den Steckern der Durchführungskabel zu finden. Das Bild zeigt das Bassdurchführungskabel eines Helikonbassakkordeons mit freigelegter Steckerplatine und links angestecktem Balgkabel. Fehlersuche durch verdrehen der Stecker und biegen des Kabels. Tritt der Wackelkontakt an einem Stecker des Balgkabels oder eines Durchführungskabels auf schneidet man den Schrumpfschlauch am Stecker auf und lötet auf der Steckerplatine alle Steckerkontakte nach (siehe Bild). Oft reißen auch die Kabelanschlüsse direkt an der Steckerplatine ab, Prüfung durch ziehen an den Adern mit der Pinzette. Die Stecker des Bass- und Diskantdurchführungskabels können die gleichen Aussetzer wie ein defektes Balgkabel verursachen und müssen mit überprüft werden.
Stecker abgerissen - was nun ? Das oberste Gebot lautet : FINGER WEG VOM KABEL ! Beim Lösen der weißen Limex Miniaturstecker NIEMALS am Kabel ziehen, es reißt sehr leicht ab ! Limex Stecker sind herstellerspezifische Teile und im Elektronikhandel nicht erhältlich. Also Vorsicht - sonst ist es schnell vorbei ! Ab LIMEX MPR2 wurden weiße Miniaturstecker verwendet, die sitzen sehr fest und dürfen nur mit einem kleinen Schraubenzieher ausgehebelt werden. Die Reparatur dieser Stecker ist möglich, erfordert aber sehr viel Feingefühl und ist nichts für Grobmotoriker mit Dachrinnenlötkolben. Bei abgerissenen Kabeln oder Wackelkontakt der Steckkontakte spannt man das Steckergehäuse in einen Feinmechaniker (Uhrmacher) Schraubstock ein, hebt die Kunststoff Klemmlasche zur Kontaktverrastung mit einer sehr spitzen Reißnadel vorsichtig an während man hinten mit einer Pinzette am Kabel zieht und den Kontakt aus dem Steckergehäuse herauszieht. Abgebrochene Steckkontakte schiebt man von der Steckseite aus mit einem 0,5mm Draht nach hinten aus dem Steckergehäuse heraus. Den U - Klemmkontakt des Steckereinsatzes NICHT mit der Zange sondern nur mit der Pinzette vorsichtig nachspannen damit die Kontakt Klemmkraft wiederhergestellt ist. Bei abgerissem Kabel zwickt man am Steckkontakt nur die U förmigen Crimplaschen der Zugentlastung horizontal ab um Platz für die Lötstelle zu schaffen, dann verzinnt man die Stelle und lötet ein sehr dünnes und flexibles Verlängerungskabel an. Dieses verlötet man dann außerhalb des Steckers mit dem meist ausgehärteten Kabel und fixiert es mit einem Schrumpfschlauch. Wer keinen temperaturgeregelten Elektroniklötkolben mit feinster Spitze hat braucht gar nicht erst anzufangen ! Um die Einrastung sicherzustellen die Kunststoff Klemmlasche der Kontaktverriegelung im Steckergehäuse leicht nachdrücken und bei Bedarf den Wiederhaken des Steckkontakts mit der Reißnadel vorsichtig etwas hochbiegen, dann den Kontakt mit der Pinzette am Kabel in den Stecker einsetzen und einrasten. Einrast - Zugprüfung mit der Pinzette. Dann die 2 kleinen Rastnasen am Gehäuse mit dem Messer abschneiden um die Steckkraft zu verringern - die Stecker halten trotzdem. Wer es ganz genau machen will : Qualität der Steckverbindung durch Messung des Kontaktübergangswiderstands prüfen : Netzgerät abstecken, Ohmmeter auf Netzteil Anschlußbuchse Minus (=Außenring=Masse) und auf die Masse (Minus=Abschirmung) hinter der reparierten Steckverbindung. Widerstand messen und dabei mit der Pinzette am Steckerkabel wackeln, springt der Messwert die Kontakte reinigen oder ausrasten und nachspannen. Das zweite Gebot lautet : Kein Kontaktspray zum Reinigen verwenden ! Besonders nicht das "Kontakt 60" Kontaktspray, das frißt die Kontakte an. Kontakte nur vorsichtig nachspannen, mit Spiritus reinigen und ausblasen. Die Kabel härten nach einigen Jahren aus, das verursacht höhere mechanische Belastung der Stecker. Beim unachtsamen Abnehemen des Grills und des Bassdeckels sind besonders die Limex Stecker an Controller und CPU hochgradig abrißgefährdet, deshalb empfiehlt es sich zusätzlich eine Zugentlastung am Kabel anzubringen.
Displaykabel abgeschert - was nun ? Das bekannte LCD Displaykabel für MPR2 / MPR3 LCD Display mit 6pol Stecker auf 4pol und 3pol Stecker für Vocalmikrofon ist bei schlechter Einbauqualität ebenfalls ein Verschleißteil. Und das kommt nicht selten vor. Warum ? Das Displaykabel wird oft abgeschert weil - wie so oft - beim schnellschnell Einbau gepfuscht wurde ! Die Meisten bemerken dies erst nach Jahren - wenn es durch ist. Weil oft der Grillausschnitt nicht sauber herausgearbeitet, abgerundet und entgratet wurde und das Kabel einfach "hindurchgeschmissen" aber nicht mit Schutzschlauch versehen geschweige denn überhaupt sauber fixiert wurde, wird beim Aufsetzen des Grills jedesmal das Kabel geschert, bis es durch ist.
Sie können an die rechtsseitige Buchse des Limex MPR2 und MPR3 LCD Displays (egal ob mit oder ohne Speicherkartenfach) jedes normale Kondensatormikrofon mit einem 3,5mm Mono Klinkenstecker anschließen. Das kann ein Headset, ein Schwanenhalsmikro oder ein anderes Gesangsmikrofon sein. Die günstigste Möglichkeit sich ein einfaches Vocalmikrofon selbst herzustellen ist eine (Limex) Kondensatormikrofonkapsel mit Schaumgummikappe mit einem kurzen, abgeschirmten Audiokabel an einen 3,5mm Klinkenstecker anzulöten. Durch einfaches verdrehen des Steckers läßt sich die Position der Kapsel einstellen. Bei Verwendung eines Stereoklinkensteckers wie im Bild muß der Mittelring auf Masse geschaltet werden, die Steckerspitze führt das Mikrofonsignal. Bei Schwanenhalsmikrofonen kann man den Abstand zum Mikro verändern, sie haben aber den Nachteil daß am Akkordeon eine Halterung angeschraubt werden muß, aber das ist Geschmackssache. Das Vocalmikrofon funktioniert wenn Sie ein Mikrofonsystem DBV (Diskant+Bass+Vocal) haben, fall Sie ein D+B (ohne V) haben ist der Signalweg für das Vocalmikrofon nicht freigeschaltet. Beim MPR2 müssen dann auf dem Mikrofonmodul Koppelkondensatoren umgelötet werden, beim MPR3 kann das Mikrosystem softwareseitig umprogrammiert werden. Wie das genau geht steht auf dieser Webseite. Wir bieten als günstige Alternative an : Vocalmikrofon - Kondensatormikrofon mit Schaumgummikappe, kurzem Kabel und 3,5mm Winkel Kiinkenstecker
Ich spiele ein älteres MIDI und will ein Mikrofonsystem nachrüsten. Kann ich da ein paar Mikrofonkapseln einlöten und einfach aufs Midi draufschalten ? Viele halten das für eine leichte Übung mit dem Lötkolben. Aber das haben schon ganz andere probiert - und sich die Zähne ausgebissen. Sie werden sich im Mikrofonsignal Netzbrumm der vom Schaltungsaufbau her kommt und Zirpen durch Midi Störimpulse einhandeln denn ein Midisystem emittiert durch steile Signalflanken Störimpulse ähnlich einem Schaltnetzteil. Nicht alle am Markt angebotenen tollen neuen Mikrofonsysteme sind auch wirklich "sauber". Bei einigen hört man im Mikrofonsignal deutliche Midi Störungen - besonders wenn man den Pegel voll aufdreht. Fazit : Falls man Ihnen unbedarft "experimentelle Schaltungsversuche" anbietet wie ein Universalmikro mit einem Limex Midi zusammenzuschalten, ein Musictech Midi mit Mikro nachzurüsten, ein Totter mit einem alten Hohnermikro aufzupäppeln oder Blueline mit einem beliebigen Fremdmikro - elegant über ein einziges Anschlußkabel - upzugraden fragen Sie besser ZUVOR ob dabei auch hundertprozentig garantiert wird daß im Mikrofonsignal keine Störungen enthalten sind.
Ich spiele ein MPR2 Midisystem und will es mit einem Mikrofonsystem nachrüsten. Es heißt aber das geht nicht, denn das MIDI ist zu alt und die Teile gibt es nicht mehr. Am Alten wird nichts mehr gemacht und ich soll ein komplett neues Midi mit Mikro kaufen. Mein Midi läuft aber noch einwandfrei und ist mir auch viel zu schade zum wegwerfen. Und ich sehe auch überhaupt nicht ein, daß ich ein neues Midi kaufen soll, schließlich hat mein Altes damals schon genug gekostet. Die tollen neuen Funktionen brauche ich nicht und ich will sie auch nicht, denn ich bin mit meinem Midi sehr gut eingespielt und komme prima zurecht ! Mein Musikkamerad spielt mit 2 außen angeschlossenen Schwanenhalsmikros aber das sieht einfach schrecklich aus und ich will keine Christbaumverkabelung an meinem Akkordeon haben. Was kann ich machen um mein Midi mit einem hochwertigen, internen Mikrofonsystem nachzurüsten ? Einiges ! Aber zunächst einmal : Never change a running system ! Play and enjoy ! Da muß man halt den Lötkolben in die eigene Hand zu nehmen. Viele - aber leider nicht alle "Systemspezialisten" - haben eine solide Berufsausbildung in "Grundlagen der Elektronik", und eine Wochenend - Kaffee - MIDI - Schulung kann das halt auch nicht ersetzen. Aber um Ihre Frage zu beantworten : Selbstverständlich geht das und es gibt sogar mehrere Lösungen. Erste Lösung - Nachrüstung mit passenden Komponenten : Sie besorgen sich am Gebrauchtmarkt die nötigen Mikro Professional Komponenten. 1 x Bedienungsanleitung, 1 x Mikroplatine Diskant,1 x Mikroplatine Bass, 1 x Mikromodul und falls nötig optional dazu noch, 1 x Effektmodul für den Echoeffekt und 1 x Controller, und rüsten diese einfach nach. Beim MPR2 sind am Midisystem bereits alle nötigen Kabel und Anschlußstecker für die Nachrüstung der Mikro Komponenten vorhanden. Alle Komponenten sind steckbar, Sie brauchen nichts löten und auch nichts programmieren. Die Mikro Nachrüstung / Aufrüstung bei Limex MPR3 + MPR4 funktioniert sinngemäß mit den passenden Nachrüstkomponenten und das Mikro wird dabei softwareseitig freigeschaltet. Zweite Lösung - parallel installiertes Mikrosystem : Sie installieren neben Ihrem Midi das HAtools Konzertmikro als paralleles System mit einer separaten Ausgangsbuchse. Natürlich können Sie das Konzertmikro dann nicht über den Limex Controller, sondern über die mikrosystemeigenen Pegelregler regeln, aber wenn es eben keine Nachrüstkomponenten mehr gibt ist ein parallel installiertes Mikrosystem immer noch besser als gar keins. Dritte Lösung - parallel installiertes Mikrosystem unter Verwendung der bestehenden MIDI Ausgangsbuchse : Das ist die eleganteste Lösung, denn Sie brauchen keine extra Mikrofon Ausgangsbuchse und können alle Midi und Mikrosignale über das Limex Kabel führen. Sie benutzen einfach das Limex Anschlußkabel für Ihr nachgerüstetes Mikrofonsystem. Dazu trennen Sie zuerst die benötigten Audioausgangspins Pin 2+4+6 der Limex Ausgangsbuchse von der Limex Elektronik und legen dann die NF Audioausgänge des nachgerüsteten Mikrofonsystems auf diese bisher nicht genutzten, freien Pins der Limex Ausgangsbuchse. Und falls Sie jetzt noch großen Wert auf eine Nachrüstung mit Limex Mikrofonen legen, fertigen wir für Sie das HAtools Konzertmikro auf Wunsch auch mit gebrauchten Limex Mikrofonplatinen und Mikrofonkapseln an. Falls Sie ein " Adapterkabel MIDI " (die Kabelpeitsche die an das Steuerkabel gesteckt wird) ohne die 3 Klinkenstecker haben, müssen Sie dieses Kabel gegen ein "Adapterkabel MIDI+Mikro", mit den Steckern für Netztadapter, Midi Ausgangssignal und 3 x 6,3mm Klinkenstecker für die Audioausgangssignale ersetzen. Aber es geht auch einfacher. Versierte Elektroniker zwicken die angespritzte 6polige DIN Buchse an der Kabelpeitsche einfach ab, ersetzen diese durch eine Lötbuchse und erweitern sich das Adapterkabel selbst, indem sie für die benötigten Audioausgänge an Pin 2+4+6 gegenüber Masse, drei abgeschirmte Audiokabel mit 6,3mm Klinkenstecker anlöten. Bei allen anderen Midis wie Hohner, Musictech und Blueline funktioniert die Mikro Nachrüstung sinngemäß.
Ich habe ein MPR2 Midi mit Mikro D+B für Diskant und Bass und will es auf D+B+V+R upgraden für Diskant + Bass + Vocal (Gesang) + Hall. Neuteile zum Nachrüsten bekommt man ja leider nicht mehr. Deswegen habe ich mir im ebay ein gebrauchtes Schwanenhalsmikro und ein Echomodul besorgt und angesteckt. Aber das Schwanenhalsmikro läuft nicht und es kommt auch kein Echoeffekt raus. Woran liegt das ? Am Mikrofonmodul. Es gibt verschiedene Mikrofonmodule, eines für D+B, für D+B+V und eines für D+B+V+R. In Ihrem Fall brauchen Sie das Mikrofonmodul D+B+V+R (Reverb) für Diskant + Bass + Vocal + Hall. Das Echomodul stecken Sie auf der Mutterplatine (Verteilerplatine) im Bass an. Auf der Mutterplatine ist auch das Mikrofonmodul aufgesteckt. Entweder Sie tauschen Ihr Mikrofonmodul D+B gegen ein gebrauchtes D+B+V+R Modul aus, dann läuft es. Es geht aber auch einfacher. Es gibt nur ein einziges Mikrofonmodul, die verschiedenen Modulkonfigurationen unterscheiden sich nur durch andere Signalwege. Dazu muß man lediglich an der richtigen Stelle ein paar SMD Koppelkondensatoren einsetzen / umlöten. Dann läufts. Näheres auf Anfrage.
Mein Mikrofonsystem hat Störgeräusche. Es brummt, rauscht und zirpt wie ein Faxgerät. Ich habe schon eine Auftrittsneurose weil ich nie weiß wann es wieder losgeht. Ich war deswegen schon bei verschiedenen Einbauwerkstätten. Manche haben es mit dem Lötkolben versucht sind aber nicht weitergekommen, andere sagten das ist normal, dafür gibts keine Lösung und besser gehts nicht. Ich habe das System neu gekauft und auch nicht wenig bezahlt. Das darf doch wohl nicht wahr sein ! Was kann ich machen ? Da sind Sie nicht der Einzige und das Problem ist allseits bekannt ! Beim Neukauf fällt das keinem auf, bei leisem pp Spiel auf der Bühne mit voll aufgedrehten Mikrofonpegel zirpt es deutlich. Aber nach der Reihe. Tiefes Brummen ist ein 50Hz Netzbrumm, der gelangt über verschiedene Wege ins Mikrosystem. Es kommt über die Betriebsspannung wenn ein Netzteil verwendet wird bei dem die Gleichspannung nicht richtig geglättet ist, dabei muß der tiefe 50Hz Netzbrumm und die hochfrequenten Impulse des Schaltnetzteils ausgesiebt werden, sonst zirpts. Brummen kommt auch über elektromagnetische Wellen die von jeder Leutstofflampe, anderen Verbrauchern auf der Bühne und Netzkabeln in der näheren Umgebung als elektromagnetische Störstrahlung gesendet werden. Diese induziert im System eine Störspannung die als tiefer 50Hz Netzbrumm zu hören ist. Hier hilft abgeschirmte Leitungen getrennt verlegen und Erdung. Hochfrequentes Rauschen und Zirpen hat andere Ursachen, es kommt daher daß wie z.B. nicht nur beim Limex MPR1+2+3.. die Massen von Midi und Mikro nicht getrennt sind. Dadurch kann das Midisignal ins Mikrosystem übersprechen. Grundlagen : Bei jeder elektronischen Schaltung die Rechtecksignale (Midisignale) und Analogsignale (Mikrofonsignale) verarbeitet, werden durch Rechteckflanken digitale Störimpulse in den analogen Signalweg übertragen (induziert) es findet sogenanntes "Übersprechen" in den Nachbarkanal statt, man spricht von störungsbelasteter Umgebung oder "noisy environment". Bei Midisystemen geschieht das auf CPU und Mikro Platinen und vor allem im Anschlußkabel zum Akkordeon wo die Signaladern direkt nebeneinander laufen. Je länger das Anschlußkabel, umso höher sind die Störimpulse im Audiokanal, besonders dann wenn die Adern nicht einzeln abgeschirmt sind. Limex Anschlußkabel mit 5mm Außendurchmesser haben etwas schlechtere Abschirmung und verursachen deutlich höheres Midisignal Übersprechen in die Audioleitungen als die Anschlußkabel mit 6mm Durchmesser. Maßnahmen : Wenn Leitungen getrennt verlegen, Sieben, Glätten und Erden nichts bringt müssen Sie mit den Störgeräuschen leben. Oder wenn Ruhe sein soll das Mikrofonsystem stillegen und ein hochwertiges, autarkes Mikrosystem mit eigener Betriebsspannungsquelle und getrennter Masseführung neben dem Midi installieren. Und wenn das ganze über ein einziges Anschlußkabel laufen soll muß eine Akkordeon Anschlußbuchse mit höherer Pinzahl eingebaut und das Anschlußkabel entsprechend geändert (adaptiert) werden.
Ich spiele ein BlueLine Midisystem und will es mit einem Mikrofonsystem nachrüsten. Der MIDI Sound alleine klingt mir zu fade, ich will zum MIDI Sound das traditionell akustisch mit Mikro abgenommene Instrument dazumischen, weil das einfach noch viel lebendiger klingt. Kann ich mein Blueline MIDI System trotzdem mit einem Mikrofonsystem nachrüsten und paßt das zusammen ? Klar paßt das - wenn es richtig gemacht wird. Aber bitte nicht mit Außenmikros und "Christbaum Verkabelung". Das HAtools Konzertmikrofonsystem gibt es jetzt aufgrund stark gestiegener Nachfrage speziell in einer angepaßten Schaltungsvariante zur Nachrüstung von Blueline MIDI Systemen, sowie für alle Midisysteme die generell keine Schaltungsvariante mit integrierem Mikro erlauben und grundsätzlich ohne Mikro verkauft werden. Lesen Sie dazu auch Akkordeon ohne Mikro ? Nur Midi alleine ? Grundsätzlich gibt es bei der MIDI Aufrüstung mit einem hochwertigen Mikrofonsystem zwei schaltungstechnische Möglichkeiten : 1.) Sie betreiben das Mikrofonsystem separat als autarkes System und installieren es parallel neben das MIDI System in Ihrem Akkordeon / Steirische. Dabei bekommt das Mikrosystem eine eigene Spannungsversorgung, eine eigene Ausgangsbuchse und ein eigenes Anschlußkabel. 2.) Installation des Mikrosystems unter Verwendung der bereits existierenden MIDI Komponenten. Hier wird das Mikrosystem vom MIDI Netzteil mit Betriebsspannung versorgt und die NF Ausgangssignale des Mikrosystems auf die freien Pins der MIDI Ausgangsbuchse angeschlossen. Falls dort keine Anschlußpins mehr frei sind, baut man einfach auf eine DIN Ausgangsbuchse mit höherer Polzahl um. Bei dieser Schaltungsvariante ist zu prüfen ob Midisignale in das Mikrofonsignal mit hineinstören (zirpen), ein bekannter Effekt der übrigens auch bei neuen Systemen zu hören ist. Die Zusammenschaltung der beiden Massen von Mikro und Midi (an verschiedenen Stellen der Schaltung) schafft hier meist Abhilfe. Falls nicht, kann man noch die Aluminium Planfüllung und Metallbereiche des Instruments mit auf die Masse legen und möglichst großflächig erden.
Ich will mein Akkordeon mit einem gebrauchten Mikrosystem selbst ausrüsten, welche Modellgeneration ist die beste ? KEINE. Mikrofonsysteme für Akkordeon und Steirische haben sich seit der ersten Generation wesentlich nur in der Bedienung verändert, leider nicht immer zum Besten. Im Grunde besteht ein Akkordeonmikro aus hochwertigen Kondensatormikrofonkapseln mit integriertem Verstärker die auf der Mikrofonplatine verschaltet sind. Das Ausgangssignal geht in eine Verstärkerschaltung und die Lautstärke- und Klangregelung (falls vorhanden) wird über einen Controller vorgenommen. Und daran hat sich nichts geändert, denn Mikrofonkapseln sind heute immer noch in der gleichen hochwertigen Technik aufgebaut wie vor Jahrzehnten. Und das allerneueste Mikrofonsystem bringt deswegen auch keinen besseren Sound sondern - wenn überhaupt - höchstens einen etwas anderen Frequenzgang, aber mit Sicherheit einen höheren Preis. Deswegen klingt ein älteres Mikro auch nicht schlechter als das allerneuste. Ob Sie allerdings beim Spiel lieber ein Poti mit direktem Zugriff bedienen oder für die Einstellung ein Menü aufrufen wollen müssen Sie selbst entscheiden. Nicht alles was sich Digitalprogrammierer ausdenken ist in unserer Spielpraxis wirklich brauchbar. Und die vermeintlich unbedingte Notwendigkeit eines Stereo - Gesangsmikros am Akkordeon wird sich uns eines Tages vielleicht doch noch erschließen. Wir bieten unser HAtools Konzertmikrofonsystem genauso wie verschiedene aufbereitete (refurbished) und funktionsgeprüfte Mikro Einbaukits an. > zum Mikrofonkit Einbauvideo
Professionelles, einbaufertiges Mikrofonsystem für Akkordeon und Steirische Harmonika, mit einer TOTTER Mikrofonplatine "TOTTER Mikro TM4 Akustik" mit 5 Mikrofonkapseln. Anschlußfertiges Mikrofonsystem mit kompletter Außenbeschaltung zum einfachen Selbsteinbau unter das Diskantverdeck von Akkordeon und Steirischer Harmonika, ohne Löten. Der Selbst - Einbausatz als einbaufertiger Kit besteht aus einer TOTTER Mikrofonleiste TM4 mit Anschlußclip für 9V Batteriespeisung und einer Halteklammer für die 9V Batterie, sowie einen Lautstärkeregler und einer Klinkenbuchse zum Anstecken eines 6,3mm Mono Klinkensteckers. Mit dem Einstecken des Klinkensteckers wird das Mikrofonsystem automatisch eingeschaltet und beim Abziehen wieder augeschaltet. Mit diesem Einbausatz können Akkordeons und Steirische Harmonikas in denen bereits ein TOTTER MIDI (oder ein anderes Midisystem) eingebaut ist mit einem Mikrofonsystem nachgerüstet werden. Für die Nachrüstung von Instrumenten mit eingebautem TOTTER Midi kann die Mikrofonplatine auch abgelötet und unter Beachtung der TOTTER Verdrahtung an das TOTTER Midisystem angeschaltet werden, beim TOTTER TM3 Midisystem in der Schaltungsvariante des Herstellers als "Passive Splitter" und bei TOTTER TM4 als "Active Splitter". Für die Anschaltung an andere Midisysteme ist die maximal zulässige Betriebsspannung der Mikrofonplatine +12V DC. Das System gibt es für minimale Sichtbarkeit am Instrument auch ohne Lautstärkeregler oder mit Balgkabel und Bassmikrofonplatine als Mikrofon Einbaukit für Diskant und Bass. Umbau gebrauchter Mikrofonplatinen für die Wiederverwendung und Sonderanfertigungen auf Wunsch. MUSICTECH MT6 Akkordeonmikrofon : Professionelles Mikrofonsystem für Akkordeon + Steirische "MUSICTECH MT6" mit 3 Mikrofonkapseln, anschlußfertig mit kompletter Außenbeschaltung zum einfachen Selbsteinbau ohne Löten, gleiche Beschreibung und Bild wie oben, maximal zulässige Betriebsspannung der Mikrofonplatine +9V DC. LIMEX Mikrofonnachrüstung : Wir haben auch komplette LIMEX "Mikrofonsystem - Einbaukits" für den Selbst - Einbau und LIMEX "Mikrofonsystem - Nachrüstkits" für die Nachrüstung von LIMEX MIDI Systemen mit den passenden LIMEX Mikro Professional Komponenten.
Soundboard + Patches - Soundbox - Expander
Ich hab da ein günstiges Soundboard bekommen bring es aber nicht zum Laufen. Wo bekomme ich die Soundliste, die passende Software, die Patches, Presets und Dateien zum Abrufen der Sounds her ? Ja, das wird gerne übersehen ! Gebrauchte Soundboards kann man zwar günstig kaufen, sie laufen aber nur wenn man auch die passende Software und Dateien, oder eine Soundliste hat und somit weiß auf welchen Plätzen die Instrumente liegen und mit welchen Midi Befehlen man sie anspricht. Ansonsten können Sie auf die einzelnen Instrumente nicht zugreifen, die liegen je nach Soundmodul auch auf unterschiedlichen Plätzen (Bänken). Die tollen Sounds sind also im Soundboard drin aber Sie bekommen sie ohne die passende Software nicht heraus. Was tun ? Um vom Soundboard spielfertige Instrumentierungen wie Oberkrainer, Egerländer, Tango Ensemble, Steel Drum Band oder Symphonieorchester abzurufen, muß in das Midi eine Datei eingespielt werden die - vereinfacht ausgedrückt : dem Soundboard sagt was es tun soll und welche Instrumente wie zusammengestellt werden und erklingen sollen. Patches, Styles, Soundpakete und Presets können evtl. urheberrechtlich geschützt, und die Softwarenutzung durch Lizenz gewährt, der Verkauf, Leasing und Vermietung vertraglich untersagt sein. Aber nun zu Ihrer Frage : Soll Ihr gebrauchtes Soundboard in einem Akkordeon (zum Upgrade) eine neue Verwendung finden, müssen Sie nur ganz einfach aus dem Akkordeon mit welchem das Soundboard ursprünglich verwendet wurde, mit der Midisoftware die Soundboarddatei auslesen, abspeichern und in das neue Akkordeon aufspielen. Dann können Sie mit den zum Soundboard passenden Presets spielen. Bei Limex sind das die .LIM Dateien, bei Blueline sind es die .bnk Dateien, bei ... und so weiter... und so fort ... In der Praxis tauschen viele Musiker Soundboard Dateien untereinander aus, spätestens dann wenn das alte Soundboard verkauft wird. Übrigens sind die Klänge älterer Soundboards ab ca 2010 bereits schon sehr attraktiv und sobald ein Neues kommt findet man die gebrauchten Vorgängerschnäppchen in den Kleinanzeigen, Wer keine fertigen Instrumentierungen braucht und sich ein klangliches Alleinstellungsmerkmal schaffen will kann seine Presets mit einer Soundliste auch selbst programmieren. Dazu braucht man das Wissen über die Instrumente, sollte sich mit Besetzungen, instrumententypischen Spielweisen und Effekten auskennen, rhytmisch harmonisch musikalisch auf einem bestimmten Niveau stehen und sich vor allem mit dem Arrangieren auskennen. Eine zeitintensive Programmierarbeit und das Ergebnis ist in jedem Fall hörbar. Wir haben gebrauchte Soundmodule auf Lager, der Bestand wechselt ständig.
Ich habe mir ein gebrauchtes Soundboard eingebaut, meine Werkstatt will es mir aber nicht programmieren - weil es alt ist und nicht zusammenpaßt und ... ? Auweia - da sind Sie nicht der Einzige ! Das Neue wird Ihnen garantiert programmiert, zumindest solange bis der Nachfolger kommt, dann ist es plötzlich alt. Einfach weiterlesen.
Ich will mir ein neues Soundboard zulegen, meine Einbauwerkstatt sagt mir daß ich dann aber auch ein neues MIDI brauche da ich mit meinem Alten die Funktionen des neuen Soundboards nicht voll nutzen kann. Das habe ich eigentlich nicht vor ! Ich will doch nur meine alten Sounds durch neue ersetzen. Mein MIDI läuft prima und hat damals 2690,- DM gekostet. Soll ich das jetzt nur wegen eines neuen Soundboards ausbauen lassen ? Gibts eine Möglichkeit mit meinem MIDI die neuen Sounds zu spielen ? Zur Beantwortung dieser Frage muß ich etwas ausholen. Früher war das so : Das MIDI hatte erste Priorität. Welchen Soundexpander man damit ansteuerte wurde dem Kunden überlassen, es gab noch keine große Auswahl von Sounds, die Instrumente klangen damals noch recht einfach. Und ein Akkordeon MIDI hatte damals einen höheren Preis als mancher Expander. Die Sounds wurden direkt am Expander (mit Tasten) eingestellt und abgespeichert. Mit dem Erscheinen neuer Soundboards wurde es notwendig diese direkt und unkompliziert vom Instrument aus anzusteuern. Man erkannte bald daß die Programmierung einer kompletten Instrumentierung mit den unzähligen Parametern für viele Kunden ein komplexes, fast unlösbares Problem darstellt und sehr viel Kenntnisse und Zeit in Anspruch nimmt. Expander mit Tasten und Menüsteuerung wurden durch Modelle ohne Tasten ersetzt, die Sounds können aber so nur noch über das MIDI angesteuert werden, die Einstellung der Instrumentenparameter (Presets / Patches) wird am PC gemacht. Das ist natürlich komfortabler und man bekommt fertig ausgearbeitete, komplexe Instrumentierungen (Patches, Presets) spielfertig gleich mitgeliefert. Das hat aber auch einen Nachteil. MIDI und Soundboard müssen vom gleichen Hersteller zusammenpassen und manche Hersteller legen aus bestimmten Gründen Wert darauf, daß neue Soundboards mit älteren MIDIs nicht mehr problemlos funktionieren. Wenn Sie also bei einem Hersteller bleiben der diese Verknüpfung eingerichtet hat und die neuesten Sounds spielen wollen, dann müssen Sie irgendwann auch das MIDI erneuern. Ihre 2690,- DM von damals sind dann futsch denn das ausgebaute MIDI ist nichts mehr wert und das Neue kostet mindestens genausoviel - aber in Euro. Außerden wollen Sie ja Ihre gespeicherten Sounds mitnehmen. Und das alleine ist für viele schon ein Grund auf ein neues MIDI zu wechseln, denn die Patch Dateien verschiedener Hersteller sind nicht kompatibel. Man nennt das Systemzwang. Soweit zur Vorgeschichte. Fazit : Die Investition in ein intelligentes Soundboard, oder eine Sound App ohne Systemzwang ist vorteilhafter und weitsichtiger als die Investition in ein neues Midi, denn ein herstellerunabhängiges, intelligentes Soundboard beinhaltet aber schon viele Funktionen eines Midis und das Board können Sie mit verschiedenen Akkordeons / Steirischen ansteuern, egal ob ein neueres oder älteres Midisystem eingebaut ist. Ein MIDI ist irgendwann inkompatibel und überholt und muß bei der Anschaffung eines neuen Instruments mit dem Alten verkauft werden. Ein gutes Soundboard kann man auch bei Instrumentenwechsel behalten und ist durch Upgrades immer auf neuesten Stand, und so bleiben Ihre Sounds und Einstellungen bei Ihnen.
Turbosounds - App mit Limex Funk !
Ich habe ein Limex MIDI mit Mikro und spiele mit der Turbosounds-App. Leider geht das nur stationär und nicht über Funk. Ich habe auch einen Limex Wireless Funk und würde den gern verwenden, der funktioniert aber nicht mit der Turbosounds-App. Gibt es eine Lösung über die Turbosounds-App mit Wireless Funk zu spielen und dabei alle Limex Mikrofonsignale und das Limex MIDI Signal komplett mit zu übertragen und dabei meine gewohnte Bedienung beizubehalten ohne daß ich verdrahten, umbauen oder löten muß ?
Latenz ist
die Zeit die eine Soundkarte oder Sound App benötigt um beim Drücken
einer Taste am MIDI Akkordeon die eingehenden Daten zu verarbeiten und
ein Audiosignal auszugeben. Je niedriger die Latenz (die
Verzögerungszeit) ist desto schneller wird das Audiosignal ausgegeben.
Damit Akkordeonisten in schnellen Passagen durch hörbare
Verzögerungen nicht wahnsinnig werden muß die Latenzzeit möglichst kurz
sein. Dann zu den Einstellungen der Software navigieren und die Latenz
(Puffer der Soundkarte) auf einen niedrigen Wert einstellen.
Ich habe ein Limex MIDI mit Mikro und spiele über Kabel. Ich habe aber auch einen Sennheiser Mikrofonfunk und will ihn anschließen um mit meinem Akkordeon drahtlos spielen zu können. Mein Limex Mikro System hat 2 Mikrofon Ausgangssignale für Diskant und Bass, ich brauche aber ein Gesamtsignal, weil mein Funksender nur einen Mikrofoneingang hat. Kann ich die beiden NF Signale einfach zu einem Signal zusammenklemmen ? Und woher nehme ich die Betriebsspannung für das MIDI ? Die Audio NF ~
Signale des Akkordeons, von Diskant- und Bass werden über einen
Widerstandsteiler zu einem Summensignal zusammengeführt. Man kann diese
Schaltung auch erweitern und ein drittes Audio NF ~ Signal von einem
Schwanenhals oder Headset Gesangsmikro über einen weiteren 10k
Widerstand auf den Summenpunkt führen. Dadurch kann man alle Akkordeon
Mikrofonsignale mit einer einzigen Funkstrecke übertragen und spart sich
somit eine zweite Funkstrecke und die damit verbundene erhöhte
Außenbeschaltung am Akkordeon. Der Widerstandsteiler wird in einem
Stecker des Adapterkabels vom Akkordeon zum Funksender eingebaut.
Genügend Platz dafür findet man im 6poligen DIN Akkordeon
Anschlußstecker. Verwenden Sie kleine Widerstände und löten Sie diese im
Steckergehäuse direkt auf die Steckerpins.
Wie kann ich mein Akkordeonmikro mit einem Drahtlos Mikrofonfunk erweitern ? Recht einfach. Wenn Sie einen beliebigen Mikrofonfunk wie z.B. Sennheiser, AKG oder Beyerdynamic haben und diesen an Ihr Mikrosystem anschließen wollen finden Sie hier die Lösung.
Ich habe einen LIMEX Funk "Digital Wireless 2" (W2, MTR2) wie kann ich den mit einem Alpinmaster Soundmodul nachrüsten ? Der ältere "W2 Funk" sendet auf 433,92MHz, Achtung beim Gebrauchtkauf, von dem Funk gibt es 2 Varianten : "Nur MIDI" (MTR2 + MR2) und "MIDI + Audio" (MTR-A2 + MAR2). Bei der Variante "nur MIDI" kann man ein Alpinmaster Soundmodul nachrüsten und direkt in den Empfänger einsetzen. Bei der Variante "MIDI + Audio" ist der Einbau eines Soundmoduls in den Empfänger NICHT möglich, es ist im Empfänger kein Stecksockel vorhanden - also Augen auf beim Gebrauchtkauf. In dem Fall kann man sich einen Alpinmaster oder eine Limex Soundbox zulegen und dort das Soundmodul einbauen.
Ich spiele mit dem LIMEX Funk "Digital Wireless 3". Mein Sendekabel hat Aussetzer aber die Stecker sind verschweißt, gibts da noch Ersatz ? Der "Digital Wireless 3 Midi & Audio Funk" ist für viele Musiker "Das zuverlässigste Funksystem das je gebaut wurde". Warum ? Im UHF Frequenzbereich 863 - 865 MHz ist der Betrieb nach wie vor zugelassen und hier gibt es eben nicht die Aussetzer wie im GHz Band. Und das ist genau der Grund weshalb viele ihren W3 Funk behalten und damit weiterspielen. Wenn das Sendekabel vom Akkordeon zum Sender Aussetzer hat, abgerissen ist, verloren wurde oder man ein Notfall - Ersatzkabel für den Bühnenbetrieb braucht kann man es leicht selbst nachfertigen. Dazu braucht man für den Akkordeonanschluß einen 6poligen DIN Stecker mit Mittelstift (siehe Stromversorgung) und für den Senderanschluß einen weiblichen 6poligen XLR Mini Stecker mit Mittelstift (beide Stecker haben die gleichen Kontaktpositionen) und ein abgeschirmtes Kabel mit Massestrumpf und 5 Adern. Im folgenden wird Pin für Pin die Leitungsverbindung beschrieben. Man lötet vom 6poligen DIN Stecker Pin 1 auf den 6poligen XLR Mini Stecker Pin 4, Pin 2 auf Pin 1, Pin 3 auf Pin 3 (Masse/Abschirmung), Pin 4 auf Pin 2, Pin 5 auf Pin 5, Pin 6 auf Pin 6 (Mittelstift). Das komplette Kabel gibts aber auch nachgefertigt aus unserer Werkstatt.
Ersatzantennen für Midifunk Ersatz Teleskopantennen für Limex Funksysteme mit BNC - Bajonettstecker gibt es bei uns, sie sind ausziehbar und passen an den "Digital Wireless 2" (W2, MTR2) und den "Digital Wireless 3" (W3) Funk. Beim W3 Funk zerbröselt der Kunststoffüberzug der Antennen, den schneidet man ab und schrumpft einen Schrumpfschlauch über die Antenne.
Ich spiele mit einem 2,4 GHz Funksystem für MIDI und Mikrofonsignal. Aber manchmal hat die Funkübertragung Aussetzer. Über Kabel angeschlossen funktioniert dann alles wieder ganz normal. Ich meine das liegt am Funksystem, was kann ich machen ? Vermutlich nichts ! Diese Frage kann Ihnen nur der Hersteller des Funksystems beantworten. Und nebenbei bemerkt - Da sind Sie nicht der Einzige, diese Erfahrung mußten schon Andere vor Ihnen machen ! Es scheint, daß die Umstellung vom MHz Bereich auf das 2,4GHz Band doch nicht so unkompliziert vonstatten ging wie man es sich gewünscht hat. Nur soviel : Das Problem ist bekannt ! Kunden berichten bei manchen 2,4GHz Funksystemen in bestimmten Spielsituationen von Übertragungsaussetzern die man bisher Händler- und Herstellerseitig nicht in den Griff bekommen konnte, und manchen Bestrebungen nach soll das in der Zukunft vielleicht einmal mit einem "Update" (?) behoben werden... Manche berichten daß es beim Spiel auf einem Teppichboden mit ausladenden Spielbewegungen zu reproduzierbaren Aussetzern (vermutlich aufgrund statischer Aufladungen) kommt. In diesem Frequenzband tummeln sich halt nicht nur Akkordeonisten und Steirer sondern auch viele andere Anwender wie z.B. die Zahlsysteme der Gastronomie. Beim UHF Funk gabs das nicht und aus den Grundlagen der HF Technik wissen wir ja : Steigt bei gleichbleibender Sendeleistung die Frequenz sinkt die Reichweite !
Bei älteren Midis wurden noch braune Ferrtimagnete mit geringer Feldstärke verbaut. Limex, Totter und Blueline haben Scheibenmagnete mit einer silbernen Schutzschicht zur Oberflächenversiegelung. Limex Rundmagnete für MPR1 und MPR2 haben 4mm Durchmesser und 1,5mm Höhe. LIMEX Rundmagnete ab MPR3 und MPR4 haben 4mm Durchmesser und 1mm Höhe. Beide Magnettypen sind untereinander austauschbar und passen in die Limex Kunststoffmagnetadapter. Rundmagnete gibt es mit axialer (Nord- und Südpol liegen auf den Kreisflächen) und diametraler Magnetisierung. Damit die Ansteuerung von Hallsensoren auch funktioniert brauchen die verschiedenen MIDI Digitalhallsensor und MIDI Analoghallsensor Typen neben der korrekten Polung die zum Sensortyp passende Magnetisierung. Fehlersuche : Wenn eine Taste keinen Midi Ton bringt sollte man sich zuerst einmal am zugehörigen Sensor den Magnet genau ansehen. Abgesprungene Magnete und Bruchstücke findet man oft in der Mechanik wieder. Fehlt ein Magnet kann man die Funktion des Sensors leicht mit einem zur Probe abgenommenen Nachbarmagneten überprüfen. Magnete selbst auswechseln : Ein typischer Fehler bei älteren Limex Midis sind gebrochene Magnete, die Schutzschicht bricht auf, die Magnete zerbröseln, faulen ab, werden pulverig wie Eisenspäne, springen ab und haften dann meist an der Mechanik oder einen Nachbarmagneten. Wie das aussieht sehen Sie oben im Bild "MIDI Ersatzteile MPR2 + MPR3". Das führt zu Tonaussetzern und Fehlfunktionen. Gleich nach den defekten Balgkabel sind defekte Magnete der zweithäufigste Grund weshalb heutzutage ein älteres MIDI sehr schnell für tot erklärt wird, ausgebaut und sogleich ein neues verkauft wird. Kaufmännisch betrachtet sehr geschickt - technisch betrachtet total überflüssig ! ALLE - JA WIRKLICH ALLE - Magnete müssen KOMPLETT durch neue ersetzt werden ! Wer siebengescheit sein will und das nicht glaubt wird immer wieder Aussetzer bekommen und ständig hinterherbasteln. Klingt einfach, kann aber - VORSICHT - spätestens wenn alles komplett zerlegt ist - sehr schnell zu einer recht komplexen Angelegenheit werden ! Und oft werden Folgefehler eingebaut ! Zwei linke Hände sollten Sie nicht haben ! Beim Erneuern der Magnete empfiehlt es sich evtl. auf kleinere Typen mit 3mm Durchmesser und 1mm Höhe umzurüsten. Die funktionieren auch bei älteren Midis einwandfrei, haben ein geringeres Eigengewicht und beanspruchen weniger Platz in der Mechanik. Vorgehensweise zum SELBST - Auswechseln der Magnete : Netzteil abstecken, Position der Sensorplatine markieren, Stecker der Sensorplatine mit Elektronikschraubenzieher aushebeln (NICHT am Kabel ziehen - das reißt ab !) Sensorplatine ausbauen und ablegen. Jetzt ist die Mechanik mit den Magneten zugänglich. Auf der Mechanik die Magnetpositionen markieren, defekte Magnete entfernen, Mechanik reinigen, neue Magnete POLRICHTIG einkleben, wie richtig eingeklebt wird steht auf unserer Webseite in der "Selbst - Einbauanleitung", Kleber aushärten lassen, Sensorplatine einbauen und anstecken, Netzteil anschließen, Funktionsprüfung. Bei rechteckigen Digitalsensoren die Sensorabstände zu den Magneten durch verbiegen der Sensoren nach Midi - Tonansprache einstellen, bei abgeschrägten Analogsensoren einen Tastenabgleich durchführen. Wir bieten für Ihr Instrument passende Komplettmagnetsätze für MIDI Hallsensoren, mit Durchmesser d=4mm, Höhe H=1mm oder zum Upgrade die kleineren smarten Rundmagnete für MIDI Hallsensoren d=3mm, H=1mm zu fairen Preisen an : Komplett Magnetsatz für Akkordeon, für Diskant- und Bassmechanik Komplett Magnetsatz für Steirische Harmonika, für Diskant- und Bassmechanik
Sensoren Platinen Tastenabgleich Welche Sensoren gibt es ? Digitale Hallsensoren (Digitalsensoren) der ersten Midigenerationen schalten an einem Punkt mit Hysterese (Unterschied zwischen Ein- und Ausschaltschwelle) digital Ein und Aus. Digitalsensoren haben ein rechteckiges Sensorgehäuse. Sie wurden beim Hohner Midi, dem Limex MIDI MPR1, MPR2, Midi 2000 und bei der ersten MPR3 Midi Serie ab Baujahr 2001 eingesetzt. Bei Midisystemen häufig verwendete Digitalsensoren sind z.B. CS3013, OHN3020, UGN3120, 42E131, 44E128. Digitale Sensoren müssen zum Einstellen der Ansprechschwelle durch Biegung der Anschlüsse von Hand zum Magnet hin ausgerichtet und justiert werden, man kann hier keinen Tastenabgleich durchführen. Das hat aber auch einen Vorteil, denn beim automatischen Tastenabgleich mit Analogsensoren muß der Spieler sich vom Hersteller vorschreiben lassen wann genau die Taste anspricht und einigen Musikern ist das zu spät ! Dagegen kann man digitale Sensoren von Hand exakt auf sehr frühes feinfühliges Ansprechen justieren. Analoge Hallsensoren (Analogsensoren) der neueren MIDI Technik haben ein trapezförmig abgeschrägtes Sensorgehäuse, damit ist die Messung des Tastenwegs möglich, sie werden z.B. beim MPR3, MPR4 und TOTTER verwendet. LIMEX hat Analogsensoren erstmals ab Modellgeneration MPR3 eingesetzt, sie funktionieren dort aber nur wenn auch die MPR3 CPU dafür ausgelegt ist, erste MPR3 Modelle hatten noch digitale Sensoren. Bei Midisystemen häufig verwendete Analog Hallsensoren sind z.B. 350538, 44Axx und N503. Mit Analogsensoren kann ein Tastenabgleich durchgeführt werden, mit Digitalsensoren nicht. Sollten für sensible Spieler die Bass und Akkordknöpfe nach einem Tastenabgleich zu spät ansprechen und eine Softwarejustierung der Ansprechschwelle kein zufriedenstellendes Ergebnis bringen gibt es einen Trick. Für den Tastenabgleich legt man Schaschlikspieße oder andere passende Distanzen zwischen die Knöpfe so daß sie während des Abgleichs nicht ganz durchgedrückt werden und gaukelt der Elektronik somit einen kürzeren Tastenweg (Hub) vor so daß die Schaltschwelle nach oben zu früherer Ansprache hin verschoben wird. Sie haben eine Midi Sensorplatine und wollen wissen welche es ist und wo sie reinpaßt ? Wenn die Sensoren rechteckig sind ist es eine Platine für Digital Hallsensoren (die ältere Technik). Wenn die Sensoren rechteckig sind mit seitlicher trapezförmiger Abschrägung ist es eine Platine für Analog Hallsensoren (die neuere Technik).
Wie werden Sensorplatinen angeschlossen ? Wenn "HC164 Schieberegister ICs" auf den Sensorplatinen sind (und das ist bei fast allen Herstellern der Fall) kann man Analog- oder Digitalsensoren einlöten. Sensorplatinen haben 5 Anschlüsse : / +5V / Clock / Data / Reset / Masse (Abschirmung) / die Lötanschlüsse sind je nach Hersteller etwas unterschiedlich beschriftet. Wenn man die Platine mit den passenden Sensoren bestückt und richtig anschließt kann man problemlos eine Hohner Sensorplatine an eine Limex CPU anpassen und eine ältere MPR1 Sensorplatine funktioniert genauso an einer MPR3 oder MPR4 CPU. Ein altes Hohner "Midi C" läßt sich ganz einfach auf Limex umrüsten indem man alle Sensorplatinen eingebaut läßt und nur die Anschlüsse an die neue CPU anpaßt. Das gleiche gilt für ein Upgrade von MPR3 mit Analogsensoren auf MPR4.
Ich brauche Sensorplatinen. Welche gibt es und was paßt wo rein ? Wenn Sie einen ausgebauten Midikit in ein Akkordeon einbauen und wiederverwenden wollen, paßt in vielen Fällen die Sensorplatine nicht. Warum ? Wenn Sie Pech haben wurde die originale 41 Tasten Diskantsensorplatine beim Einbau auf 34 oder 37 Tasten abgezwickt, für den Einbau in ein 41 Tasten Akkordeon ist sie dann zu kurz. Mit etwas Glück paßt vielleicht noch die Diskantsensorplatine oder kann angepaßt werden. Die Bassensorplatine paßt eher selten denn für die vielen unterschiedlichen Akkordeon Standardbassmechaniken gibt es einteilige und zweigeteilte Sensorplatinen für italienische Bassmechaniken, hohner Bassmechaniken, Zupan Mechanik und weitere Varianten mit unterschiedlichen Mechanikabständen und technischen Besonderheiten. Bei der Steirischen ist er etwas einfacher, ein ausgebauter Midikit kann hier leichter in eine andere Steirische wieder eingebaut werden aber paßt garantiert nicht zum Einbau in ein Akkordeon. Bei uns finden Sie eine große Auswahl von Sensorplatinen (komplett mit oder ohne Sensoren) für Steirische und Akkordeon. WICHTIG : Für die Bestellung von Sensorplatinen brauchen wir folgende Angaben : Welches Instrument / welches Midisystem oder welche CPU / den Sensortyp (Digital oder Analogsensoren) / die Sensoranzahl (die benötigte Anzahl der abzunehmenden Noten) / die Sensorabstände der Mechanik zwischen den Noten von Diskant- Akkord- und Bass / die Gesamtlänge der Sensorplatine.
Ich spiele ein MPR3 MIDI Akkordeon und habe noch ein ausgebautes MPR3 MIDI das ich in mein Zweitinstrument einbauen lassen will, denn ich bin darauf eingespielt und habe mich an die Bedienung sehr gewöhnt. Es will mir aber keiner einbauen, stattdessen rät mir jeder das neue System zu kaufen. Soll ich jetzt 2 neue kaufen und mich komplett umstellen obwohl ich damit zufrieden bin ?? Wenn Sie bis hierher gelesen haben ist Ihre Frage ja schon beantwortet. Aber zur Ergänzung : Neue Systeme können nicht viel mehr als Alte, außer daß sie komplexer und dadurch komplizierter zu bedienen sind und tolle neue Gimmick - Funktionen anbieten die keiner braucht. Warum ?? Ja - ich weiß - das wollen Sie jetzt überhaupt nicht hören - aber : Wer Akkordeon (Steirische) spielen kann der kann auch MIDI spielen. Im Umkehrschluß eher im Gegenteil ! Aus Marketinggründen entwickelt die "Moderne Midiverblödung" immer weitere Zusatzfunktionen im Bestreben Musikern glauben zu machen daß es sich lohnt fehlendes musikalisches Leistungsvermögen durch "MIDI Assistenzfunktionen" zu ersetzen. Deswegen Verblödung. Viele Kunden berichten uns daß sie um einen Auftritt "zusammenzubekommen (!?!?) " zuhause länger vor dem PC sitzen müssen als sinnvolle Zeit dafür zu verwenden ihr Repertoire auf dem Instrument zu pflegen. Wenn man vor dem Spielen für die Bedienung eines Midis keine Einweisung sondern ein Bedienseminar, Einsteiger- und Aufbaukurse und (kostenpflichtige) Lernvideos braucht um - wenn man dann endlich zu Spielen kommt - sich viel mehr um "MIDI Navigation" kümmern muß als das eigentliche Instrument zu bespielen ist das der eindeutige Beweis dafür, daß nicht das Midi - wie es eigentlich sein sollte - sich dem Musiker anpaßt, sondern der Musiker sich dem Midi anpassen muß ! Und jetzt schalten wir alle unseren gesunden musikalischen Menschenverstand ein. Der droht durch programmierte Fehlentwicklungen in einem Meer von jahrelang anerzogener Dummheit unterzugehen - aber das kennen wir ja längst aus anderen Bereichen... Manche Assistenzfunktionen werden von Softwareentwicklern programmiert die vom Akkordeon (und von der Steirischen) überhaupt keine Ahnung haben, die Maus besser beiseite legen und stattdessen besser Unterricht bei einem guten Lehrer nehmen, und sich mit Musikpädagogik beschäftigen sollten um ihr eigenes Leistungsvermögen an anderer Stelle aufzubessern. Wissen Sie - ob das noch was mit Musizieren zu tun hat muß jeder für sich selbst entscheiden. Damit die geliebte linke Hand richtig läuft kostet eine Stunde qualifizierter Musikunterricht vielleicht 50 Euro, dann fängt das Üben erst an - ein neues MIDI kostet ein vielfaches. VIEL SCHLIMMER aber ist der von Spielassistenzfunktionen langfristig angerichtete musikpädagogische Schaden bei Musikern die das Basspiel ihrer linken Hand weiterentwickeln wollen, denn Ihr Leistungsvermögen wird umso stärker abgebaut je mehr Sie "Midi - Ersatzfunktionen" verwenden. > Stichwort Assistenzsysteme bei Kraftfahrzeugen < Abgesehen davon sind "Midiassistenzen" eh nur auf Oberkrainermusik mit den bekannten Liedformen programmiert, sobald eine andere Stilrichtung kommt kann kein Midi "vorausahnen" welcher Basslauf oder Akkord in dieser Komposition jetzt folgt oder was der Gitarrist gerade tun soll, dafür ist die Welt der Musik viel zu komplex. Oder - was meinen Sie - wollen wir lieber gleich KI spielen lassen ?
Wie kann ich über meinen PC Verbindung zum MPR3 MIDI herstellen ? Ich spiele ein LIMEX MPR3 MIDI und habe es bisher mit dem seriellen Limex Programmierkabel mit 2,5mm Klinkenstecker links am Programmierdisplay programmiert. Jetzt hab ich mir einen neuen PC gekauft, der hat aber nur noch USB Anschlüsse und keine serielle Schnittstelle mehr so daß ich mein MIDI nicht mehr programmieren kann. Mit meinem Midi komme ich aber super zurecht und will es weiterspielen. Soll ich mir jetzt nur wegen dem USB Anschluß ein gebrauchtes MPR3 Display mit USB Mini B Buchse und das USB Programmierkabel besorgen und paßt das dann auch mit meinem MIDI zusammen oder gibts noch eine andere Lösung ? Dieses Problem bekommt jeder spätestens dann wenn er einen neuen PC kauft und sein Limex MPR3 bisher seriell programmiert hat. Wenn Ihr neuer PC keine serielle RS232 Schnittstelle mehr hat gehen Sie in den Elektronikmarkt, kaufen sich einen USB - Seriell Adapter und installieren diesen mit der Treibersoftware auf den neuen PC, dann haben Sie wieder eine serielle Schnittstelle. Dann installieren Sie die MPR-3 PC Software Limex Editor V3.9.2. von 2007 wie in der LIMEX MPR3 Bedienungsanleitung 2.96 ab Seite 120 beschrieben. Soll an ein älteres MPR3 ein neueres LCD Display mit USB Buchse angeschlossen werden muß am PC der USB-Display-Driver installiert sein und das MIDI braucht ein CPU Update. Wenn Ihr altes Display mit seriellem Programmierkabel funktioniert ist das nicht ratsam und überflüssig (siehe unter Fehlersuche "Beim MPR3 funktioniert nur das alte Display mit 2,5mm Klinkenbuchse"). Verbindung vom PC zum MPR3 MIDI herstellen : Zuerst das MIDI Akkordeon anschließen und das serielle Programmierkabel mit 2,5mm Klinkenstecker links am Programmierdisplay anschließen. (Es muß ein Programmierdisplay sein, mit normalem Display läuft es nicht, siehe unter "Displays") Dann das MIDI Netzteil einstecken. Dann die LIMEX MPR3 Software starten und einen Funktionstest machen. Im Menü > Extras auf "Serielle Diagnose" klicken. Wenn die Software das Akkordeon richtig erkannt hat erscheinen in diesem Fenster bei jedem Tastendruck am Akkordeon die MIDI Steuerbefehle. Falls das nicht funktioniert ist im LIMEX Programm eine falsche Schnittstelle (COM Nummer) eingestellt, siehe LIMEX MPR3 Bedienungsanleitung 2.96 ab Seite 120. Im Menü Extras > Optionen werden die vom Programm erkannten Schnittstellen als Nummern 1, 2, 3 u.s.w. angezeigt. Diese Schnittstellennummern einzeln durchprobieren bis die LIMEX Software das Akkordeon am angeschlossenen USB - Seriell Adapter erkannt hat und unter "Serielle Diagnose" die MIDI Steuerbefehle zu sehen sind. Bei jeder Änderung der Schnittstellennummer muß evtl. die LIMEX Software beendet und neu gestartet werden damit die Schnittstelle erkannt wird. Dann sollte die Verbindung mit dem Akkordeon funktionieren. Sollte unter "Serielle Diagnose" die Meldung "ignored" permanent durchlaufen haben Sie kein MPR3 sondern ein älteres MPR2 MIDI über das Programmierdisplay an die MPR3 PC Software angeschlossen, diese Versionen passen nicht zusammen. Sollte alles scheitern und mit dem neuen PC wegen nicht kompatibler Software, Versionen, Hardware oder Betriebssystem keine Verbindung mit dem MIDI Akkordeon möglich sein besorgen Sie sich nur für die MIDI Programmierung am Wertstoffhof einen alten PC oder Laptop mit einer seriellen Schnittstelle und Windows XP, damit funktioniert es garantiert.
Welche MPR3 Versionen gibt es und welche CPU ist bei mir eingebaut ?
Die original Limex MMC Karte ist eine ältere "Infineon Multi Media Card 16MB" wie im Limex MPR3 Handbuch Seite 90 beschrieben. Sie hat nur eine Kontaktreihe mit 7 Kontakten und muß 1,4mm dick sein, dickere Karten passen nicht ins Fach, die neueren Kartentypen können meist nicht gelesen werden. Es gibt verschiedene MMC Kartentypen Wenn man die Karte wie im Limex MPR3 Handbuch Seite 90 beschrieben, mit dem Dateisystem FAT formatiert und das GM Midifile mit der Limex Software bearbeitet funktioniert es. Aber nicht mit jeder Karte ! Manche Karten laufen und manche nicht. Auf der MMC Karte ist keine weitere Kopierschutzdatei oder Software drauf. Manche älteren Karten funktionieren, da wird man am ehesten im Gebrauchtmarkt fündig. Kartentypen die funktionieren : "MMC Hama 512MB MMC plus Card" mit 2 Kontaktreihen, "Route 66 Mobile MMC 256MB" Karte mit 7 Kontakten.
Beim wackeln am Anschlußstecker kracht es im Lautsprecher - Ist die Buchse defekt oder woran liegt das ?
Bei meinem MPR3 ist im Instrument das Kabel der Ausgangsbuchse abgerissen. Ich will das selbst wieder anlöten, welche Kabel gehören wohin ? Oh - das kann aber teuer werden und hat in mancher Werkstatt schon ein paar Hunderter oder gar ein neues MIDI gekostet...(das Teil gibt es nicht mehr...) Aber man kann das auch einfach selbst wieder anlöten. Im folgenden wird beschrieben welche Farbe des Kabels vom MPR3 CPU Anschlußsteckerkabel an welche Pinnummer der 6poligen DIN Ausgangsbuchse mit Mittelstift angelötet werden muß. Pinbelegung : Pin 1 = +9V (Betriebsspannungsversorgung Pluspol) = gelb + orange + Elektrolytkondensator Pluspol. Pin 2 = NF Signal Diskant 1 = rot. Pin 3 = Masse (Minuspol) = zusammengedrillte Abschirmung der beiden Kabel + Elektrolytkondensator Minuspol. Pin 4 = NF Signal Bass = schwarz. Pin 5 = Midi Out (Midi Datensignal) = grün. Pin 6 = NF Signal Diskant 2 = braun.
Mein Midi kracht über Funk - mir wurde zwar geraten das Midi auszubauen aber ich weiß nicht recht ob ... Guter Rat ist teuer - Schlechter noch viel teurer. Glauben Sie mir ich weiß haargenau was Sie fragen wollen. Bei Aussetzern im Funkbetrieb sollte man sein Midi nicht vorschnell ausbauen lassen und ein neues kaufen sondern zuerst prüfen wo genau der Fehler liegt. Dazu spielt man über das Anschlußkabel. Treten die Aussetzer da nicht auf, ist nicht das Midi kaputt sondern der Fehler liegt am Sendekabel oder am Funksystem.
Ich habe mir ein günstiges gebrauchtes MPR3 besorgt und baue es gerade in mein Instrument ein. Die CPU Stecker sind aber verwechselbar, wo wird was angeschlossen ? Das Bassensorkabel wird auf der CPU an den 5poligen Stecker unterhalb des Drucksensors angesteckt. Das Mikrofonmodul ist auf die CPU als Sandwichplatine aufgesteckt. Bei Anschluß eines Effektmoduls wird der 5polige Stecker des Effektmoduls auf das Mikrofonmodul und der 2polige Stecker des Effektmoduls auf die CPU gesteckt. Bei Anschluß eines internen Alpinmaster Soundboards wird der 5polige Stecker des Soundboards auf das Mikrofonmodul gesteckt und der 2polige Stecker des Soundboards wird auf die CPU gesteckt. Soundboard und Effektmodul müssen in der Programmiersoftware richtig eingestellt werden.
Ich habe hier eine ausgebaute MPR3 CPU mit Mikro und Effektmodul und werde mir damit ein neues MIDI aufbauen. Einige Stecker sind aber verwechselbar. Welcher Stecker gehört wohin ? Das Mikrofonmodul wird als Sandwichplatine auf die CPU aufgesteckt. Das Effektmodul sitzt außerhalb der schwaren Gehäusebox separat. Am 5poligen Stecker der CPU wird die Bassensorplatine angeschlossen. Der 2polige Stecker der CPU wird mit dem 2poligen des Effektmoduls verbunden. Der 5polige Stecker des Effektmoduls wird mit dem 5poligen des Mikrofonmoduls verbunden. Der 2polige Stecker des Mikrofonmoduls wird mit der Bassmikrofonplatine verbunden. Nicht vergessen - mit der freien Programmiersoftware MPR-3 PC Software, Limex Editor V3.9.2. von 2007 das Effektmodul und die gewünschte Mikrofonmodulkonfiguration eintragen.
Welches MPR3 Mikrofonmodul habe ich und wie wird es konfiguriert ?
Beim MPR3 gibt
Ich habe mir für mein MPR3 ein Headset Gesangsmikro gekauft und am Display rechts angesteckt, aber es funktioniert nicht, ich bekomme kein Mikrofonsignal heraus. Woran liegt das ? An der Einstellung des Mikrofonmoduls. Wenn Sie bisher ein MIDI mit Mikro für Diskant und Bass ohne Gesangsmikro hatten ist evtl. der Audiokanal dafür nicht freigeschaltet. Das Mikrofonmodul muß per Software programmiert werden damit der Audiokanal freigeschaltet wird. Den PC mit Programmierkabel am Display anschließen, das MIDI einschalten und die MPR3 Programmiersoftware V3.9.0 starten > MIDI > Daten laden > Ok > Auslesen der Gerätedaten > Gerät > Geräteoptinonen > Diverses > Mikrofon > unten links bei Modulversion "DBV" einstellen, wenn Sie ein Effektmodul haben "DBV+R" (Diskant + Bass + Vocal + Reverb) einstellen > Ok > dann die CPU neu programmieren mit > MIDI > Daten schreiben > Ok > Schreiben > Fertig !
Mein MPR3 Selekttaster ist defekt, kann man den reparieren ?
Man kann alles
reparieren. Beim MPR3 MIDI gibt
Ich habe ein gebrauchtes LIMEX Soundboard welcher Typ ist das, wie muß ich das einbauen ?
Limex Alpinmaster (AM) Soundmodule, Soundboards
und
Soundplatinen gibt es in verschiedenen
Speichergrößen und Klangpaketen.
Sie können in eine Soundbox (ein Alpinmaster
Alu - Leergehäuse)
in einen Limex Funkempfänger oder in das Instrument eingebaut werden.
Das "Style Power Paket" (die benötigte Software um mit den Soundboards
spielen zu können)
Ich will mein MPR4 Bassmidi auf Vollmidi aufrüsten. Es heißt aber "Das geht nicht weil es das nicht mehr gibt" und ich muß jetzt das neue MPRX einbauen lassen. Ist mir aber zu teuer, gibts denn noch eine andere Möglichkeit ? Hätten Sie ein Bassmidi der topaktuellen Generation, so würden Sie in einigen Jahren vermutlich die genau gleiche Auskunft bekommen. Modellwechselzyklen werden immer kürzer und haben weniger mit "Lebensdauer" als mit "Nutzungszeit" zu tun. Aber es gibt eine Möglichekeit. Abwarten ! Das MPR4 ist zwar noch nicht so häufig am Gebrauchtmarkt zu finden wie ältere Systeme. Aber es kommt ! In ein paar Jahren wird die heute noch als state-of-the-art vorgestellte MIDI Neuheit wieder ausgebaut und landet beim nächsten Modellwechsel im Karton. Und dort wird sie nicht lange bleiben ! Ihr Bassmidi läßt sich leicht mit den fehlenden Komponenten zum MPR4 Vollmidi ergänzen/aufrüsten, und Sie brauchen dazu nicht mal einen Programmieradapter (siehe Programmierung). Sie kaufen sich einfach einen ausgebauten MPR4 Vollmidi Kit oder ein abgespieltes, günstiges Akkordeon Onlineschnäppchen mit eingebautem MPR4 Vollmidi, denn bei einem gebrauchten Instrument wird ja das MIDI niemals voll mitbezahlt. Dann hat man auch gleich noch eine Reserve CPU auf Ersatz, also nicht nur die Lebensversicherung für sein MIDI sondern obendrein noch eine Unabhängigkeitserklärung. MPR4 aus dem gebrauchten Akkordeon ausbauen, das eigene Instrument auf Vollmidi umrüsten, überschüssige Midikomponenten als Ersatzteile behalten oder gleich mit der "entorgelten Akkordeonschüssel" ab ins Ebay. Ist zwar etwas Aufwand, aber wenn man genug Zeit hat kommt man allemal günstiger weg, bleibt aber vor allem unabhängig und muß sich nicht die Zwangsjacke des Modellwechselzyklus anziehen.
Das ÄLTERE Limex Echomodul, Platine LX0099, mit IC PT2399S, mit Poti für "Gain" und "Rate" hat 5 Lötanschlüsse und kann für das MPR2 und auch für das MPR3 verwendet werden. Es braucht zum Anschluß an der Mutterplatine des MPR2 einen 8poligen Stecker und zum Anschluß am Mikrofonmodul des MPR3 einen 5poligen Stecker. Mit dem Echomodul eines älteren MPR2 kann man also nur durch Umlöten des 8poligen auf einen 5poligen Stecker ein MPR3 selbst mit Echoefekt nachrüsten - aufrüsten - upgraden. Steckeranschlüsse für MPR2 : Die Steckerfarben des 8poligen Echomodul Steckers zum Anstecken auf der MPR2 Mutterplatine sind von außen : / weiß / braun / schwarz / rot / Masse Abschirmung / grün / blau / gelb /. Diese Adern werden am Echomodul wie folgt angelötet, von links nach rechts : / Masse Abschirmung (Gnd) / rot (+) / schwarz (IN) / braun / weiß (OUT) / die anderen Aderfarben bleiben frei und werden nicht angeschlossen. Steckeranschlüsse für MPR3 : Die Steckerfarben des 5poligen Echomodul Steckers zum Anstecken auf der MPR3 Mikrofonplatine sind von außen : / Masse Abschirmung / blau / grün / gelb / rot /. Diese Adern werden am Echomodul wie folgt angelötet, von links nach rechts : / Masse Abschirmung (Gnd) / rot (+) / blau (IN) / grün / gelb (OUT) / Einstellung des Echoeffekts bei Anschluß an ein MPR2 : Das Echomodul hat 2 Potis, mit "Gain" stellt man die Stärke des Echoeffekts und mit "Rate" die Echogeschwindigkeit ein. Am Controller MC10 wird dann der gewünschte Echoeffekt für jedes Mikrofon eingestellt. Dazu drückt man die Tasten MicD und MicB gleichzeitig, im Display blinkt dann "Reverb" und mit den Lautstärkepotis für Vocal und Diskant wird der Echopegel für das jeweilige Mikrofon eingestellt, danach drückt man die Tasten MicD und MicB wieder gleichzeitig, im Display blinkt "Reverb"dann nicht mehr und der eingestellte Echoeffekt bleibt gespeichert. Siehe auch Handbuch des älteren MC10 Controllers (mit Anschlagpotis). Das Bassmikro hat KEINEN Echoeffekt. Einstellung des Echoeffekts bei Anschluß an ein MPR3 : Das Mikrofonmodul muß zuerst per Software programmiert werden damit der Effektkanal freigeschaltet wird. Den PC mit Programmierkabel am Programmierdisplay anschließen, das MIDI einschalten und die MPR3 Programmiersoftware V3.9.0 starten > MIDI > Daten laden > Ok > Auslesen der Gerätedaten > Gerät > Geräteoptinonen > Diverses > Mikrofon > unten links bei Modulversion "DBV+R" (Diskant + Bass + Vocal + Reverb) einstellen > Ok > dann die CPU neu programmieren mit > MIDI > Daten schreiben > Ok > Schreiben > Fertig ! Jetzt ist der Effektkanal freigeschaltet. Selekt Taste gedrückt halten und am MC10 Controller mit den Lautstärkepotis für Vocal und Diskant den Echopegel für das jeweilige Mikrofon voll aufdrehen (auf Pegelanzeige 127). Dann auf dem Echomodul mit dem Poti "Gain" die maximal gewünschte Stärke des Echoeffekts und mit "Rate" die maximal gewünschte Echogeschwindigkeit einstellen. Das Bassmikro hat KEINEN Echoeffekt.
Das NEUERE Limex "Effektmodul EM16" LX2099 für das MPR3 ist als Sandwich - Platine außen auf die schwarze CPU Box aufgeklebt und hat einen 5poligen und einen 2poligen Anschlußstecker. Das Modul muß über die MPR3 Software konfiguriert werden und über den MC10 Controller lassen sich verschiedene Halleffekt- und Echoprogramme abrufen.
Welche Controller gibt es und kann man die reparieren ? Bei italienischen Midisystemen sitz der Controller als Kompletteinheit mit Display meist im Grill. Bei Limex MIDI Systemen wurden Controller ab Modellgeneration MIDI 2000 + MPR2 eingesetzt. Der MC3 Controller dient nur zur Bedienung des Mikrofonsystems, der MC5 Controller ist für Mikrofon- und auf wenige Funktionen reduzierte Midibedienung, der MC10 Controller hat Vollausstattung. Es gibt zwei verschiedene MC3/MC5/MC10 Controller Typen, Ältere und Neuere. Diese sehen sehr ähnlich aus. Darüberhinaus gibt es viele reparierte Controller mit umgebauten Gehäuse. Wer sich für sein MIDI einen gebrauchten LIMEX Controller als Ersatzteil besorgt, muß also genau aufpassen daß er sich auch den Richtigen anschafft ! Unterscheidung : Die ÄLTEREN Limex Controller für MPR2 + MIDI 2000 erkennt man an Potis MIT Anschlag. Diese Controller haben ans Gehäuse angespritzte Wipptasten die abbrechen können. Zur Behebung gab es von Limex ein Ersatz Reparaturgehäuse mit ovalen Einzelknopf Drückern zur Tastenbetätigung. Deswegen existieren am Gebrauchtmarkt umgebaute ältere Controller im neuen Look, die bereits mit Einzelknopf Drückern nachgerüstet wurden, genauso wie ältere Controller die mit dem neuen Gehäuse repariert wurden und optisch wie neue aussehen. Diese Umbaucontroller sind nur an den Potis (mit Anschlag = alt oder ohne Anschlag = neu) zu identifizieren. Die NEUEREN Controller für MPR3 erkennt man an Digitalpotis OHNE Anschlag die man durchdrehen kann (Inkremental Impulsgeber) und ovalen Einzelknopf Drückern. Der neuere MC10 ist mit Intro / Fill In / Ending / Break / Variation / beschriftet, damit kann man Midifiles und Styles spielen. Wer also sicher gehen will ob ein gebrauchter Controller auch für sein Limex MIDI paßt, sollte nicht nach der Optik gehen sondern den Verkäufer nach Potis mit oder ohne Anschlag fragen. Der neuere MC10 Controller ist nicht abwärtskompatibel, er läuft nur an einer MPR3 CPU. Wird er an eine ältere MPR2 oder Midi 2000 CPU angeschlossen verursacht er Fehlfunktionen und Tonaussetzer. Erfahrungsgemäß lehnen ja nicht wenige Werkstätten die in den meisten Fällen recht leicht machbare Reparatur eines Controllers mit defekten Tasten oder Potis grundsätzlich ab, um gleich danach die eindeutige Empfehlung auszusprechen das alte Midi jetzt doch endlich einmal komplett herauszureißen und das neueste System einzubauen ( ...und das ist noch sehr milde ausgedrückt). Aber so schlimm muß es ja nicht kommen, denn bei einem Klassiker kann man noch alles (selbst) reparieren !
Controller kaputt - MIDI kaputt ? Reparatur von älteren Controllern : Bei abgebrochenen Wipptasten kann man seinen MC10 Controller leicht selbst reparieren indem man ihn öffnet, aus dem Kunststoffgehäuse alle 18 Wipptasten herausbricht, mit einem Abbrechmesser entgratet und die Knackfrosch Taster auf der Platine durch Modelle mit längerem Drücker ersetzt. Die Tasterachse steht dann oben aus dem Gehäuse etwas heraus und man kann die neuen Taster direkt, ohne Wippe betätigen. Dazu lötet man zuerst alle Taster mit einem Elektroniklötkolben und Lötsauglitze vorsichtig aus und ersetzt diese durch neue. Ausgeschlachtete HIFI Taster aus der Bastelkiste zu verwenden ist nicht zu empfehlen weil das sehr eng wird und die Platine beim schrägen Einsetzen ins Gehäuse verklemmt. Besser ist es gleich passende Taster mit verlängertem Drücker einzubauen. Bei defekten Tastern sollte man in einen älteren Controller nicht mehr die originalen Taster einsetzen sondern gleich komplett auf Taster mit längerem Drücker umrüsten da es nur eine Frage der Zeit ist bis alle Wipptasten abbrechen. So spart man sich auch gleich den Umbau auf ein Gehäuse mit Einzeltasten Einsätzen (wenn man das als Ersatzteil überhaupt noch bekommt...) Reparatur von neueren Controllern : Hier ersetzt man die Taster durch gleiche Typen. Die originalen Knackfrosch Taster sind bei älteren und neueren MC3/MC5/MC10 Controllern gleich, sie haben 4 Lötanschlüsse, 2 Brücken, 2 Schließerkontakte und einen quadratischen Grundkörper. Wir bieten folgende Ersatzteil Taster zur Reparatur von Limex Controllern an : Taster für ALTE Limex MC3/MC5/MC10 Controller, mit verlängertem Drücker für direkte Betätigung bei ausgebrochener Wipptaste Taster für NEUE Limex MC3/MC5/MC10 Controller, Ersatztaster für das Orginalteil Reparatur von Potis : Die älteren MC3/MC5/MC10 Potis mit Anschlag haben einen Widerstandswert von 50kOhm, der Schleifer ist zur Reinigung nicht zugänglich. Die Potis sind genietet und können nicht zerlegt werden ! Das gleiche gilt für die neueren Inkrementalgeber Potis. Achtung : Potis auf keinen Fall mit Kontaktspray "Kontakt 60" reinigen ! Das ist agressiv und frißt das Poti an. Zur Reinigung das Poti nur mit Alkohol oder Spiritus benetzen, ein paarmal bewegen und mit Preßluft ausblasen. Wenn das nichts bringt hilft nur auswechseln. Ein defektes Poti erkennt man im Display am Volumenpegel. Läßt sich dieser nicht zwischen dem Minimalwert und Maximalwert von 0 bis 127 einstellen sondern geht z.B. nur von 56 bis 118, oder bleibt auf einem Zahlenwert hängen, ist das Poti defekt. Ein Poti das sich nur von 34 bis 105 einstellen läßt kündigt seinen baldigen Ausfall an. Ein defektes Poti kann man durch probeweises Umlöten eines funktionierenden Potis auf dessen Platz ermitteln. Wir bieten folgende Ersatzteil Potis zur Reparatur von Limex Controllern an : Poti für ALTE Limex MC3/MC5/MC10 Controller, 50kOhm mit Anschlag
Kabel am Stecker abgerissen - Controller kaputt ?
Ein typischer Defekt bei den MC3, MC5, MC10 Controllern ist ein
abgerissenes Kabel am Controllerstecker, es passiert meist beim
unvorsichtigen Abnehmen des Diskantverdecks. Limex Stecker sind
gecrimpt und im Handel nicht erhältlich.
Bei meinem Controller ist ein Taster kaputt. Den Controller gibt es nicht mehr und Ersatzteiltasten gibts auch nicht. Jetzt soll ich mein ganzes Midi herausreißen und ein Neues einbauen lassen . Und das alles nur wegen eines einzigen Tasters ? Mein Midi läuft aber sonst noch einwandfrei. Spinnt Der ? Gibts da keine andere Lösung ? Nein - Nicht schon wieder. Meinen glühenden Telefondraht kann ich wegen konzertierten Verkaufsdruck Aktionen schon bald zur Fernwärme Heizung anmelden, und ich höre immer die gleichen Geschichten. ALSO JETZT HÖREN SIE MAL GANZ GENAU ZU : Sie haben Ihr Midi vermutlich zu einer Zeit gekauft als die Autos noch keine digitalen Monster waren. Da war die Welt noch in Ordnung. Stellen Sie sich vor. Das ist so : Sie haben ein neues Auto bei einem Händler gekauft und der hat Ihnen in 12 Jahren drei mal neue Bremsen eingebaut und immer einen guten Service gemacht und zugesehen daß der Wagen alle 2 Jahre gut durch die Hauptuntersuchung kommt, und Sie waren bisher immer zufrieden mit ihm, und er weiß haargenau daß Sie Ihr Auto noch weiterfahren wollen, trotzdem sagt er Ihnen im dreizehnten Jahr plötzlich daß es die Bremsen nicht mehr gibt und Ihr Auto deswegen keine Plakette mehr bekommt und abgemeldet werden muß, und daß er Ihnen aber - so ganz zufällig - ein neues Auto anbieten kann weil er gerade eins da hat und weil das eben jetzt Stand der Technik ist. (Pause) Was denken Sie dann ?? Und was machen Sie dann ?? Solche Geschichten gehen meist so aus : Wenn der Kunde nicht komplett doof ist und nur ein kleines bischen was von Technik versteht und dazu noch seinen gesunden Menschenverstand einschaltet, dann informiert er sich, kauft sich die Bremsen für die Hälfte im Ersatzteilhandel, baut sie selber ein oder geht zu einer ehrlichen Werkstatt die das kann und (überhaupt noch) bereit ist das zu machen, drückt die Mühle durch die HU, freut sich des Lebens und fährt genau das Auto weiter was er fahren will, nimmt die alten Bremsen geht damit zum Händler der ihn vera.... wollte, haut dem Maulaffen die Bremsen um die Ohren, fragt ihn ob er ihn wohl für dumm verkaufen wollte und läßt ihn wissen daß er bei ihm jetzt aber endgültig das letzte Auto gekauft hat. - Na - das war doch eine wunderschöne Geschichte aus der guten alten Zeit, damals konnte man seine Probleme noch selbst lösen. Heute ist es so : Ein digitales Monster legt Ihnen schon beim Neukauf eine Zwangsjacke und Handschellen an, sagt Ihnen im Betrieb ganz haargenau was Sie zu tun haben, saugt Ihre Daten ab und damit Sie stillhalten beruhigt es Sie mit neuen und prestigeträchtigen Gimmicks von denen Sie 90% überhaupt nicht brauchen, die aber natürlich einen super tollen Vorzeigeeffekt zur Selbstdarstellung haben und wenn dann die Zeit reif ist sagt es Ihnen auch noch wann Sie sich gefälligst das Nachfolgemodell zu kaufen haben weil es kein Update mehr gibt und jetzt die "Produkt Nutzungszeit" (früher hieß das "Lebensdauer") abgelaufen ist. Und diese Produktzyklen werden überall immer kürzer ! Ersatzteile die man nur noch beim Hersteller bekommt, absichtlich unreparierbar konstruierte Hybridbaugruppen und die Softwareupdates nach denen sich das ganze Leben ändert sollen hier erst gar nicht erwähnt werden. Aber bei bestimmten Nischenprodukten wenn ein enges Marktsegment oft ganz bewußt selektiv untereinander aufgeteilt wird, kann es noch viel schlimmer kommen. Jetzt stellen Sie sich nur einmal vor : Alle Autohändler und KFZ Vertragswerkstätten haben sich untereinander abgesprochen daß sie alle Fahrzeuge die älter als die letzte Modellgeneration sind nicht mehr reparieren werden und den Service blockieren, keine Ersatzteile mehr anbieten und das auch noch mit der Unterstützung des Herstellers der den Sack zumacht, seine Softwareupdates einstellt und alle technischen Informationen und Ersatzteile für die wenigen freien Werkstätten die überhaupt noch bereit sind sich mit komplexen Reparaturen zu beschäftigen abschneidet. Ob Sie wollen oder nicht - schnapp - Irgendwann sind Sie dran... !
Reparatur von MC4 und MCX Controllern mit Folienleitung Diese Controller wurden ab MPR4 eingesetzt und sind mit einem Flat-Flex Kabel (einer Folienleitung) mit Stecker angeschlossen. Leitung kaputt = Controller kaputt. Bei Unterbrechung einer Folienleitung ist eine Reparatur nicht ganz einfach. Man kann die Folienleitung an der Bruchstelle zuerst von hinten mit einem Kleber stabilisieren und dann vorne die Schutzfolie unter der Lupe mit einem sehr dünnen Messer sehr vorsichtig bis aufs Kupfer abschaben. Versuchen Sie erst gar nicht zu löten - die Leitung wird sofort zerstört. Der einzige Reparaturversuch der gelingen kann ist mit Silberleitlack die blanke Stelle zu überbrücken, und evtl. eine dünne, blanke Ader einer Kupferlitze mit einzulegen. Danach mit dem Ohmmeter messen und falls die Reparaturbrücke zu hochohmig ist nachlackieren. Funktionsprüfung. Falls es geklappt hat abschließend die Stelle mit Klebeband verstärken und die Leitung gut fixieren, sie darf nicht mehr geknickt werden. Dazu gibts auch Youtube Videos ! Das Risiko ist groß daß bei Operationen an Folienleitungen der Patient stirbt. Wenn die Flat-Flex Leitung nicht als Ersatzteil zu bekommen ist, bleibt nur sie an den Kontaktklemmen auszuklinken und die Anschlußpins mit angelöteten dünnen, flexiblen Litzen oder besser mit lackisolierten Kupferdrähten (einer kleinen Relaisspule) Pin für Pin zu verbinden und somit die Folienleitung zu ersetzen. Etwas für Hardcore Elektroniker mit ruhiger Hand, unter der Lupe und mit sehr viel Geduld, denn viel Lötversuche hat man nicht. Einen Versuch ist es aber wert, denn ein paar hundert Euro sind allemal futsch.
Retro hat Charme ! Also eins ist hundertprozentig sicher : Sie haben nach dieser Webseite ganz gezielt gesucht, sonst hätten Sie es bis hierher gar nicht geschafft und würden diesen Text auch nicht lesen. Von daher können Sie schon mal froh sein daß Sie diese Seite im Midi Dschungel überhaupt gefunden haben, denn derart präzise !KOSTENLOSE! Reparaturhinweise, Systeninformationen, streng gehütetes Geheimwissen, frei erhältliche Midi Ersatzteile und komplette Klassiker Kits werden Sie in dieser Form garantiert auf keiner anderen Webseite finden ! Never touch a running System ! Wer die neuesten Gimmicks nicht unbedingt haben muß kann sich mit einem soliden Klassiker beste Funktionalität und Unabhängigkeit bewahren. Bestimmte Produkte wurden eben in sehr solider Qualität hergestellt die man heute so nicht mehr kaufen kann. Diese Modelle haben das ewige Leben und sind einfach Klassiker, weil sie so konstruiert sind daß sie immer wieder repariert werden können. Und dazu braucht man außer den Ersatzteilen wirklich nur ein paar Fähigkeiten : Das Fachwissen, das fachliche Können, die Erfahrung, die Systemkenntnis und die richtigen Ersatzteile. Aber : Zwischen WISSEN und KÖNNEN liegt ja bekanntlich der Grand Canyon ! Bei vielen anderen Oldtimern wie Geige, Klavier und den Hammond Orgeln sehen wir ja auch daß ältere Modelle plötzlich wieder total " In " sind. Warum ? Weil sie super eingespielt sind und einfach diesen wahnsinnigen Charme haben den man neu nicht mehr kaufen kann. In ein paar Jahren (spätestens dann wenn die Midi Software Online Aktivierung mit Kundenkonto kommt) werden unverbastelte, generalüberholte und sauber eingestellte "Retro" Akkordeons und Steirische aus den Neunzigern wieder hochinteressant und gefragt sein, weil sie ganz einfach unkomplizierte Funktion, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit ohne Systemzwang und nervige "Updates" bieten ohne dabei mit Müll überfrachtet zu sein.
Welche Displays gibt es ? Bei italienischen Midis wie Master oder Musictech, sitzt das Display meist im Grill und ist auf der CPU Platine integriert. Bei Limex Systemen ist das erste Display für das MIDI Professional 1 (MPR1) ein reines Textdisplay, rechteckig mit schwarzem Rundstecker. Ab Generation MIDI 2000 und MIDI Professional 2 (MPR2) wurde ein LCD Display mit Anzeigesymbolen eingesetzt. Das Display hat rechts eine 3,5mm Mono Klinkenbuchse zum Anschluß eines Headsets oder Schwanenhalsmikrofons. Linksseitig hat es eine 2,5mm Stereo Klinkenbuchse für das serielle Programmierkabel. Dieser Anschluß ist beim "normalen Display" zwar vorhanden, aber elektronisch nicht belegt. Nur bei einem speziellen "Pogrammierdisplay" kann über diesen Anschluß die MPR2 und MIDI 2000 CPU mit der Limex Programmiersoftware Midisoft V6.50 1994 - 1998, angeschlossen über Programmierkabel an serieller PC RS232 Schnittstelle, programmiert werden. Über das "Normale Display" geht das nicht. ACHTUNG : Beide Displays sehen genau gleich aus ! Zur Unterscheidung : Wenn die Displayplatine mit dem IC "MAXIM MAX3221" bestückt ist, dann ist es ein serielles Programmierdisplay, wenn dieser IC fehlt ist es ein normales Display über das nicht programmiert werden kann. Ab Midi Generation MPR3 wurde ein neueres Display mit linksseitiger USB Mini B Buchse und Speicherkartenfach eingesetzt. Mit einem USB 2.0 Kabel A Stecker auf Mini B Stecker, kann mit der Programmiersoftware "Limex PC Editor V3.9.2", (Download auf der Herstellerwebseite), über dieses Display die MPR3 CPU programmiert werden. Das neuere MPR3 Display läuft abwärtskompatibel aber auch noch an einer älteren MPR2 und MIDI 2000 CPU.
Ich hatte an meinem MPR3 ein altes Display mit 2,5mm Klinkenstecker links. Das war kaputt und ich habe es durch ein gebrauchtes, neueres Display mit Speicherkartenfach und Mini USB Buchse ersetzt. Das neuere Display funktioniert aber nicht richtig. Woran liegt das ? Eventuell am CPU Update, siehe Fehlersuche.
LIMEX Displayscheibe verkratzt ? Beim LIMEX MPR2 und MPR3 LCD Display kann eine verkratzte Scheibe einzeln ausgewechselt werden. Einfach Midi ausschalten, Display abnehmen, das Displaygehäuse aufschrauben, Scheibe entnehmen und durch eine neue Scheibe ersetzen. Bei uns gibt es Ersatz Displayscheiben für das LIMEX MPR2 und MPR3 LCD Display.
Bei meinem "MPR4 Touch Display" ist der Speicherkartenschacht defekt. Die Kontakte sind verbogen, es heißt man kann die nicht auswechseln und ich brauche ein neues. Das Display funktioniert aber noch einwandfrei, muß ich jetzt nur wegen des defekten Kartenschachts ein neues Display kaufen ? Für Elektroniker : Display öffnen, Kartenschachtkontakte auslöten, an die Platinenanschlüsse eine Flachbandleitung anlöten, einen Kartenleser kaufen oder einen SD Kartensteckplatz aus einem alten PC oder Drucker auslöten, diesen Kartensteckplatz polrichtig an die Flachbandleitung des Displays anlöten. Kartenschacht mit Schrumpfschlauch isolieren und neben dem Display fixieren.
BlueLine Programmieradapter und Software: Es gibt einen älteren und einen neueren BlueLine MIDI USB Programmieradapter. Der Ältere hat keine Kennzeichnung, der Neuere ist auf dem USB-Stecker mit dem Aufkleber "2016EA60" gekennzeichnet. Es gibt ebenfalls eine ältere und eine neuere BlueLine MIDI Programmiersoftware. Die beiden Softwareversionen sind nicht so einfach zu unterscheiden, denn sie sind identisch zu bedienen und unter > Hilfe > über > steht bei beiden Versionen "BlueLine MIDI Software (c) 2010 V2.0", die neuere Software wurde lediglich für neuere Betriebssysteme angepaßt. Unterscheiden lassen sich die beiden BlueLine Softwareversionen an der Größe der .exe Installationsdatei, die ältere Version von 2010 hat 3,77MB, die neuere Version von 2016 hat 14,11MB. WICHTIG : Der Programmieradapter muß mit der richtigen Softwareversion und der USB Treiberdatei zusammenpassen. Der ältere Programmieradapter läuft also nicht mit der neuen Software oder dem falschen Treiber.
Übrigens sind
beide BlueLine MIDI Softwareversionen NICHT Passwortgeschützt, alle
Programmierfunktionen sind für Musiker freigeschaltet, deswegen ist es
bei diesem MIDI am einfachsten ausgebaute und gebrauchte MIDIs
weiterzuverwenden und (mit den passenden Sensorplatinen) in andere Instrumente einzubauen.
Ältere
BlueLine Software von 2010 :
Die ältere BlueLine Software läuft auf WinME, Win2000, WinXP, Vista, sie
läuft nicht auf 64 Bit Rechnern. Die Software läuft nur in Verbindung
mit dem älteren Blueline USB-Programmieradapter OHNE Kennzeichnung am
USB-Stecker und dem BlueLine USB Treiber 4.40.
Neuere
BlueLine Software von 2016 :
Die neuere Blueline Midi Software läuft auf WIN XP/VISTA/7/8/10. Bei
WIN10 lässt sich die Software nicht schliessen und muß über den Task
Manager geschlossen werden. Die Software läuft nur in Verbindung mit dem
neueren Blueline USB-Programmieradapter, der auf dem USB-Stecker mit dem
Aufkleber " 2016EA60 " gekennzeichnet ist. Es muss der Treiber 5.3.0
installiert sein. Der ältere Blueline Programmieradapter ohne
Aufkleberkennzeichnung ist mit dieser Software nicht kompatibel.
Stromversorgung und Anschlußbuchse :
Ältere BlueLine Midis mit Kabelanschluß haben eine Netzteilbuchse mit
+9V DC Rundstecker (Pluspol innen, Masse am Ring). BlueLine Midis ab
08/2023
Programmieradapter anschließen :
Der BlueLine USB Programmieradapter hat einen 7poligen DIN Stecker.
Ältere BlueLine Midis haben am Instrument eine 7polige DIN Buchse,
Neuere nur eine 5polige. Um mit dem
7poligen BlueLine Programmieradapter
ein neueres BlueLine MIDI mit 5poliger Buchse zu programmieren lötet man
sich einfach einen Zwischenadapter von 7poliger DIN Buchse auf 5poligen
DIN Stecker indem man die Pins des 5poligen DIN Steckers - eins zu eins
- exakt Pin Nummer auf Pin Nummer - auf die 7polige DIN Buchse
verdrahtet. Die Pins 6+7 der 7pol Buchse sind nicht belegt und bleiben
offen, können aber für den Einbau eines separaten Mikrofonsystems
mit der Signalauskopplung über ein einziges Instrumentenkabel genutzt
werden. Ein neueres BlueLine MIDI mit 5poliger Buchse läßt sich somit
einfach auch mit der älteren BlueLine Software und dem älteren
Programmieradapter programmieren. Die genaue Pinbelegung finden Sie
unter "Anschlußkabel
Pinbelegung und Steckerbelegung". MIDI Footprint : Leider sind sämtliche (unbeschriftete) Bedienelemente, die bei den meisten Midis im Controller oder Bedieneinheit im Diskantteil untergebracht sind, in den Bassdeckel "eingebohrt", verklebt und fest verlötet, was zur Folge hat daß im Bassgehäuse viel untrennbarer Kabalsalat, ohne servicefreundliche Steckverbindungen mit (viel zu) wenig Platz untergebracht werden muß, und so mancher Einbau ohne die "mechanischen Kompromisse" unmöglich wäre, was sich gravierend auf den "Fußabdruck" im Instrument (MIDI Footprint) auswirkt, die Auswirkung auf die Servicefreundlichkeit bei Arbeiten in einer Akkordeonwerkstatt soll an dieser Stelle erst gar nicht kommentiert werden...
Fehlersuche : Noten bleiben hängen >
Betriebsspannung bricht zusammen wegen schwachem Akku, nachladen oder
gleich auf Anschlußkabel mit Netzteil umbauen.
Registerabschaltung - Multisteirische - und was es sonst noch gibt ...
Ich will mit meinem Akkordeon nur über MIDI spielen, also ohne Stimmplatten und manchmal auch die MIDI Transponierfunktion nutzen. Dazu müßte ich aber über die Register alle Stimmplatten abschalten. Mein Instrument hat aber keine Registerabschaltung und neue Registerschieber zum selbst Programmieren bekomme ich nicht mehr. Wie kann ich mein Instrument stummschalten ? Manche Akkordeons haben werksseitig bereits ein Register zur Stummschaltung. Man bezeichnet das als "MIDI Register", umgangssprachlich auch "MIDI Abschaltung", obwohl es eigentlich ja eine "Registerabschaltung" ist, damit das akustische Instrument beim elektronischen MIDI Spiel nicht mitklingt und wenn Sie die MIDI Transponierfunktion benutzen darf das akustische Instrument sowieso nicht mitklingen. Entweder Sie fertigen sich einen kleinen Schieber, an der oben aus dem Diskantverdeck heraussteht und innen an den Schiebern der Registermaschine ansetzt um diese abzuschalten. Viele wollen aber an ihrem Akkordeon nicht herumschneiden denn die Dinger sehen einfach schrecklich aus und wenn Sie das Instrument einmal verkaufen wollen hat es schon ein Loch mehr. Es geht auch schonender mit Trick17 ! Man nimmt eine Nylonsehne oder ein sehr dünnes, etwas steifes nicht zu flexibles Elektronikkabel und führt es an der Diskant Registermaschine unten am letzten Ausschnitt der Registerschiebebleche wo die Schieberstoppblattfeder sitzt durch alle Schieberbleche hindurch, formt eine längliche Schlaufe so daß die Schieber beim Schalten der Register noch genügend Spiel haben, verknotet diese und legt das Kabel unten durch einen geeigneten Ausschnitt am Verdeck oder besser zwischen Klaviatur und Verdeck heraus. Zum besseren Anfassen und Betätigen dieser "Zugschnur" verknotet man noch das Ende. Jetzt müssen Sie zur Registerabschaltung nur noch die Zugschnur nach unten ziehen, damit werden alle Registerschiebebleche miteinander nach unten gestellt, alle Tonlöcher verschlossen und das akustische Instrument ist abgeschaltet. Wenn Sie mit einer Zugschnur nur die Grundreihe abschalten, können Sie bei einem dreichörigen (Doppel) Tremolo das Schwebungstempo verdoppeln, falls das Register auf der Maschine nicht vorhanden ist. Eine schonende und platzsparende Lösung die fast unsichtbar ist. Bei den Bassregistern werden Sie um neue, unprogrammierte Registerschiebebleche nicht herumkommen. Es gibt zwar eine Lösung die mechanisch möglich aber dennoch grenzwertig ist weil erfahrungsgemäß Komponenten mit unsauberer Arbeit und dem falschem Material verpfuscht werden. Außerdem wird mit solchen Informationen allzu gerne Mißbrauch getrieben, deswegen verbietet sich an dieser Stelle eine Empfehlung zum vermeintlich unkomplizierten Gebrauch.
Wie kann ich mir eine Steirische für alle Tonarten aufbauen ? Ganz einfach ! Vorausgesetzt das Instrument hat keine Stimmplatten sonst würden ja immer falsche Noten mitklingen. Bei einer Steirischen kann man die Tonlöcher nicht wie beim Akkordeon über die Registerschieber verschließen, eine Steirische hat ja keine MIDI Abschaltung. Deswegen wird bei Midisystemen die Transponierfunktion für Steirische erst gar nicht programmiert. Wenn Sie mit Ihrer Steirischen in unterschiedlichen Besetzungen mit Saiten (#) und Bläsern (b) spielen, dann brauchen Sie mehrere Harmonikas mit unterschiedlichen Tonarten (und einen großen Geldbeutel...) Mit einer MIDI Steirischen ohne Stimmplatten (reedless Harmonika) können Sie das Problem lösen. Rezept : Man nehme eine ältere Steirische die man mechanisch überarbeitet, reißt alle Stimmstöcke heraus, verschließt alle Tonlöcher von Innen mit einer Sperrholzplatte (Schaumgummiabdeckungen taugen nichts weil Luftverbrauch und die Balgwege zu groß werden) bohrt ein kleines Loch in die Füllung um einen natürlichen Luftverbrauch zu simulieren, dann baut man ein günstiges, gebrauchtes Midi ein und stellt die Transponierfunktion so ein daß man von einer Tonart in die andere direkt umschalten kann, ohne in Halbtonschritten rechnen zu müssen. Wenn Sie jetzt noch mit einer Umschaltfunktion mit der man 2 verschiedene Instrumente programmieren kann (Set1/Set2) eine Harmonika mit Wechsel- und eine mit Mollbässen programmieren, dann haben Sie eine Universal - Steirische die (fast) alle Dur Tonarten und Griffsysteme abdeckt.
Bedienung, Controller, Displays, Selekttaster bohren sägen schrauben schneiden und kleben
Ich spiele ein elektronisches Akkordeon das noch keinen MIDI Standard hat. Kann man ältere Akkordeons auf MIDI Standard nachrüsten ? Die ersten elektronischen Akkordeons wurden aus der Heimorgel Generation entwickelt, damals gab es noch keinen genormten MIDI Standard. Zeitzeugen dieser "Vintage Generation" sind Akkordeonmodelle wie ELKAVOX, FARFISA, EXCELSIOR DIGISYZER, ELEKTRAVOX. Die Instrumente wurden noch mit Schaltkontakten versehen, sind heute alle überholungsbedürftig, und im Vergleich zu aktuellen Expandersounds ist die Klangauswahl sehr begrenzt. Trotzdem gibt es natürlich Liebhaber und Fans die nach "old school" noch gerne mit ihren "rare vintage youngtimer" Akkordeons spielen. Als MIDI und Akkordeonspezialist bieten wir Ihnen Netzteile und spezielle MIDI Convertorboxen zur Adaptierung von älteren elektronischen Akkordeons auf den modernen GM MIDI Standard an, und dabei bleiben alle Funktionen der Schalter am Instrument erhalten ! Ich habe ein Uralt - MIDI mit mechanischen Federkontakten, beim Spielen gibt es Doppelanschläge und Tonaussetzer, das Midi würde mir aber reichen wenns gut läuft, wie kann ich das reparieren ?
Die ersten Midis hatten noch mechanische Schaltkontakte in Form von kleinen
Stahlfedern, spiralförmig gewickelten Federn und Reedkontakten
(Magnet Schaltzungen im Glasröhrchen), danach kam die MIDI Generation
der mit Magnet berührungslos
schaltenden Hallsensoren. Tonaussetzer und Doppelanschläge kommen von
Kontaktverschmutzung durch Umwelteinflüsse.
Akkordeonrecycling - Reedless Umbau - Selbstspielende Steirische
Ich habe eine alte Steirische (Akkordeon). Aber die steht nur rum und zum Wegwerfen ist sie mir zu schade. Was kann ich damit noch machen ? Einiges ! Alte Steirische / Akkordeons sind oft zu teuer zum Stimmen, verrostete Stimmen, verschimmelter Balg, korrodierte Mechaniken u.s.w... Und gerade dann wenn man ein gutes Instrument gewohnt ist will man mit der alten Schrotflinte auch nicht mehr spielen. Und dann gibts ja noch den Ofen - der nächste Winter kommt bestimmt. Aber Halt - Hier sind ein paar Umbauvorschläge was man mit etwas handwerklichem Geschick aus einem alten Akkordeon oder einer Steirischen noch herauszaubern kann.
Selbstspielende Steirische - Selbstspielendes Akkordeon Mit so einer Steirischen kann auch jeder Nicht - Musiker Stimmung in die Runde bringen. Auch gut für Comedy und Bühnen Show Auftritte. Aus einer alten Steirischen (Akkordeon, Club Harmonika ..) kann sich das jeder leicht selbst aufbauen und spart dabei immerhin ein paar tausend Euro gegenüber einem fertigen Instrument. Mehrwege Hifi Autoradio Lautsprecher mit Hochton Mittel- und Basslautsprecher einbauen, Audio Verstärker mit Endstufe (Power Amplifier gibts als Bausatz oder Hybridverstärker) einbauen und als Audio Eingang eine 3,5mm Stereo Klinkenbuchse am Gehäuse herauslegen. Über diese kann man dann per Audiokabel einen MP3 Player oder gleich das Smartphone anschließen um Musik abzuspielen. Mit einem Bluetooth Empfänger sogar drahtlos. Oder an der Rückseite gleich einen kompletten Autoradio mit Bluetooth Eingang einbauen. Stromversorgung über eingebauten Akku mit Ladebuchse fürs Netzteil. Den Audioausgang herauslegen zum Anschluß einer externen Stereoanlage. Man kann mit Mikrotastern auch die Bedienfunktionen des MP3 Players oder Autoradios auf die Diskant- oder Bassknöpfe legen und Knöpfe als Lautstärkeregler und Klangregler umbauen. Im Internet findet man viele Umbau Beispiele und Ideen wenn man nach "selbstspielende Steirische Harmonika" sucht. Ideal auch als Musik Jukebox und Blickfang in urigen Kneipen und Almhütten.
Reedless Akkordeon Ohne Stimmplatten nur mit MIDI. Auch Schweineorgel genannt. Viele bauen dafür ihr altes Instrument mit verrosteten Stimmplatten und bröseligem Wachs um. Zum Spielen mit Midisound nur für ein paar Tanzrunden, oder im Wechsel mit dem Keyboard oder einfach nur als Not - Reserveakkordeon wenn beim Auftritt mal was kaputtgeht. Alle Stimmstöcke ausbauen und ein MIDI System einbauen. Mit etwas Geschick und technischen know-how kann man die unnötigen Innereien aus dem alten Akkordeon ausschlachten und viel Gewicht einsparen. Auch die älteren Elektronikakkordeons wie "Electravox" oder defekte Midiakkordeons taugen dazu. Man baut die alte Elektronik aus (sogenanntes "Entorgeln") und ein modernes Midi ein. Die Löcher im Grill verschließt man mit Lautsprechergitter. Die Tonklappen im Diskant und Bass verschließt man von innen komplett mit zwei Sperrholzplatten damit das Instrument auch dicht ist. Für den notwendigen Luftverbrauch bohrt man ein kleines Loch, mit einem Ventil kann man den auch einstellbar machen, Zischgeräusche mit Filz dämpfen. Diesen minimalen Luftverbrauch braucht man für ein annähernd natürliches Spielgefühl mit Balgführung und Tonbildung, besonders wenn man mit Balgdynamik spielt und natürlich bei wechseltönigen Instrumenten wie zum Balgwechsel bei der Steirischen. Die Tastatur wird mit megakurzem Tastenhub getunt und auf Formel 1 Niveau tiefergelegt. Zum kabellosen Betrieb schließt man einen gebrauchten Midi Funk an. Akkordeonersatzteile und Werkzeug gibts auf über 50 Seiten mit technischen Tips und Tricks im HAtools Katalog
Elektronische Steirische - Reedless mit Lautsprecher Wenn man die obigen beiden Umbauvarianten miteinander verknüpft und das Midi noch mit einem internen Soundmodul ausrüstet erhält man ein rein elektronisches Musikinstrument mit Akkubetrieb. Also eine Steirische ohne Stimmplatten, mit Midisystem, Soundmodul, Akku, eingebautem Verstärker und Hifi Stereo Lautsprechern.
Showakkordeon Soll es ein MIDI Showakkordeon für die Bühne mit persönlicher Note sein kann man auch Blink - Leutdioden als Blickfang einbauen oder einen PC Lüfter ansteuern. Bei alten Elektronikakkordeons sollte man die bestehenden Schalter an den Registerdrückern beibehalten und weiterverwenden um die neuen Effekte zu steuern. Beim traditionellen Akkordeon baut man zum Reedless MIDI Umbau einen Mikrotaster als Select Taster an einen Bassregisterdrücker. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Theoretisch können Sie auch noch einen Piezopiepser, eine Kojaksirene, einen Aktenvernichter oder Hamsterkäfig einbauen. Nur für die Nebelmaschine ist vielleicht doch etwas wenig Platz. Also dann - Viel Spaß beim Tüfteln !
!!! ACHTUNG - Stromversorgung !!! Die Erfahrung zeigt leider daß von Nicht - Elektronikern gefährlicher Pfusch zusammengeschaltet wird ! ACHTUNG : Wenn im Instrument ein Akku eingebaut ist und gleichzeitig von außen für den Netzbetrieb ein Steckernetzteil angeschlossen wird ist das eine "Parallelschaltung von Spannungsquellen" ! Es fließen zwangsläufig Ausgleichsströme in die Spannungsquelle mit geringerer Spannung. Das kann zu Überhitzung und Brandgefahr führen ! Wenn es das Netzteil zerrissen hat dann wissen Sie jetzt warum. Beim Betrieb mit externer Spannungsquelle muß der eingebaute Akku unbedingt von der Elektronik getrennt werden und umgekehrt ! Und beim Anschluß eines Ladegerätes darf die höhere Ladespannung nicht an die MIDI Elektronik gelangen (Impulsladung!). Ein manueller Schalter ist dafür NICHT zulässig denn bei Fehlbedienung besteht Brandgefahr ! Für alle die es nicht wissen : Bei elektronischen Geräten dürfen versehentliche Bedienungsfehler nicht zu gefährlichen Situationen, Brandgefahr oder Zerstörung führen und müssen unter allen Umständen schaltungstechnisch abgesichert sein !!! Man kann alternativ an beiden Spannungsquellen je eine Diode in Flußrichtung des Betriebsstroms schalten um Ausgleichsströme beidseitig abzublocken. Dann brauchen Sie aber eine extra Lade(schalt)buchse für den Akku, aber bitte mit unverwechselbaren Stecker. Natürlich keine Bleisäureakkus verwenden sondern moderne NiCd, NIMH oder Lion Typen mit dem passenden Ladegerät ! Und vergessen Sie die Sicherungen nicht ! Im Zweifelsfall "Finger weg" - fragen Sie einen qualifizierten Elektroniker !
!!! ACHTUNG " NEFF STEIRISCHE " !!! Ein typisches Paradebeispiel für die obige Darstellung ist die " NEFF STEIRISCHE " MIDI Harmonika mit eingebauten Lautsprechern, Verstärker, Akku, Tonabnehmer und Limex MPR3. Diese Steirischen wurden unter Verwendung eines Ansmann Ladegeräts mit Akkupaket, und einen 40W Power Amplifier "Kemo M034" mit Autolautsprechern in vielfältiger Ausführung.. nachträglich.. umgebaut ... . Um es kurz zu machen : Alle NEFF Steirischen die bisher in unserer Werkstatt ankamen mußten nachgebessert, überarbeitet, optimiert, Midiwerkstatt Einbau- und Umbaufehler korrigiert und die Bastelelektronik schaltungstechnisch überarbeitet werden damit ein sicherer, gefahrloser Betrieb überhaupt möglich ist. 1.) Die Sicherung sitzt schaltungstechnisch an der falschen Stelle und schützt nicht das MIDI sondern den Akku, bei Überspannung eines defekten Ladegeräts brennt das MIDI ab. 2.) Bei ausgeschalteter Harmonika und angeschlossenen Limex Steckernetzteil fließt Strom vom Stabi Ausgang in den Eingang zurück und versorgt über den Stabi IC "RÜCKWÄRTS" den NF Verstärker so daß das Netzteil bei hoher Lautstärke überlastet wird. 3.) Bei Akkubetrieb mit versehentlich angesteckten Limex Netzteil entsteht eine unzulässige Parallelschaltung zweier Spannungsquellen mit Ausgleichsstrom und Überhitzungsgefahr (die Versicherung wird sich freuen). Versehentliche Bedienungsfehler die zu gefährlichen Betriebssituationen führen sind hier schaltungstechnisch NICHT abgesichert ! 4.) Bei Umbauten in denen kein LM7809 Stabi IC verschaltet ist knallt der Akku das Steckernetzteil voll. 5.) Abgesehen davon daß die Kisten wie eine Lautsprecherbox mit Dämmwolle vollgestopft sind und grottenschlecht klingen hört man obendrein noch satte MIDI Störimpulse und kräftiges Rauschen, und über die technische Ausführung will ich erst gar nicht ... (Hilfe ich kann nicht mehr) .. Falls Sie eine Steirische Gurke billig ersteigert haben können Sie den Rückbau auf eine "normale" Steiriche vergessen dazu ist zuviel herausgeschnitten, aber wir können helfen, nicht nur mit der Bedienungsanleitung, um zu retten was vielleicht noch zu retten ist ... Oder der nächste Winter kommt bestimmt....
CPU Programmierung, Softwarefreischaltung und andere Geheimnisse
CPU kaputt = MIDI kaputt ? Ganz klar nein ! Die Frage ist doch zunächst in welchen Zeitabständen der Hersteller seine MIDI Produktgenerationen wechselt, und wie lange man ältere CPU´s bei den Einbauwerkstätten als Ersatzteil überhaupt noch nachkaufen kann (und vor allem programmiert bekommt...). Die Reparaturbereitschaft beschränkt sich ja bekanntlich, abhängig vom Hersteller, bei vielen auf (allerhöchstens) die letzte Modellgeneration. Versuchen Sie doch mal eine MIDI Werkstatt zu finden die Ihnen eine funktionsgeprüfte, gebrauchte CPU OHNE PROGRAMMIERUNG als Ersatzteil verkauft. Bei fast allen ist der softwareseitige Zugriff auf die CPU für den Musiker eingeschränkt und auf die Programmierung von Sound, Patches und sonst noch ein paar Funktionen begrenzt. Man will ja nicht daß eine gebrauchte CPU plötzlich in ein neues Akkordeon hineinwandert. Deswegen gibt es verschiedene Zugriffsbegrenzungen und Verriegelungsmaßnahmen. Manch kostspielige "Upgrades" beschränken sich unter Beibehaltung des Kabelsatzes und der Sensorplatinen nur auf eine neue CPU mit neuer Software und neuen Gimmicks. Wenn man bedenkt daß bei manchen Midis die Kabelsätze, Sensorplatinen, Controller und Displays sehr ähnlich, identisch und in einigen Fällen sogar untereinander austauschbar sind und diese Komponenten dann von "Hardcore Elektronikern" modellübergreifend auch noch angepaßt, eingebaut und weiterverwendet werden können, ist dies nur zu verständlich. Trotzdem muß bei einer defekten CPU das System nicht gleich komplett herausgerissen und durch das modernste ersetzt werden. Bei manchen "Upgrades" wird einfach die gleiche CPU mit neuer Software und altem Kabelsatz verwendet, so daß ein Umbau nur durch den Austausch von CPU, Anschlußbuchse und falls nötig einer Adaptierung der Sensorplatinen möglich ist. Man kann eine defekte CPU durch eine gleiche Gebrauchte mit Programmierung ersetzen. Das hat den Vorteil, daß man die Bedienung genauso beibehalten kann wie man es gewohnt ist. Wenn Sie Ihre Midikonfiguration, Sounds und Patches neu einstellen müssen, programmieren Sie (mindestens) ein paar Tage bis alles wieder so läuft wie zuvor. Von der Umstellung auf die neue Bedienung ganz zu schweigen... Wenn man upgraden will, kann man oft die Sensorplatinen und Kabel beibehalten, denn diese sind bei den meisten Midis sehr ähnlich, solange der IC HC164 auf den Sensorplatinen sitzt und die Sensortypen (digital oder analog) passen. Eine Totter MIDI CPU paßt z. B. 1:1 an einen Limex Kabelsatz, man muß sie nur richtig anschließen.
Welche CPU ist bei mir eingebaut ?
Wie wird ein MIDI programmiert ? Nach dem Einbau / Umbau eines Midis ist eine Programmierung notwendig um die CPU auf wechseltonig (diatonisch) für die Steirische, oder gleichtönig (chromatisch) für das Akkordeon einzustellen, den Tasten und Knöpfen die richtigen Noten und internen Steuerfunktionen zuzuweisen, die Balgdynamik zu justieren und festzulegen auf welchen MIDI Kanälen gesendet wird. Bei italienischen MIDI Systemen wie MUSICTECH "King Mayor", "Q-Link", "Q Select und "Music Maker" wird die Zuordnung der Sensoren zu den Noten mit Lötbrücken auf den Sensorplatinen und einem Mäuseklavier DIP Schalter auf der CPU vorgenommen, das reicht vollkommen aus, man braucht dazu keinen PC. Bei LIMEX braucht man die zur Midigeneration passende Programmiersoftware, bei älteren Systemen MPR1+2 war noch ein Hardware Programmieradapter nötig, ab MPR3 dann nicht mehr. Beim TOTTER MIDI wird mit der Volume-Seriennummer ein Password Code generiert. Beim BlueLine Midi reicht die offene Software mit Programmieradapter. Will man ein gebrauchtes, ausgebautes MIDI in ein anderes Instrument einbauen oder umbauen muß es nur neu programmiert werden - und schon läufts wieder.
Welche MIDI Software installieren ? Am besten die richtige - falls sie zum Download (überhaupt noch) verfügbar ist und die Funktion nicht nur auf einen einzigen Kunden PC eingeschränkt ist, oder für die Freischaltung ein Passwort benötigt wird. Falls nicht können wir weiterhelfen.
Programmier PCs fertig eingerichtet : Einen Programmier PC für ältere MIDI Systeme einzurichten kann aufwendig und schwierig sein. Denn die erste MIDI Software läuft noch auf Windows 95, damals gab es noch kein USB und keine DVD, nur eine CD mit Floppy Disk und parallele / serielle Schnittstelle. Ob Sie es glauben oder nicht - Einen WIN95 PC heute einzurichten kostet ein paar Tage Zeit ! Neuere MIDI Software läuft auf Windows XP Betriebssystemen. Wir raten ausdrücklich davon ab alte Betriebssysteme auf modernen PCs zu emulieren ! Dazu kommt das unterschätzte Problem mit den Schnittstellenadaptern für den Anschluß des MIDI Programmierkabels, oft stellt man erst nach Tagen genervt fest daß es so nicht funktioniert. Einfacher und schneller geht es einen älteren Windows XP PC nur für die MIDI Programmierung einzurichten. MIDI Programmiersoftware wurde von den Herstellern veröffentlicht und ist kostenfreie Freeware (das Passwort natürlich nicht...) Bei uns bekommen Sie neben fertig eingerichteten MIDI programmier PCs auch noch die ältere MIDI Programmiersoftware die heute nicht mehr im Netz runterzuladen ist, MIDI Bedienungsanleitungen, MIDI Handbücher und MIDI Programmieranleitungen, damit können Sie auch das MIDI eines gebrauchtes Akkordeons / Steirischen wieder zum laufen bringen. Durch jahrzehntelange PIGINI und EXCELSIOR Akkordeon Vertriebserfahrung mit besten Kontakten zu unseren Händlern, Reparaturwerkstätten und MIDI Spezialisten kennen wir selbstverständlich alle MIDI Passwörter und Software Freischaltungstricks und haben sämtliche Programmieradapter und MIDI Software in unserer Werkstatt. Wir bieten fertig eingerichtete MIDI Programier PCs mit installierter und kostenfreier Software, komplett mit dem passenden MIDI Programmieradapter und einer Programmieranleitung zum Verleih oder zum Kauf an. Sagen Sie einfach welches System Sie programmieren möchten.
BlueLine MIDI Programmierung : Die BlueLine MIDI Software ist NICHT passwortgeschützt, alle Programmierfunktionen sind für Musiker freigeschaltet, deswegen ist es bei diesem MIDI am einfachsten ausgebaute und gebrauchte MIDIs umzubauen und weiterzuverwenden.
Programmieren von Limex MPR1 mit dem MPR1 Programmieradapter : Programmiersoftware Midisoft V6.50 1994 - 1998, auf Windows 95 oder 98, angeschlossen über den MPR1 Programmieradapter an eine echte serielle PC RS232 Schnittstelle und mit 6poliger Stiftleiste an die CPU. Programmieren von Limex MPR2 und MIDI 2000 mit dem MPR2 Programmieradapter : Programmiersoftware Midisoft V6.50 1994 - 1998, auf Windows 95 oder 98, angeschlossen über serielles Programmierkabel an eine echte serielle PC RS232 Schnittstelle. Es gibt 3 Anschlußmöglichkeiten : 1.) Über 2,5mm Stereo Klinkenstecker links an ein Programmierdisplay. 2.) Über 2,5mm Stereo Klinkenstecker in den Programmieradapter (Dongle) mit serieller Schnittstelle, weiter über ein Bassdurchführungskabel auf die Anschlußbuchse "Diskant" der Mutterplatine. Oder alternativ bei einem Bassmidi an die Anschlußbuchse "Diskant" der Bassmidi-CPU-Aufsatzplatine. 3.) Über 2,5mm Stereo Klinkenstecker in den Programmieradapter mit serieller Schnittstelle, weiter über ein Bassdurchführungskabel auf eine Adapterplatine, von da weiter mit 4poligen Stecker auf den Displayanschluß der Verteilerplatine Diskant. Dem Programmieradapter müssen die 4 Displaysignale +5V, Gnd, SCL, SDA zugeführt werden, an welcher Stelle im Midisystem man die Signale abgreift ist Nebensache. Programmieren von MPR3 - ohne Programmieradapter : Freie Programmiersoftware MPR-3 PC Software, Limex Editor V3.9.2. von 2007 auf Windows XP. Die Software kann man (momentan noch) auf der Webseite des Herstellers herunterladen. Angeschlossen am PC über USB 2.0 Kabel A Stecker auf Mini B Stecker am neueren MPR3 Display mit Kartenfach und linksseitiger USB Mini B Buchse. Man kann das MPR3 aber auch mit der gleichen Software, angeschlossen über das serielle Limex Programmierkabel an der seriellen RS232 Schnittstelle am PC und am älteren Programmierdisplay mit linksseitiger 2,5mm Klinkenbuchse programmieren. Was "Uneingeweihte" nicht wissen : Eine spezielle Programmiersoftware oder ein Programmieradapter ist beim MPR3 überhaupt nicht nötig ! Die freie Software hat für Anwender und Musiker lediglich einen eingeschränkten, begrenzten Funktionsumfang. Zum Programmieren von Sensoren, Noten, MIDI Kanälen, zur Einstellung der Mikrofonvariante und der Signalbelegung der 3 Audio Klinkenstecker, zur Nachrüstung von Alpinmaster und Soundmodulen und vielen weiteren gesperrten Funktionen läßt sie sich ganz einfach mittels Passwort auf den tieferen Programmiermodus mit vollen Funktionsumfang, für Hardcore-Elektroniker, Midi Spezialisten, Hobby Einbauer, Midi Profis, Fachwerkstätten und natürlich - zuallererst für die Einbauwerkstätten - freischalten. Wenn unter "Datei" das Menü "Neu" erscheint ist die Software freigeschaltet, bei der gesperrten Software erscheint das Menü "Neu" nicht. Programmieren von MPR4 - ohne Programmieradapter : Das MPR4 wird mit dem USB 2.0 Kabel A Stecker auf Mini B Stecker an der Mini B USB Buchse im Selekttastergehäuse programmiert. Mit der freien Programmiersoftware MPR4 PC Program, Limex Midi programming Software V4.2.18. von 2013. Die Software wurde auf der Webseite des Herstellers als Download veröffentlicht, mittlerweile ist der Download aber eingestellt. Für das MPR4 ist eine spezielle Programmiersoftware ebenfalls nicht nötig ! Zum Entfernen der Verriegelung und Freischaltung auf den tieferen Programmiermodus mit vollem Funktionsumfang einfach im Menü Extras auf "Passwort" klicken. Wenn unter "Datei" das Menü "Neu" erscheint ist die Software freigeschaltet, bei der gesperrten Software erscheint das Menü "Neu" nicht. Programmieren von MPRX - ohne Programmieradapter : Die MPRX Software V4.2.22 steht (derzeit noch) nicht als Download zur Verfügung und kann auf dem Kunden PC nur in den Einbauwerkstätten installiert werden. Die Installation ist auch etwas komplizierter als bei der MPR4 Vorgängerversion. Nach der MPRX Installation müssen einige Dateien mit Archivdateien überschrieben werden, im Menü "Optionen" muß zur MPR4 Programmierung die Geschwindigkeit 9700 Baud und zur MPRX Programmierung 11500 Baud eingestellt werden und im Menü "Extras" ist das Passwort durch Sternchen ***** unsichtbar gemacht. MIDI Programmiersoftware freischalten : Die mancherorts mit erhobenem Zeigefinger vollmundig verkündete Behauptung es würde eine extra geschützte Programmiersoftware nur für die Einbauwerkstätten geben welche an Musiker nicht herausgeben werden darf, weil das Midi nur in der Einbauwerkstatt programmiert werden darf stimmt definitiv NICHT ! Tatsache ist : Der Musiker hat die gleiche vom Hersteller veröffentlichte freie Software wie die Einbauwerkstätten. Er hat eben nur das Passwort nicht ! Natürlich existieren verschiedene Verriegelungen, bei älteren Systemen noch mit Hardware Dongle (Programmieradapter) bei neueren meist nur mit Passwortschutz. Beim BlueLine Midi und HDS Midi reicht die Software mit Programmieradapter. Beim TOTTER MIDI wird mit der Volume-Seriennummer der Festplatte ein Password Code generiert der dann in eine Datei des Programms eingefügt werden muß um die Software zu aktivieren. Dann läuft die Software - aber eben nur auf diesem einen PC. Wechselt man den PC ist das Programm weg und muß mit neuer Volume-Seriennummer und Password Code installiert werden. Das gleiche gilt für personalisierte MIDI Softwareinstallationen auf dem Kunden PC mit maskierten (unkenntlich gemachten) Passwort. Fazit : Mit dem richtigen Passwort kann heute (rein theoretisch) jeder sein MPR3, MPR4, MPRX aus einem alten Akkordeon ausbauen, in sein neues Akkordeon einbauen, komplett selbst programmieren und weiterverwenden. Und in ein paar Jahren wird die heute noch als state-of-the-art vorgestellte "Neueste MIDI Generation" wieder ausgebaut und landet beim nächsten Modellwechsel im Karton - und dort wird sie nicht lange bleiben ! Totgeglaubte leben länger, und schon bald wachsen über den frisch versenkten Sarg neue Triebe und die Spezialisten, Tüftler, MIDI Refurbisher und Hardcore Elektroniker verwirklichen ihre do-it-yourself Projekte. Nie war Midi Einbau / Umbau / Nachrüstung so einfach wie heute. Passwort mit Sternchen sichtbar machen : Bei mancher MIDI Software sind Zeichen bei der Passwort Eingabe durch Sternchen ***** unsichtbar gemacht. Das dient der Sicherheit und schützt Programme und Accounts vor unerlaubten Fremdzugriff. Wenn Sie allerdings ein Passwort vergessen haben, ein langes Passwort bei der Eingabe mitlesen wollen, beim Öffnen von Midi Presets den Zettel für das Kennwort verlegt haben oder eine Software die auf Ihrem PC installiert wurde auch auf einen anderen PC installieren wollen und dazu das mit Sternchen maskierte Passwort brauchen, gibt es Programme um das Passwort sichtbar zu machen. Hinweis : Die Anwendung von Programmen wie z.B. WinDietrich zum Anzeigen versteckter Passwörter ist seit Inkrafttreten des sogenannten "Hackerparagraphen" nicht zulässig. TOTTER MIDI Softwareaktivierung mit Volume-Seriennummer : Eine Maßnahme MIDI Software für Einbauwerkstätten freizuschalten, so daß sie nur auf einem einzigen PC läuft ist die Softwareaktivierung mit "Volume-Seriennummer". Um zum Beispiel die Totter MIDI Software Version 6.0 für TM3 + TM4 auf Ihrem PC zu installieren muß lediglich die Volume-Seriennummer der Festplatte C: ausgelesen werden, über eine mathematische Funktion wird dann aus einer hexadezimalen Zahl ein Code generiert, dieser Code wird dann einfach in die Datei Totter MIDI.ini eingefügt und die Datei abgespeichert, damit ist die Software freigeschaltet und läuft. Wie wird die Volume-Seriennummer augeslesen ?
Die Volume-Seriennummer ist eine eindeutige hexadezimale Zahl die einem
Laufwerk bei der Erstellung des Dateisystems während des
Formatierungsvorgangs zugewiesen wird.
Die Volume-Seriennummer wird vom System
automatisch mit einer komplexen Kombination aus Jahr, Stunde, Monat und
Sekunde erstellt.
Die
Volume-Seriennummer eines Laufwerks ist NICHT die vom Laufwerkhersteller
zugewiesene Seriennummer der Festplatte !
Die
Volume-Seriennummer
wird während
der Formatierung generiert und ändert sich bei jeder neuen
Formatierung des Laufwerks.
Zum Auslesen
der
Volume-Seriennummer eines Laufwerks
in die Eingabeaufforderung den Befehl "vol"
PC zum Programmieren älterer LIMEX Midisysteme einrichten : Die Programmiersoftware Midisoft V6.50 1994 - 1998 zum Programmieren von Limex Midi Professional 1, Limex Midi Professional 2 und Limex Midi 2000, wurde 1994 als Midisoft Programmierkit, mit seriellem Programmierkabel, einem Hardware Programmieradapter (Dongle) und Adaptersteckern für verschiedene Ansteckpunkte im Midisystem eingesetzt. Die Software läuft nur auf einer echten MS DOS Ebene mit 32Bit Betriebssystemen, sie kann auf 64Bit Systemen nicht ausgeführt werden und funktioniert nur mit den Betriebssystemen Windows 95 und Windows 98. Auf Windows XP läuft sie bereits nicht mehr da XP keine echte DOS Ebene hat. Man kann sich einen älteren PC für die Programmierung von Limex Midi Systemen mit Windows 98 einrichten. Systemanforderungen : PC Generation, Motherboard, Prozessor und Softwaregenerationen müssen zusammenpassen, falls Prozessor, Motherboard zu modern und das Betriebssystem zu alt ist, oder umgekehrt, gibt es bei der Installation Fehlermeldungen, Hänger und Systemabstürze. Der PC braucht eine serielle Schnittstelle zum Anschluß des seriellen Limex Programmieradapters, für die Programmierung des Limex Midi Professional 1, Limex Midi Professional 2 und Limex Midi 2000. Zur Installation von Windows braucht der PC ein 3,5 Zoll Floppy Diskettenlaufwerk und ein CD Laufwerk. Man geht dabei ganz nach "old school" vor : Die Windows Installations CD und die Windows 3,5´ Floppy Installationsdiskette einlegen, das Setup starten und den Installationsanweisungen des Betriebssystems folgen. ACHTUNG : Der zeitliche Aufwand einen alten PC einzurichten ist nicht zu unterschätzen ! Da muß sehr oft neu gestartet werden und das dauert ! Eine 30GB Platte mit WIN98 zu formatieren kostet bereits viele Stunden ! Trotzdem kann es sein, daß Sie nach einem Tag Installationsarbeit feststellen, daß das Betriebssystem oder die Software auf diesem PC nicht lauffähig ist oder abstürzt. Es gibt keine Softwareupdates, es läuft nur Software der damaligen Generation und sie bringen auch keinen Virenscanner drauf. Das wollen Sie jetzt bestimmt nicht hören - Aber : Rechnen Sie mit MINDESTENS 2 Tagen Arbeitszeit bis alles richtig läuft ! Wenn es dann läuft ! Wer sich das ersparen will der kann nach seinem MIDI Einbau (Vorinstallation) bei uns zur abschließenden Programmierung vorbeikommen. MPR1, MPR2, MIDI 2000 mit der Programmiersoftware Midisoft V6.50 1994 - 1998 programmieren : Eine ausführliche Programmieranleitung ist im Handbuch "MIDI - SOFT Programmieranleitung Version 6.x Handbuch 1994". Die Vorgehensweise in Kürze : Zum Programmieren das serielle Limex Programmierkabel am 9 poligen, seriellen COM1 oder COM2 Anschluß des PCs anschließen. Bei Limex Midi Professional 1 muß der PC Anschluß von 9polig auf 25polig adaptiert werden, dann den 25poligen Limex Midi Professional 1 Programmieradapter aufstecken und diesen mit der MPR1 CPU verbinden. Beim Limex Midi Professional 2 und Midi 2000 wird das Programmierkabel direkt an den 9poligen, seriellen PC Stecker angeschlossen und der 2,5mm Klinkenstecker entweder über einen Programmier Zwischenadapter mit der CPU verbunden oder der 2,5mm Klinkenstecker links ins Programmierdisplay gesteckt. Die älteren Limex Displays ohne Speicherkartenfach haben linksseitig eine 2,5mm Klinkenbuchse für das serielle Programmierkabel. Dieser Anschluß ist bei den "normalen Displays" zwar vorhanden, aber elektronisch nicht belegt. Nur bei einem speziellen "Pogrammierdisplay" kann über diesen Anschluß programmiert werden. Über das "normale" Display geht es nicht. Achtung - beide Displays sehen gleich aus ! Über das Menü > Auswahl > Tastenstatus > können Sie die Funktion der Hallsensoren als Öffner- oder Schließerkontakte einstellen. Über > Auswahl > Basstasten > oder > Diskanttasten > können Sie zuordnen welcher Sensor welche Note bringen soll. Und über > Auswahl > die Midi Kanäle, Programmnummern (Program Changes), verschiedene Dynamikkurven für den Balgdrucksensor und die Transponiertabelle einstellen. Serielles Limex Programmierkabel für MPR2 + MPR3 selbst anfertigen : Der PC muß eine serielle RS232 Schnittstelle COM1 oder COM2 (einen 9-poligen, mannlichen D-Sub-Stecker) haben. Der Programmieradapter hat eine eine 9-polige, weibliche D-Sub-Buchse die auf einen 2,5mm Stereo Klinkenstecker, 3polig, mit Masse, Mittelring und Spitze, verkabelt ist. Verkabelt werden die Stecker mit einem 2polig abgeschirmten Kabel (mit Massestrumpf) wie folgt : Masse des Klinkensteckers auf Pin 5 (GND), Mittelring des Klinkensteckers auf Pin 2 (TX/TXD/TD transmit data) und Spitze (Tip) des Klinkensteckers auf Pin 3 (RxD/RX/RD recieve data) des 9poligen, weiblichen D-Sub Steckers.
Reparaturtips + Selbsthilfe für Musiker und Elektroniker
WICHTIG : Bitte haben Sie Verständnis, daß wir aufgrund der Komplexität von MIDI Systemen weder telefonisch noch per Email NICHT in der Lage sind detaillierte Fehlersuchanleitungen zu geben ohne das Instrument in unserer Werkstatt gesehen zu haben. Reparaturtermine nur telefonisch.
BITTE BEACHTEN SIE : WIR VERSENDEN KEINE ERSATZTEILE ZUM AUSPROBIEREN ! Bei elektronischen Komponenten ist Rücknahme und Umtausch ausdrücklich ausgeschlossen ! Falls Sie bei der Fehlersuche mit unseren Tips nicht weiterkommen stimmen Sie einen Reparaturtermin in unserer Werkstatt ab. Termin für Midi und Akkordeonreparaturen nur telefonisch.
ACHTUNG WICHTIGER HINWEIS ! Schaltung, Verdrahtung, Programmierung, Umbau und Anpassung von Midi, Mikro und Elektronikkomponenten führen Sie in eigener Verantwortung durch. Diese Arbeiten sollten nur von fachkompetenten Spezialisten und Elektronikern mit entsprechenden Kentnissen und Fertigkeiten, idealerweise einer qualifizierten Ausbildung in "Grundlagen der Elektronik", vorgenommen werden ! Wir haften nicht für mögliche Schäden, die durch unsachgemäße Umsetzung, technische Veränderung oder fehlerhafte Anwendung unserer Komponenten, Hinweise und Informationen entstehen. Für Verletzungen und Schäden die aus nicht fachgerechtem Einbau, zweckentfremdeter Anwendung bzw. Zuwiderhandlungen gegen die gültigen Sicherheitsvorschriften resultieren übernehmen wir keine Haftung und Gewährleistung. Ansprüche jeglicher Art wegen Schäden aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung sind ausgeschlossen. Sicherheitseinrichtungen müssen immer frei erreichbar bereitgehalten und regelmäßig geprüft werden. Es sind die gültigen Sicherheits- Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften zu beachten und einzuhalten. Wie macht man richtige Fehlersuche ? Die bessere Frage ist wohl : Wie SOLLTE Fehlersuche richtig gemacht werden ? Zur Einordnung und Klarstellung : Als FEHLERSUCHE bezeichnet man umgangssprachlich LOGISCHE FEHLERSUCHE oder auch SYSTEMATISCHE FEHLERSUCHE ! Eine Vorgehensweise die im Zeitalter von hochintegrierten Hybridbaugruppen und Black Box Komponenten von sogenannten (entschuldigen Sie) "Fehlerspeicher-Auslese-Reparateuren", "App - Technikern", "Software Reparateuren" und "Black-Box-Auswechslern" zunehmend als antiquiert dargestellt wird - heute muß halt alles schnell gehen. Logische und systematische Fehlersuche können Sie nur von Technikern mit fundierter Ausbildung, Fachwissen und Praxiserfahrung in der Elektronik erwarten ! Die angelernten Austausch-Techniker die irgendwann nicht mehr weiter wissen und Ihnen dann Neuteile vorschlagen kennen Sie ja schon... Der Fehlerspeicher sagt ihnen zwar was gerade nicht funktioniert, aber die Fehlerbehebung zeigt er nicht an. Warum der absichtlich provokative Hinweis an dieser Stelle ? Weil die jahrzehntelange Erfahrung aus unzähligen Gesprächen mit unseren MIDI Kunden zeigt, daß er genau hier richtig platziert ist ! Also : Falls Sie den Eindruck haben daß bei einem Defekt an Ihrem MIDI, Mikrosystem oder Funk keine systematische Fehlersuche betrieben wurde und Sie oberflächliche Aussagen hören die auf nicht nachvollziehbaren Vermutungen und undurchsichtigen Zusammenhängen basieren, sollten Sie hellhörig werden. Noch einmal klipp und klar : Ein Fehler ist erst dann gefunden wenn er REPRODUZIERBAR nachgewiesen werden kann. Im Klartext : Das defekte Bauteil (die Baugruppe) wurde von einem Fachmann eindeutig identifiziert, so daß beim Einsetzen eines neuen Bauteils das System funktioniert und beim wiedereinsetzen des defekten Bauteils der Fehler REPRODUZIERBAR WIEDERHERGESTELLT und somit NACHGEWIESEN werden kann. Unter Elektronikern gilt der Satz : "Wer Mist mißt mißt Mist" ! Was bedeutet daß es eben nicht reicht nur zu Messen, man muß Messergebnisse eben auch richtig interpretieren können. Defekte Bauteile gehören dem Kunden denn die hat er ja bezahlt. Ein weiterer Beweis für ehrliche MIDI Fehlersuche ist die uneingeschränkte Bereitschaft defekte Bauteile dem Kunden unaufgefordert vorzuzeigen und mitzugeben. Im Zweifelsfall fragen Sie ruhig nach und hören sich sehr genau die Antwort an. Alles andere ist Verschleierungstaktik zum Ziel des Neuverkaufs. Um den Privatmarkt von Gebrauchtteilen zu säubern wird natürlich die CPU zu gerne einbehalten, denn ohne die ist jeder ausgebaute MIDI Kit wertlos... Bei meinem Limex Midi kommt am "Midi Out" Stecker kein Signal heraus, mein Expander zeigt auch kein Midi Eingangssignal an. Ist die CPU defekt ? Eher nicht, viel wahrscheinlicher ist das "Limex Adapterkabel Midi und Mikro" umgangssprachlich das "Peitschenkabel" defekt. Selbst wenn das Midi im Instrument funktioniert kann das Midi Ausgangssignal noch durch ein defektes Peitschenkabel unterbrochen werden. Fehlersuche durch Auswechseln. Kann man das Limex Peitschenkabel reparieren ? Ja. Zumindest wenn Sie schon mal einen Lötkolben in der Hand gehalten haben und nicht gerade zu den Grobmotorikern gehören. Aber sonst würden Sie ja auch keine Steirische (Akkordeon) spielen. Aber Spaß beiseite. Das "Limex Adapterkabel Midi und Mikro" umgangssprachlich auch "Peitschenkabel" oder "Kabelpeitsche" ist ein aus handelsüblichen Elektronikbauteilen aufgebauter Adapter. Vom Akkordeon verzweigt es auf den Netzteilstecker, einen Hohlstecker mit Außendurchmesser = 5,5mm und Innendurchmesser = 2,1 mm. Auf drei 6,3mm Klinkenstecker zur Auskopplung der Audiosignale und auf den MIDI OUT Stecker. Die häufigsten Fehler sind Aderbrüche, auch Nicht-Elektroniker können da mit gesundem Menschenverstand nicht viel falsch machen. Einige Stecker sind zwar vergossen aber das macht nichts denn die Stecker sind handelsübliche Bauteile, man kann das Kabel hinter der Bruchstelle durch kürzen retten und einen neuen Stecker anlöten oder man ersetzt das Kabel. Einen verschweißten Stecker zwickt man ab und lötet einen Neuen an. Die genaue Pinbelegung der LIMEX Akkordeon Anschlußbuchse finden Sie auf dieser Webseite. Also - bis hierher schaffts eigentlich Jeder. Wenn aber die Platine im MIDI OUT Stecker defekt ist wirds schwierig, dann sind die Meisten mit der Selbsthilfe am Ende und müssen ein neues Peitschenkabel kaufen. Das von der CPU ausgekoppelte Midi Signal wird über den Akkordeon Ausgangsstecker, das Anschlußkabel und das Peitschenkabel in den Midi Out Stecker geführt. Im Steckergehäuse sitzt eine Elektronikplatine die das CPU Midisignal in das Signal der Midi Schnittstelle konvertiert. Bei den neueren Peitschenkabeln ist der Midistecker vergossen, bei älteren Peitschenkabeln kann man den Midistecker öffnen und die Platine reparieren. Für kompetente Elektroniker ist es also recht einfach ein Peitschenkabel selbst herzustellen, man braucht nur den Schaltplan und die richtigen Bauteile, aber "Zwischen Wissen und Können liegt ja bekanntlich der Grand Canyon" Ich möchte mein MIDI Instrument bei Ihnen reparieren lassen, wie hoch sind die Kosten ? Ich kann die Kosten erst einschätzen wenn ich das Instrument in meiner Werkstatt habe und eine Fehlersuche durchführen kann. Dazu kommen Sie am besten zu mir um alles weitere vor Ort zu besprechen, Sie können mir das Instrument auch nach vorheriger telefonischer Absprache zusenden. Kein Midi Ton bei Tastendruck > prüfen ob Diskant und Bass nicht ausgeschaltet sind und das Midi nicht auf "Midi off" steht. Balgdynamik ausschalten. Midikanäle und Expandereinstellung prüfen. Netzteil und Anschlußkabel prüfen. Magnete prüfen, evtl sind Magnete abgesprungen oder gebrochen. Kein Ton, oder Töne kommen unkontrolliert bei MPR3 MIDI mit Analogsensoren > Einen Sensorabgleich durchführen. Kein MIDI Ausgangssignal beim MPR3 > Die CPU ist evtl. auf "MIDI Intern" eingestellt und erwartet den Anschluß eines internen Soundmoduls. > MPR3 Programmiersoftware V3.9.0 starten > MIDI > Daten laden > Ok > Auslesen der Gerätedaten > Gerät > Geräteoptinonen > Diverses > MIDI > unten rechts MIDI auf "Extern" einstellen > MIDI > Daten schreiben > Ok > Schreiben > Netzteil abstecken > Netzteil anstecken > Das Midisignal wird jetzt "Extern" am Midi Out Stecker des Peitschenkabels ausgegeben. Die Sensoren werden in der MPR3 Programmiersoftware unter "Tastenstatus" nicht oder nicht vollständig angezeigt, ist die CPU oder Sensoren kaputt ? Wahrscheinlich nicht ! Einen vollen Tastenabgleich durchführen : Midi einschalten und während der 2 Sekunden in der die Versionsnummer im Display erscheint 3 x die Select Taste drücken > Im Display erscheint "ADJ KEY" und KEY blinkt > Selecttaste loslassen > Alle Bass und Diskanttasten der Reihe nach einzeln drücken oder bei einem ausgebauten Midi die Sensoren mit einem Testmagneten ansprechen, dabei werden die Sensoren neu eingelesen und neu justiert > Selecttaste kurz drücken um den KEY ADJUST Modus zu beenden. Jetzt werden die Sensoren erkannt und richtig angezeigt. Kein Ton, oder Töne kommen unkontrolliert bei MIDI mit Digitalsensoren > Bei Tonhängern die Sensorabstände justieren. Kein Midi Ton > Die 5 Sensorplatinenanschlüsse sind bei Limex u.v.a. in Reihenfolge : +5V, Clock, Reset, Data, Ground (Abschirmung/Masse/Minuspol). Wenn kein Ton kommt, zuerst mit dem Voltmeter die Versorgungsspannung +5VDC an der Sensorplatine prüfen. Dann mit dem Oszilloskop prüfen ob die Rechtecksignale Clock und Data an der CPU, den Sensorplatinen, Controller und am Display vorhanden sind. Falls nicht ist der Datenbus blockiert, dann funktioniert das gesamte System nicht. Durch abstecken der einzelnen Baugruppen, Sensorplatinen, Display und Controller kann man die defekte Baugruppe ausfindig machen. Es kommen falsche MIDI Akkorde die es beim Akkordeon überhaupt nicht gibt, beim drücken des C-Dur Akkordes wird im angeschlossenen MIDI Expander Cm9b5 angezeigt. Muß das MIDI neu programmiert werden ? NEIN. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind von den Akkordsensoren Magnete verrutscht oder abgesprungen und hängen in der Mechanik, Magnetadapter sind gelockert oder Sensoren verbogen > Instrument aufs "Gesicht" legen, Bassmechanikdeckel abnehmen, umlegen und mit einer kleinen Leimklemme am Handriemen fixieren, das Anschlußkabel anstecken. ACHTUNG : Nicht gleich an den Sensoren herumbiegen !!! Zuerst genau prüfen ob alle Sensoren korrekt mit Magneten angesteuert werden, alle Magnete und die Mechanik genau prüfen ! Die Fehlersuche bei den Akkorden ist etwas komplexer, denn MIDI Akkorde (Dreiklänge) werden sinngemäß erst dann ausgelöst wenn 3 (beim Septimenakkord 3 oder 4) Akkordsensoren miteinander zusammen betätigt werden. Einzeltöne wie im Diskant zu prüfen funktioniert also bei den Akkorden nicht ! Um die Funktion eines Akkordsensors zu prüfen betätigt man 2 Sensoren mit den Fingern und löst den Dritten zu prüfenden dazu aus. Wenn Magnete und Mechanik in Ordnung sind kann man den Fehler auch anders eingrenzen. Ist nur ein Sensor defekt gibt es eine Gruppe von korrekt funktionierenden Akkorden und eine Gruppe von fehlerhaften Akkorden. Über die Harmonielehre mit Ausschlußverfahren findet man heraus welche gemeinsame Note nicht in der funktionierenden Akkordgruppe aber in der fehlerhaften steckt, der Sensor dieser Akkordnote ist dann fehlerhaft. Bei 2 defekten Sensoren wird es schon viel schwieriger, dann besser die Sensoren mit der MIDI Software am PC prüfen. Beim MPR3 setzen die Sensoren plötzlich aus. Sie haben vermutlich an einer älteren MPR3 CPU die Digitalsensoren erwartet, Analogsensoren angeschlossen. Wechseln Sie die Sensoren in Digitalsensoren, dann sollte es laufen. Nach dem Abschneiden der Diskantsensorplatine beim Einbau kommen falsche Miditöne, die Sensoren sprechen nicht richtig an und es werden Cluster (mehrere Tonpakete gleichzeitig) gespielt, vor dem Abschneiden funktionierte alles, an was kann das liegen ? Natürlich am Abschneiden. Einige Sensorplatinen haben Anschlußpunkte an beiden Enden. Sie haben beim Abschneiden der Platine die Leiterbahn des RESET Signals durchtrennt. Am 5poligen Limex Sensorstecker ist das die mittlere Leitung (beim MPR3 das grüne Kabel) des 5poligen Sensorsteckers. Diese Leitung muß auf PIN1 des ersten HC164 ICs geschaltet sein. Da die Platine vor dem Abschneiden funktioniert hat ist höchstwahrscheinlich die Leiterbahn zum PIN1 des an der Schnittstelle liegenden ICs durchtrennt worden. Löten Sie ein Kabel vom mittleren Sensorsteckerkontakt auf PIN1 des HC164 ICs an der Trennstelle der Platine, dann sollte es laufen.
Das Display funktioniert, aber beim
Drehen der Potis am Controller MC10 wird kein Lautstärkewert angezeigt,
es kommt
kein MIDI Signal > Der Datenbus ist durch eine defekte Baugruppe
blockiert. Alle am zentralen Datenbus der CPU angeschlossenen
Baugruppen, Display, Controller, Diskant Sensorplatine, Bass
Sensorplatine, Soundboard, u.s.w. können durch eine einzige defekte
Baugruppe blockiert werden oder Fehlfunktionen zeigen. Der Fehler kann
sich auch anders zeigen, je nachdem welche Baugruppe defekt ist.
Logische Vorgehensweise : Von der CPU nacheinander die Baugruppen abstecken und nach jedem Schritt die Funktion prüfen. Wird z.B. beim oben
beschriebenen Fehler die Diskant- oder Bassensorplatine abgesteckt und
der Fehler ist behoben, war diese dafür verantwortlich. Die Fehlersuche
muß dann auf der betroffenen Baugruppe fortgesetzt werden. Beim MPR3 funktioniert nur das alte Display mit 2,5mm Klinkenbuchse. Das neue Display mit Kartenfach und Mini USB Buchse funktioniert nicht. Im Display werden die MC10 Controlllertasten nicht angezeigt, das Lautstärkevolumen wird nicht richtig von 0 bis 127 angezeigt, evtl muß beim Einschalten das Display mit dem Selecttaster gestartet werden. Beim Daten schreiben kommt die Meldung "Programmierfehler". > Die MPR3 CPU hat einen alten Softwarestand und braucht ein Update. Programmiersoftware Editor V3.9.X. (freier Download über die Herstellerwebseite). Software durch Passworteingabe auf den tieferen Programmiermodus mit vollen Funktionsumfang freischalten. Angeschlossen über USB 2.0 Kabel A Stecker auf Mini B Stecker am MPR3 Display mit Kartenfach und linksseitiger USB Mini B Buchse. Eingeben : MIDI > Upgrade > die richtige .MHX Flash Datei für MPR3 auswählen > Achtung das Betriebsprogramm des Geräts wird überschrieben > Upgrade der Gerätesoftware bestätigen. Update durchführen. Nach dem Update läuft die MPR3 CPU mit dem alten und dem neuen Display. Beim Drücken von "Style" auf dem MC10 Controller stürzt das Midi ab und startet neu > Falsches Display ohne Speicherkartenfach ! Das Midi erwartet ein Display mit Speicherkartenfach, ältere Displays haben keines, deswegen stürzt das Midi ab und startet neu > Display mit Speicherkartenfach verwenden. Mikrofone krachen im Lautsprecher und haben Aussetzer. Es gibt mehrere Ursachen. 1.) Ein typischer Fehler bei älteren Limex Mikros sind die Mikrofonstecker, hier wurden die Mikrofonkapseln mit zweipoligen Steckern auf die Mikrofonplatine gesteckt, diese Steckverbindungen bekommen Wackelkontakt und krachen. Behebung : Bei Bass- und Diskantmikroplatine die Mikrofone abstecken (nicht verwechseln), Stecker am Mikrofonkabel abzwicken, Mikrofonkabel abisolieren und verzinnen. Platinenstecker vorsichtig auslöten und die Mikrofonanschlußkabel direkt auf die Platine löten, dann ist Ruhe. ACHTUNG : Beim Ablöten der Platinenstecker kann die Leiterbahn leicht verheizt werden ! Weniger routinierte Elektroniker lassen die Stecker auf der Platine und löten die Mikrofonkabel direkt auf die Lötstellen der Steckerfüße. WICHTIG : Polarität beachten ! Das schwarze Mikrofonkabel ist Minus (Masse = Kapselgehäuse) und muß auf der Platine an die Masse (= Abschirmung / Massestrumpf des Platinen Anschlußkabels) gelötet werden. Das rote Mikrofonkabel ist Plus und muß an den Vorwiderstand angelötet werden. 2.) Fehlersuche bei Mikrofonplatinen mit angelöteten Kapseln : Mikrofonkapseln die beim Spiel zu nah an den Tonklappen sitzen werden bei hartem Tastenanschlag "angeschossen" so daß die Lötstellen an den Kapseln durch Stoßimpulse aufbrechen. Mikro einschalten, die Kapseln einzeln bewegen und dabei etwas verdrehen, bei Krachen nachlöten. 3.) Das Krachen kann besonders beim MPR3 an der Anschlußbuchse liegen deren Kontaktgabeln sich aufweiten, siehe oben unter "Alles über MPR3". 4.) Akkordeon Anschlußkabel und Verteilerkabel (Peitschenkabel) durch Biegung und Zug auf Aderbruch und Wackelkontakt prüfen. 5.) Auch das Balgkabel kommt als Fehlerquelle in Frage. Zur Fehlersuche Mikro einschalten und mit dem Instrument in Spielhaltung mehrmals den Balg auf der Unterseite voll aufziehen und schließen, wenn es kracht ist das Balgkabel oder dessen Steckanschlüsse verantwortlich, siehe unter "Balgkabel". 6.) Wenn es trotzdem noch kracht sämtliche Löt- und Steckverbindungen durch leichtes Bewegen, Verdrehen und vorsichtiges Abklopfen mit dem Kunststoff Schraubenziehergriff auf Kontaktaussetzer prüfen und versuchen den Fehler eindeutig zu reproduzieren. Limex Gesangsmikro (Vocalmikro) kracht im Lautsprecher. Meist hat die 3,5mm Klinkenbuchse im LCD Display eine kalte Lötstelle > Display aufschrauben und Buchse nachlöten. Beim Mikro kommt kein NF Signal (kein Ton) heraus > Netzteil und Anschlußkabel prüfen. Prüfen ob kein Noise Gate eingeschaltet ist. An den Kondensatormikrofonkapseln muß eine Gleichspannung von ca 2,5V bis 3,5V DC anliegen, ist das nicht der Fall das System stromlos schalten und die Leitungen vom Mikrofonmodul zu den Kapseln mit dem Ohmmeter durchmessen (durchpiepsen) und bei abgestecktem Kabel prüfen ob aus dem Modul die Versorgunsspannung für die Mikros herauskommt. Mikrofonplatine prüfen : Bei Prüfung mit dem Ohmmeter muß bei abgestecktem Anschlußkabel am Ausgang der Diskantmikroplatine, je nach Kapselanzahl ein Gesamtwiderstandswert zwischen zirka 90 Ohm und 200 Ohm gemessen werden. Falls Sie hier 0 Ohm messen, liegt ein Kurzschluß vor der behoben werden muß. Ein Kurzschluß kann auch entstehen wenn die Metall Befestigungswinkel ohne Isolierscheiben verschraubt werden. Messen Sie hingegen unendlich Ohm dann liegt eine Unterbrechung vor die beseitigt werden muß. Von 10 Limex Diskantmikros funktionieren nur 5, die anderen sind defekt : Das ist kein Fehler. Abhängig von der Konfiguration des Mikrofonsystems wird das Diskantmikrofonsignal zweikanalig mit je 5 Mikrofonen an zwei Klinkensteckern ausgekoppelt. Sie haben vermutlich die Mikrofon Systemvariante "Mikro D+B" = Diskant in Stereo und Bass in Mono. Die zwei schwarzen Klinkenstecker sind mit dem Stereosignal der beiden Diskantmikro Kanäle belegt. Der rote Klinkenstecker führt das Bassmikrosignal. Siehe oben unter "Mein Limex MIDI Adapterkabel hat 3 Klinkenstecker, welches SIgnal liegt wo an ?" Beim neueren MC10 Controller mit Digitalpotis (ohne Anschlag) lassen sich mit manchen Potis die Lautstärkewerte nicht richtig zwischen den Anzeigewerten 0 und 127 im Display einstellen. Die Pegelanzeige im Display reagiert gar nicht, zu langsam oder springt. Im Ruhezustand oder bei Tastendruck am Controller springt das Display von selbst auf Volumenpegelanzeige ohne daß an den Potis gedreht wird. > Der Schleifer des betreffenden Digitalpotis ist verschmutzt. Das Poti kann nicht zerlegt werden, es muß nicht ausgelötet werden. Eine Reinigung im eingebauten Zustand mit nicht agressiven Kontaktspray (Kontakt 61) oder Spiritus schafft in den meisten Fällen Abhilfe. Siehe Controller. MIDI läuft über Wireless Funk nicht oder hat Aussetzer (und soll deswegen ausgebaut werden - auweia...Hilfe ich kann nicht mehr) > Besser vor dem Ausbau eine saubere Fehlersuche durchführen ! MIDI über Kabel anschließen, wenns dann läuft ist der Funk defekt, wenn nicht das MIDI. Besser reparieren lassen. MIDI läuft über Funk und über Kabel nicht > Wenn das Anschlußkabel nicht defekt ist, ist sicher das Peitschenkabel defekt. Auswechseln oder reparieren, Anleitung siehe "Kann man das Limex Peitschenkabel selbst reparieren?" W3 Funk : Funk überträgt nur das MIDI Signal, aber kein Mikrofonsignal > Zu niedrige Betriebsspannung am W3 Funkempfänger. Netzteil prüfen.
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